Filme

100 Dinge
(D 2018, 111 Minuten, ab 6)
Die beiden Freunde Paul (Florian David Fitz) und Toni (Matthias Schweighöfer) sind süchtig nach technischen Geräten, Accessoires und Kleidung und können sich ein Leben ohne ihre „Lieblings-dinge“ gar nicht mehr vorstellen. Weil es in ihrer Freundschaft jedoch auch ständig darum geht, wer von ihnen der Coolere und Bessere ist, veranstalten sie einen Wettstreit, wer länger ohne materiellen Besitz auskommt: Sie verfrachten all ihr Hab und Gut in eine Lagerhalle und dürfen 100 Tage lang jeweils nur ein Ding wieder zurückholen. Die Freunde stehen plötzlich ohne Möbel und ohne Kleidung auf der Straße und werden mit existenziellen Fragen konfrontiert, die ihnen vorher nicht in den Sinn kamen.
Drehbuchautor & Regisseur Florian David Fitz („Jesus liebt mich“) schuf „eine Buddy-Komödie voller Situationskomik und schnoddrigen Dialogen - gekonntes Unterhaltungskino!“ (Programmkino.de)


25 km/h
(D 2018, 117 Minuten, ab 6)
Die Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) treffen nach über 30 Jahren bei der Beerdigung ihres Vaters wieder aufeinander: Georg ist ein schüchterner Tischler, der den Vater bis zum Schluss gepflegt und den Schwarzwald nie verlassen hat, Christian ein oberflächlicher Manager, der seit Jahren nicht mehr zu Hause war. Trotz Groll und Entfremdung entschließen sie sich nach einer durchzechten Nacht, eine Idee umzusetzen, die sie als Teenager fasziniert hat: auf dem Mofa quer durch Deutschland zu knattern, vom Marktplatz in Löchingen bis zum Timmendorfer Strand an der Ostsee!
„Ein unterhaltsames, mitunter sehr komisches Road Movie, das die Versatzstücke des Genres gegen den Strich bürstet und immer wieder mit optischem Slapstick überrascht … die lebendig geschriebenen Dialoge werden von den beiden Hauptdarstellern spielfreudig interpretiert.“ (Filmdienst) Im Laufe ihrer Reise begegnen die Brüder Alexandra Maria Lara, Franka Potente, Jella Haase, Jördis Triebel und Wotan Wilke Möhring!
Ein Hinweis für alle Mofa-Fans: Christian fährt eine mit hohem Lenker und Rückenlehne zum Chopper umgebaute Puch Maxi S, während Georg auf einer Zündapp ZD 25 TS reist!


Alles ist gut
(D 2018, 94 Minuten, ab 12)
Die junge Janne (Aenne Schwarz) fährt zu einem Klassentreffen, quatscht mit alten Bekannten und lernt per Zufall Martin (Hans Löw) kennen. Sie verbringen einen lustigen Abend zusammen, trinken und lachen, bis Martin plötzlich mehr möchte. Janne sagt Nein, erst amüsiert, dann energischer, dann ungläubig - doch Martin holt sich, was er will. Von widersprüchlichen Gefühlen gequält, verheimlicht sie das Geschehen vor ihrer Umwelt und versucht zur Tagesordnung überzugehen. Doch dann begegnet sie Martin als ihrem neuen Kollegen wieder; der sichtlich beschämte Mann ist bereit, sich ihrem Willen unterzuordnen, verstärkt die Unsicherheit seines Opfers aber damit erst recht. Und so schleichen sich immer mehr Änderungen in Jannes Leben, nichts ist so, wie es vorher war. Der neue Job, die Beziehung zu ihrem Freund, zur Mutter, zu ihrem Chef – alles scheint miteinander verbunden zu sein, und die Verbindungen haben immer etwas mit Martin und mit dieser einen Nacht zu tun.
„Ein sorgfältig entwickeltes, von nuancierten Dialogen und komplexen Charakteren profitierendes Drama, das vor allem den Konflikt zwischen äußerer Fassade und innerer Aufwühlung nach einer sexuellen Gewalttat psychologisch genau erfasst.“ (Filmdienst)


Astrid
(SWE 2018, 123 Minuten, ab 6)
Astrid Lindgren wächst als Tochter einer streng protestantischen Familie im südschwedischen Vimmerby auf. Sie hat für die damalige Zeit, Anfang der 1920er Jahre, viele Freiheiten, ist mutig, blitzgescheit und optimistisch, ein ziemlich temperamentvoller Wirbelwind. Nach der Schule, mit 17 Jahren, erhält Astrid eine Anstellung in der Zeitungsredaktion des benachbarten Städtchens: Sie stürzt sich voller Begeisterung in die Arbeit als Reporterin und verliebt sich Hals über Kopf in ihren Chef Reinhold Blomberg, der ebenfalls ein Freigeist ist, allerdings einer von der verheirateten Sorte. Als Astrid schwanger wird, geht sie, um einen Skandal zu vermeiden, nach Stockholm und macht eine Ausbildung als Sekretärin. Ihr Kind bringt sie in Dänemark zur Welt, da dort die Mütter, im Gegensatz zu Schweden, den Namen des Vaters nicht bekanntgeben müssen. Um Blombergs Ehescheidung zu beschleunigen und ein drohendes Strafverfahren wegen Ehebruchs gegen ihn zu vermeiden, lässt Astrid den neugeborenen Sohn Lasse bei einer Pflegemutter in Kopenhagen. Doch die Trennung von ihrem Kind erweist sich als traumatisch und so entschließt sich Astrid, gegen alle gesellschaftlichen Widerstände, ihren eigenen Weg zu gehen.
„Das Biopic über die Jugend von Astrid Lindgren und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Allerbestes skandinavisches Erzählkino.“ (Programmkino.de)


Ballon
(D 2018, 125 Minuten, ab 12)
Thüringen, Sommer 1979: Die Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg einen waghalsigen Plan geschmiedet: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Doch der Ballon stürzt kurz vor der westdeutschen Grenze ab. Die Stasi findet Spuren des Fluchtversuchs und nimmt sofort die Ermittlungen auf, während die beiden Familien sich gezwungen sehen, unter großem Zeitdruck einen neuen Flucht-Ballon zu bauen. Mit jedem Tag ist ihnen die Stasi dichter auf den Fersen – ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Mit „Ballon“ hat Regisseur Michael Bully Herbig den wohl spektakulärsten Fluchtversuch aus der DDR für die große Kinoleinwand verfilmt. Basierend auf dieser wahren Geschichte entstand ein fesselnder Thriller, bei dem man als Zuschauer (auch wenn man das Ende kennt) bis zur letzten Minute mitfiebert!

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.



Book Club - Das Beste kommt noch
(USA 2018, 105 Minuten, ab 0)
Die Freundinnen Vivian (Jane Fonda), Diane (Diane Keaton), Carol (Mary Steenburgen) und Sharon (Candice Bergen) treffen sich seit vielen Jahren regelmäßig im Rahmen eines Buchclubs, um einander Bücher vorzustellen und gemeinsam darüber zu diskutieren. Nun ist „Fifty Shades of Grey“ dran - der skandalumwitterte Erotikroman von E.L. James. Bis zum nächsten Treffen wollen die Frauen den ersten Roman gelesen haben, um sich anschließend darüber auszutauschen. Doch obwohl sich vor allem Diane an der literarischen Qualität des Buches stört, erwecken die darin geschilderten Sexfantasien den sexuell abgekühlten Alltag der Damen wieder zum Leben und sie beginnen, ihre Beziehungen und Lebensentwürfe neu zu überdenken. „Eine Best-Ager-Komödie mit einem hochengagierten Ensemble und jeder Menge zündender Pointen!“ (Programmkino.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.



Cold War - Der Breitengrad der Liebe
(PL/F 2018, 89 Minuten, ab 12)
Als Polen nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wird, ist der begabte Komponist Wiktor (Tomasz Kot) auf der Suche nach traditionellen Melodien für ein neues Tanz- & Musik-Ensemble. Hals über Kopf verliebt er sich in die schöne und leidenschaftliche Sängerin Zula (Joanna Kulig). Doch als das Repertoire des Ensembles zunehmend politisiert wird, nutzt Wiktor einen Auftritt in Ostberlin, um in den Westen zu fliehen. Zula bleibt der verabredeten Flucht fern und doch führt das Schicksal die beiden Liebenden Jahre später in Paris erneut zueinander.
„Ein in visuell außergewöhnlich stilisierten Schwarz-weiß-Bildern erzähltes Melodrama zwischen Existenzialismus, Cool Jazz und Nouvelle Vague, in dem der rigide Staatsapparat und die politische Großwetterlage alle Hoffnungen zunichtemachen.“ (Filmdienst)
Ausgezeichnet mit fünf Europäischen Filmpreisen 2018 (u.a. Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch)!
Siegerländer Erstaufführung.


Colette
(GB 2018, 112 Minuten, ab 6)
Die junge Sidonie Gabrielle Colette (Keira Knightley) wächst behütet in der burgundischen Provinz auf. Sie heiratet den deutlich älteren Pariser Autor und Salonlöwen Henry Gauthier-Villars (Dominic West) und folgt ihm in die Hauptstadt. Schnell entdeckt sie, dass ihr Ehemann seinen Lebensunterhalt vornehmlich dadurch bestreitet, eine ganze Armada von Ghostwritern unter seinem Namen schreiben zu lassen. Als Henry das schriftstellerische Talent seiner Ehefrau entdeckt, überzeugt er sie, ebenfalls für ihn zu arbeiten. In ihrem Debütroman erzählt Colette die Geschichte einer selbstbewussten, jungen Frau namens Claudine. Der halb-autobiografische Roman, der unter dem Namen Henrys erscheint, avanciert zum Bestseller und beschert ihm Reichtum und Ruhm. Schnell entstehen, geschrieben von Colette, weitere Claudine-Bestseller. Als Colette sich endlich als wahre Autorin der erfolgreichen Bücher offenbaren will, stößt sie auf den erbitterten Widerstand ihres Mannes.
„Der Film ist nicht nur ein überzeugendes Biopic über die erfolgreichste französische Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts, Colette selbst taugt auch 64 Jahre nach ihrem Tod noch immer als relevante Inspiration und erstaunlich moderne Ikone.“ (Filmstarts)


Das letzte Land
(D 2019, 113 Minuten, ab 12)
Ein fremder Planet jenseits unseres Sonnensystems. Gefängnisausbrecher Adem und Deserteur Novak kämpfen sich durch einen Sandsturm. Plötzlich taucht vor ihnen ein kleines, gestrandetes Raumschiff auf – alt und verlassen, aber flugtauglich, wie sich bald herausstellt. In letzter Minute gelingt ihnen die Flucht durch die staubigen Wolken, der Himmel öffnet sich ins unendliche Weltall. Und nun? Wohin fliehen ohne Ziel? Auf ihrer Suche nach einem besseren Ort zieht es die beiden bis hinter die letzten Vorposten ihrer Welt – und zunehmend in grundverschiedene Richtungen.Während Adem herausfinden will, woher das Schiff eigentlich stammt und was mit der alten Crew passiert ist, wird Novak mehr und mehr in den Bann einer hypnotischen Macht gezogen.
„Das letzte Land” wurde in Siegen-Wittgenstein produziert, die gesamte Filmcrew, einschließlich des Regisseurs Marcel Barion, stammt aus Siegen. Die Uraufführung fand am 15.1.2019 beim 40. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken statt.
"Eine spannungsreiche, transzendental aufgeladene Film-Melange, die den Beweis antritt, dass man für clevere Sci-Fi-Geschichten keineswegs nach Hollywood schielen muss." (Kino-Zeit.de) "Atmosphärisch dicht, eine Art „Das Boot“ im Weltall." (Tagesspiegel)

Bei allen Vorstellungen sind Mitglieder des Filmteams anwesend und berichten von der Entstehungsgeschichte des Science-Fiction Films und beantworten Fragen aus dem Publikum.
Als Rahmenprogramm gibt es unter anderem eine Ausstellung von Modellen, Kostümen und Requisiten aus dem Film im Foyer des Kinos.
Im Anschluß an die Vorstellung am Samstag, 23.02. sind alle Besucher herzlich zur Premierenfeier eingeladen!
Siegerländer Erstaufführung.



Der Junge muss an die frische Luft
(D 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen.
Basierend auf der Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" von Hape Kerkeling schuf die Regisseurin & Oscar-Gewinnerin Caroline Link ("Jenseits der Stille", "Nirgendwo in Afrika") ein ebenso bewegendes wie humorvolles Drama über die Kindheit des beliebten Entertainers.


Die Berufung
(USA 2018, 120 Minuten, ab 6)
In den 1950er Jahren sind in den USA Frauen und Männer zwar in der Theorie gleichgestellt, doch gibt es immer noch zahlreiche Bereiche, die Frauen nicht offenstehen. So dürfen sie zum Beispiel weder Polizistin noch Richterin werden – wie die junge Anwältin Ruth Bader Ginsberg (Felicity Jones) schmerzhaft erfahren muss. Nachdem sie ihr Jura-Studium in Harvard als Jahrgangsbeste abgeschlossen hat, kann sie zwar Professorin werden, aber eben nicht Richterin. Da stößt sie dank eines Hinweises ihres Mannes Marty (Armie Hammer) auf den Fall Charles Moritz: Der Mann kümmert sich aufopferungsvoll um seine kranke Mutter, erhält allerdings aufgrund seines Geschlechts nicht den eigentlich üblichen Steuernachlass. Ruth sieht ihre Chance gekommen, einen Präzedenzfall zur Gleichstellung von Frau und Mann zu schaffen.
Die spannende Filmbiografie erzählt die Geschichte der heute 85-jährigen Juristin Ruth Bader Ginsburg, die seit 1993 als erste Frau als Richterin am Supreme Court, dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, tätig ist.


Die Frau des Nobelpreisträgers
(GB 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce) und seine Ehefrau Joan (Glenn Close) sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller zuteilwird, in vollen Zügen die (diverse Affären inklusive). Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Ausgerechnet dort, kurz vor dem Höhepunkt des gemeinsamen Lebens, werden die Risse der Ehe sichtbar und Joans stoische Fassade beginnt zu bröckeln. Grund hierfür ist der Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater), der an einer Biographie über ihren Ehemann Joe arbeitet, und der den Verdacht hegt, Joan habe einen viel größeren Anteil an dem literarischen Erfolg ihres Mannes als allgemein angenommen. „Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung.“ (Filmdienst)


Die göttliche Ordnung
(CH 2017, 96 Minuten, ab 6)
Nora (Marie Leuenberger) ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann Hans, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier herrscht die Meinung, Emanzipation sei eine Sünde gegen Natur und göttliche Ordnung. Als Nora wieder arbeiten möchte, verweigert ihr Mann die Erlaubnis - mit Berufung auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Da platzt Nora der Kragen und sie beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer (!) abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und gemeinsam proben sie den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.
„Eine hintersinnige Tragikomödie, die auf authentischen Erlebnissen beruht … Die erfrischende, ausgesprochen unterhaltsame Lektion in Sachen direkter Demokratie erzählt nebenbei die Geschichte der sexuellen Revolution in der Schweiz." (film-dienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.



Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon
(D 2018, 117 Minuten, ab 0)
Der kauziger Gärtner Georg Kempter (Elmar Wepper) hat die Nase voll: seine Ehe läuft nicht mehr rund, die Tochter will die Gärtnerei nicht übernehmen und der Betrieb steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Als der Gerichtsvollzieher seinen geliebten roten Doppeldecker beschlagnahmen will, platzt dem „Schorsch“ der Kragen: Spontan entflieht er mit seinem alten Flugzeug allen Problemen in die Lüfte. Auf seiner Flucht quer durch Deutschland landet er an skurrilen Orten, trifft auf resolute Frauen und „verliert“ im Laufe seiner Abenteuer sogar seine Grantigkeit. Die glänzend besetzte Tragikomödie von Oscar-Gewinner Florian Gallenberger („Hin und weg“) „verwebt kurzweilige Episoden zu einem Märchen wie aus dem Glücksratgeber und erfreut durch traumhafte CinemaScope-Luftaufnahmen bar jeder Bodenhaftung.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.



Immenhof - Das Abenteuer eines Sommers
(D 2018, 100 Minuten, ab 0)
Drei verwaiste Schwestern, die 23-jährige Charly, die 16-jährige Lou und die jüngere Emmie, leben zusammen auf dem Reitergut Immenhof, den sie seit dem Tod ihres Vaters gemeinsam bewirtschaften. Durch ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten im Umgang mit Pferden hält Lou den Immenhof am Laufen. Aller-dings prüft das Jugendamt, ob Charly sich alleine um ihre beiden jüngeren Schwestern kümmern kann. Ärger gibt es auch mit dem Besitzer des Nachbar-gestüts, einem eiskalten Geschäftsmann, und dessen eingebildeter Pferdetrainerin. Um den Immenhof zu retten lässt sich Lou auf einen riskanten Deal mit dem Nachbarn ein, bei dem sie ihre geliebte Stute Holly zu verlieren droht! Charmante Neuverfilmung der Kinderfilm-Klassiker.


Smallfoot - Ein eisigartiges Abenteuer
(USA 2018, 97 Minuten, ab 0)
Der junge Yeti Migo hat immer das geglaubt, was ihm in seinem Dorf erzählt wurde. Bis er etwas entdeckt, was es angeblich nicht gibt: einen Menschen! Die Neuigkeit von dem "Smallfoot" löst in der Gemeinschaft der Yetis enorme Unruhe darüber aus, was es sonst noch in der Welt geben könnte. Mutig macht sich Migo auf die Suche nach dem Menschen namens Percy, der bisher die Existenz von Yetis anzweifelte.
„Ein bezauberndes Animationsabenteuer, das dank einer bis ins kleinste Detail fantasie-voll entworfenen Yeti-Welt für großartige und begeisternde Kino-Unterhaltung für die ganze Familie sorgt.“ (Filmbewertungsstelle Wiesbaden)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!



Tanz ins Leben
(GB 2017, 111 Minuten, ab 0)
Nach 35 Ehejahren organisiert Sandra Abbott (Imelda Staunton) die Ruhestandsparty ihres Manns Mike (John Sessions), der es als hoch dekorierter Polizeibeamter zu einem Adelstitel gebracht hat. Während der Feier entdeckt Sandra jedoch, dass ihr Mann sie seit Jahren mit ihrer besten Freundin betrügt. Enttäuscht verlässt Sandra den untreuen Gatten und zieht zu ihrer älteren Schwester Elizabeth (Celia Imrie) nach London - und damit in eine völlig andere Welt. Denn die nur „Bif“ genannte Schwester ist das genaue Gegenteil zur versnobten Sandra: Als Hippie-Girl hat sie einst viel von der Welt gesehen; jetzt in ihren Sechzigern lebt sie immer noch einen aufregenden Alltag, denn sie engagiert sich mit gleichgesinnten Freunden in einer schmissigen Senioren-Tanzgruppe. Nur widerstrebend lässt sich Sandra zum Besuch der Tanzstunden überreden; erst nach und nach realisiert sie, welch neuen Schwung diese in ihr Leben bringen. „Ein Wohlfühlfilm mit Humor und Charme für Senioren.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.



Wunder
(USA 2017, 114 Minuten, ab 0)
August Pullmann (Jacob Tremblay) ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Isabell (Julia Roberts) und Nate (Owen Wilson), sowie seiner etwas älteren Schwester Olivia (Izabela Vidovic) in New York. Auggie wurde mit einem genetischen Defekt geboren, der vor allem im Gesicht zu Fehlbildungen führt. 26 Operationen hat Auggie zwar schon hinter sich, “normal” sieht er dennoch nicht aus, weswegen er bislang von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde und sich nur im Schutz eines Astronauten-helms in die Öffentlichkeit wagte. Doch nun soll er eine reguläre Schulklasse besuchen; Auggie nimmt all seinen Mut zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält.
„Ein aufrichtiger und wichtiger Appell für mehr Toleranz und Feingefühl im Umgang mit von der Natur Benachteiligten, der geschickt zwischen Ernst und Humor angesiedelt ist und mitunter das Geschehen auch aus den Blickwinkeln der anderen beobachtet.“ (filmdienst.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.