Filme

25 km/h
(D 2018, 117 Minuten, ab 6)
Die Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) treffen nach über 30 Jahren bei der Beerdigung ihres Vaters wieder aufeinander: Georg ist ein schüchterner Tischler, der den Vater bis zum Schluss gepflegt und den Schwarzwald nie verlassen hat, Christian ein oberflächlicher Manager, der seit Jahren nicht mehr zu Hause war. Trotz Groll und Entfremdung entschließen sie sich nach einer durchzechten Nacht, eine Idee umzusetzen, die sie als Teenager fasziniert hat: auf dem Mofa quer durch Deutschland zu knattern, vom Marktplatz in Löchingen bis zum Timmendorfer Strand an der Ostsee!
„Ein unterhaltsames, mitunter sehr komisches Road Movie, das die Versatzstücke des Genres gegen den Strich bürstet und immer wieder mit optischem Slapstick überrascht … die lebendig geschriebenen Dialoge werden von den beiden Hauptdarstellern spielfreudig interpretiert.“ (Filmdienst) Im Laufe ihrer Reise begegnen die Brüder Alexandra Maria Lara, Franka Potente, Jella Haase, Jördis Triebel und Wotan Wilke Möhring!
Vom „Club der Filmjournalisten Berlin“ wurden Lars Eidinger & Bjarne Mädel mit dem „Ernst-Lubitsch-Preis“ 2019 ausgezeichnet!
Ein Hinweis für alle Mofa-Fans: Christian fährt eine mit hohem Lenker und Rückenlehne zum Chopper umgebaute Puch Maxi S, während Georg auf einer Zündapp ZD 25 TS reist!


Aladdin
(USA 2019, 129 Minuten, ab 6)
Der Straßenjunge Aladdin (Mena Massoud) schlägt sich, zusammen mit seinem Affen Abu, mit kleinen Gaunereien durchs Leben. Auf einem seiner Beutezüge durch die Stadt Agrabah verliebt er sich in Prinzessin Jasmin (Naomi Scott), die sich verkleidet unters Volk gemischt hat. Bei seinem Versuch, in den Palast einzudringen, wird Aladdin jedoch erwischt und eingesperrt. Diese Gelegenheit nutzt der böse Zauberer Dschafar (Marwan Kenzari) und zwingt Aladdin dazu, für ihn eine Wunderlampe stehlen. In dieser Lampe wohnt nämlich der Flaschengeist Dschinni (Will Smith), der Wünsche erfüllen kann!
„Ein temporeiches Realfilm-Remake des Disney-Zeichentrickmusicals aus dem Jahr 1992 mit vielen Schauwerten und einer hervorragenden Interpretation des Geistes!“(Filmdienst)
Achtung: Für Kinder unter 6 Jahren (auch in Begleitung der Eltern) verboten!


Apocalypse Now - Final Cut
Apocalypse Now – FINAL CUT Francis Ford Coppolas Meisterwerk kommt am 15. Juli in einem bundesweiten Kinoevent in aufwendig restauriertem 4K als Final Cut 10.05.2019 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, feiern Sie mit uns den heutigen 40. Jahrestag von FRANCIS FORD COPPOLAs visionärem Antikriegsfilm APOCALYPSE NOW – FINAL CUT, den Studiocanal hierzulande am 15. Juli 2019 in die Kinos bringt. Dabei wird Coppolas Meisterwerk erstmalig als Final Cut-Version und vom Regisseur persönlich aufwendig in 4K restauriert und in Dolby Atmos auf der großen Leinwand zu sehen sein. Insgesamt wurde APOCALYPSE NOW – FINAL CUT für acht Oscars® nominiert, mit drei Golden Globes® (darunter Beste Filmmusik, Beste Regie und Bester Nebendarsteller) ausgezeichnet und vom American Film Institut zu einem der 100 besten Filme gekürt! APOCALYPSE NOW – FINAL CUT Regie: Francis Ford Coppola; mit: Marlon Brando, Robert Duvall, Martin Sheen, Dennis Hopper, Laurence Fishburne, Harrison Ford u.v.a. KINOSTART: 15. JULI 2019 Der Vorverkauf startet am 13. Juni 2019. Zum Inhalt: In „Apocalypse Now“ versetzt Francis Ford Coppola Joseph Conrads Klassiker „Herz der Finsternis“ ins vom Krieg gezeichnete Vietnam von 1969. Die Geschichte folgt dem Militärpolizisten Captain Willard (Martin Sheen) auf seiner Mission durch die gewaltverseuchten Kampfgebiete Vietnams in Richtung der kambodschanischen Grenze. Ziel ist es, den hochrangigen US-Colonel Kurtz (Marlon Brando) zu liquidieren, der im Dschungel einen schrecklichen Kult für sich erschaffen hat. Auf Willards Reise durch den Wahnsinn und die Absurditäten des Krieges fühlt er sich jedoch mehr und mehr zum Dschungel selbst hingezogen, und dessen urtümlicher, geheimnisvoller Macht … APOCALYPSE NOW – FINAL CUT ist hochkarätig besetzt: An der Seite von Oscar®-Gewinner Marlon Brando (1972, Bester Hauptdarsteller, Der Pate), Oscar®-Preisträger Robert Duvall (1983, Bester Hauptdarsteller, Comeback der Liebe), Golden Globe®-Gewinner Martin Sheen (2001, Bester Hauptdarsteller – TV Serie, The West Wing- Im Zentrum der Macht) brillieren Oscar®-Nominee Dennis Hopper (1986, Bester Nebendarsteller, Freiwurf), Oscar®-Nominee Laurence Fishburne (1993, Bester Hauptdarsteller, Tina - What’s Love Got to Do with It), und der Oscar® Nominierte Harrison Ford (1985, Bester Hauptdarsteller, Der einzige Zeuge) Über die Restauration von APOCALYPSE NOW – FINAL CUT: Die finale Version des Meisterwerks wurde von Francis Ford Coppola höchstpersönlich restauriert. Der Fokus der Überarbeitung lag vor allem auf einem ultimativen Realismus durch eine bestmögliche Bild- und Audioqualität. • erstmalig wurde ein 4K Scan der Originalnegative erstellt • über 300.000 Einzelbilder wurden bereinigt • Die Audiospur wurde komplett restauriert (mit aktuellem 48khz Standard und 96khz) • Die Dolby Atmos Mischung sorgt für einen atemberaubenden Realismus


Apollo 11 (OmU)
(USA 2019, 97 Minuten, ab 0)
Am 21. Juli 1969 um 3:56 Uhr MEZ betraten im Zuge der Mission "Apollo 11" die beiden Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond. Fast genau fünzig Jahre ist es her, dass der Mensch erstmals den Mond betreten hat. Passend zu diesem Jubiläum kommt die Dokumentation „Apollo 11“ von Regisseur Todd Douglas Miller in die Kinos. Es handelt sich aber nicht um eine konventionelle Dokumentation, bei der man mit Interviews und ein paar Filmschnipseln rekonstruiert, wie es damals war, sondern hier wird das seinerzeit gedrehte Filmmaterial, entstanden aus bisher unveröffentlichten 70mm-Originalaufnahmen in brillanter, gestochen scharfer Bildqualität und über 11.000 Stunden Audiomaterial, in kuratierter und chronologischer Form aneinandergereiht.
"Erleben Sie die Mondlandung, als wären Sie selbst dabei: aus der Perspektive der Astronauten, des Kontrollzentrums und der Zuschauer vor Ort am Cape Canaveral. Mit überwältigenden, nie gesehenen Bildern, aufregend wie ein Thriller, mitreißend und spektakulär! (CinemaConsult)
"Diese eindringliche Dokumentation über die Mondlandung ist ein Meisterwerk!" (Rolling Stone)
"Apollo 11" läuft in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln!
Achtung: Der Eintritt beträgt im Parkett 10,00 und auf dem Balkon 12,00 EUR. FünferTickets ersetzen nicht den kompletten Eintrittspreis - sie können aber wie Gutscheine verrechnet werden!


Astrid
(SWE 2018, 123 Minuten, ab 6)
Astrid Lindgren wächst als Tochter einer streng protestantischen Familie im südschwedischen Vimmerby auf. Sie hat für die damalige Zeit, Anfang der 1920er Jahre, viele Freiheiten, ist mutig, blitzgescheit und optimistisch, ein ziemlich temperamentvoller Wirbelwind. Nach der Schule, mit 17 Jahren, erhält Astrid eine Anstellung in der Zeitungsredaktion des benachbarten Städtchens: Sie stürzt sich voller Begeisterung in die Arbeit als Reporterin und verliebt sich Hals über Kopf in ihren Chef Reinhold Blomberg, der ebenfalls ein Freigeist ist, allerdings einer von der verheirateten Sorte. Als Astrid schwanger wird, geht sie, um einen Skandal zu vermeiden, nach Stockholm und macht eine Ausbildung als Sekretärin. Ihr Kind bringt sie in Dänemark zur Welt, da dort die Mütter, im Gegensatz zu Schweden, den Namen des Vaters nicht bekanntgeben müssen. Um Blombergs Ehescheidung zu beschleunigen und ein drohendes Strafverfahren wegen Ehebruchs gegen ihn zu vermeiden, lässt Astrid den neugeborenen Sohn Lasse bei einer Pflegemutter in Kopenhagen. Doch die Trennung von ihrem Kind erweist sich als traumatisch und so entschließt sich Astrid, gegen alle gesellschaftlichen Widerstände, ihren eigenen Weg zu gehen.
„Das Biopic über die Jugend von Astrid Lindgren und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Allerbestes skandinavisches Erzählkino.“ (Programmkino.de)


Der Flohmarkt von Madame Claire
(F 2018, 94 Minuten, ab 0)
Überzeugt davon, dass heute ihr letzter Tag auf Erden ist, beschließt Claire, ihr gesamtes Hab und Gut im Garten ihres Landhauses zu verkaufen. Wenn sich schon ihre Erinnerungen mehr und mehr verflüchtigen, benötigt Claire auch ihre Möbel und Sammlerstücke nicht mehr. Von einer alten Freundin über den ungewöhnlichen Flohmarkt alarmiert, kehrt Claires Tochter Marie zum ersten Mal nach 20 Jahren in ihr Zuhause zurück. Doch sie ist nicht das einzige Gespenst aus der Vergangenheit, das Madame Claire an diesem Tag erneut aufspürt. Regisseurin Julie Bertuccelli schuf ein wehmütiges Melodram, dessen Hauptdarstellerinnen, Catherine Deneuve und ihre Tochter im Leben, Chiara Mastroianni, „ein echtes Erlebnis“ (Programmkino.de) sind.
Siegerländer Erstaufführung.


Der Junge muss an die frische Luft
(D 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen.
Basierend auf der Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" von Hape Kerkeling schuf die Regisseurin & Oscar-Gewinnerin Caroline Link ("Jenseits der Stille", "Nirgendwo in Afrika") ein ebenso bewegendes wie humorvolles Drama über die Kindheit des beliebten Entertainers.


Der König der Löwen
(USA 2019, 0 Minuten, ab 0)
Am 17. Juli 2019 kommt "Der König der Löwen" in die deutschen Kinos - die Realverfilmung des Animationsfilmklassikers aus dem Jahr 1994!
Aktuell stehen die Laufzeit des Films und dessen Altersfreigabe noch nicht fest.
Natürlich werden wir "Der König der Löwen" auch nachmittags zeigen, aber solange wir die Laufzeit nicht kennen, können wir die Nachmittagsvorstellungen noch nicht planen.
Kartenvorbestellungen sind erst in ein paar Wochen möglich, wenn die Walt Disney Studios offiziell den Vorverkauf freigeben!
Freuen Sie sich mit uns auf ein atenberaubendes Kinoerlebnis!


Der Trafikant
(A/D 2018, 114 Minuten, ab 12)
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits vom Alter gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber feststellen, dass dem welt-bekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht immer noch ein großes Rätsel ist. Überhaupt gibt es Wichtigeres: Hitlers Truppen sind einmarschiert und der Jude Otto Trsnjek ist in den Kellern der Gestapo verschwunden, so dass Franz nun der neue Trafikant ist.
Mit viel Gespür für den bittersüßen, poetisch-leichtfüßigen Tonfall des Romans von Robert Seethaler erzählt Regisseur Nikolaus Leytner die anrührende Coming-of-Age-Geschichte des Provinzburschen, der viel zu schnell erwachsen werden muss.

Im Anschluss an die Vorstellung wird der Psychoanalytiker Alfred Rink den Film aus seiner Sicht interpretieren; anschließend können Film und Vortrag diskutiert werden.


Die Frau des Nobelpreisträgers
(GB 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce) und seine Ehefrau Joan (Glenn Close) sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller zuteilwird, in vollen Zügen die (diverse Affären inklusive). Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Ausgerechnet dort, kurz vor dem Höhepunkt des gemeinsamen Lebens, werden die Risse der Ehe sichtbar und Joans stoische Fassade beginnt zu bröckeln. Grund hierfür ist der Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater), der an einer Biographie über ihren Ehemann Joe arbeitet, und der den Verdacht hegt, Joan habe einen viel größeren Anteil an dem literarischen Erfolg ihres Mannes als allgemein angenommen. „Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung.“ (Filmdienst)
Siegerländer Erstaufführung.


Die göttliche Ordnung
(CH 2017, 96 Minuten, ab 6)
Nora (Marie Leuenberger) ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann Hans, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier herrscht die Meinung, Emanzipation sei eine Sünde gegen Natur und göttliche Ordnung. Als Nora wieder arbeiten möchte, verweigert ihr Mann die Erlaubnis - mit Berufung auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Da platzt Nora der Kragen und sie beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer (!) abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und gemeinsam proben sie den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.
„Eine hintersinnige Tragikomödie, die auf authentischen Erlebnissen beruht … Die erfrischende, ausgesprochen unterhaltsame Lektion in Sachen direkter Demokratie erzählt nebenbei die Geschichte der sexuellen Revolution in der Schweiz." (film-dienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.



Die Rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst
(D 2019, 121 Minuten, ab 0)
Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf Menschen, die sich gegen denBraunkohletagebau im rheinischen Revier wehren: Clumsy, ein junger Waldbesetzer, der im Baumhaus lebt, um die Rodung des Waldes zu verhindern. Antje Grothus, eine Anwohnerin aus Buir, die sich erst mit einer Bürgerinitiative für den Erhalt der Lebensqualität in ihrem Dorf einsetzt und später von der Bundesregierung in die Kohlekommission einberufen wird als Vertreterin der Betroffenen in der Region. Lars Zimmer, ein Familienvater, der in einem Geisterdorf ausharrt, um Sand im Getriebe der Umsiedlung zu sein. Michael Zobel, Naturpädagoge, der erst kleine Führungen anbietet, um für die ökologische Bedeutung eines uralten Waldes zu sensibilisieren und später eine bewegende Ansprache an die Verantwortlichen richtet.
"Der aktivistische Film stellt Bürger vor, die sich aus unterschiedlichen Gründen an der Protestbewegung beteiligen, und zeigt ihren scheinbar mühelosen Schulterschluss in der gemeinsamen Aktion auf. Dabei ergreift er klar Partei gegen eine verfehlte Klimapolitik, behält aber einen sachlichen Beobachtungsstil bei und beschränkt auch die emotionalen Szenen mit betroffenen Anwohnern auf wenige, umso effektvollere Momente." (Filmdienst)
"Ein wichtiges und teilweise begeisterndes Zeitdokument!" (Programmkino.de)
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit "Die Linke" (Siegen-Wittgenstein) und "Fridays for Future" (Siegen).
Siegerländer Erstaufführung.


Eine italienische Nacht - Jonas Kaufmann aus der Waldbühne Berlin
(D 2018, 128 Minuten, ab 0)
Zum 50. Geburtstag von Jonas Kaufmann am 10. Juli 2019 kommt einer seiner wohl schönsten Auftritte endlich auf die große Kinoleinwand: Das umjubelte Konzert aus der Waldbühne Berlin vom Sommer 2018 wird an diesem Tag erstmals in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Kino zu sehen sein!
Die Besucher erleben den deutschen Klassik-Superstar in Topform. An diesem stimmungsvollen Abend feiert er seine Liebe zur italienischen Lebensfreude und natürlich zur wunderbaren italienischen Musik. Es ist eine traumhafte italienische Nacht mit bekannten Arien und Liedern, voller wunderschöner Melodien, dargeboten von dem „Jahrhundert-Tenor“ Jonas Kaufmann.
Begleitet vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und mit einer großartigen Gastsolistin (Anita Rachvelishvili) sorgt der derzeit wohl gefragteste Tenor der Welt für einen unvergesslichen (Kino-) Abend: „Jonas Kaufmann triumphiert in der Waldbühne!“ (Berliner Zeitung)
Achtung: Der Eintritt beträgt im Parkett 10,00 und auf dem Balkon 12,00 EUR. FünferTickets ersetzen nicht den kompletten Eintrittspreis - sie können aber wie Gutscheine verrechnet werden!


Menashe (OmU)
(USA 2017, 83 Minuten, ab 6)
Der orthodoxe Jude Menashe (Menashe Lustig) kämpft nach dem Tod seiner Frau darum, seinen Sohn Rieven (Ruben Niborski) allein erziehen zu können. Die Voraussetzungen dafür stehen schlecht: Menashe lebt in der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in Borough Parkin Brooklyn, New York. Die dortigen Erwartungen an die Bewohner folgen einem rigiden Verhaltenskodex, alleinerziehende Väter sind nach strenger Auslegung der Thora nicht vorgesehen. Der tollpatschige Supermarktverkäufer Menashe passt auch sonst nicht recht in das konforme Bild der Gemeinde. Er ist ein klassischer Schlimasel, vergesslich und chaotisch, der den chassidischen Hut nicht trägt und seine Schläfenlocken hinter den Ohren versteckt. Mit seinem kleinen Gehalt kommt er dazu kaum über die Runden, und so bestimmt der Rabbi, dass der Sohn Rieven besser bei der Familie des Onkels aufwächst - solange bis Menashe wieder heiratet und sein Leben in geordnete Bahnen führt.
Regisseur Joshua Z. Weinstein ist es mit viel Geduld gelungen, mitten in der chassidischen Gemeinde zu drehen und alle Rollen mit Haredim zu besetzen. Mit dokumentarischer Präzision hält sein Film das Leben in der Enklave fest: Er erforscht die Menschen und ihr Leben; Rituale und Feiern sind ebenso präsent wie die Gewohnheiten und Lebensumstände der Haredim, von denen heute noch etwa 200.000 in Brooklyn/New York leben, als größte chassidische Gemeinschaft außerhalb Israels. Der Film wurde komplett in jiddischer Sprache gedreht – und für deutsche Ohren ist die Sprache tatsächlich ziemlich gut zu verstehen, obwohl die jiddisch-jüdische Kultur in Deutschland mehr als 70 Jahre nach dem Holocaust kaum mehr präsent ist. Es ist ein merkwürdiges Gefühl zu wissen, dass diese Sprache einmal Teil der deutschen und europäischen Kultur war.
„Die leise, warmherzige Komödie mit extrem dokumentarischem Charakter erzählt authentisch von einer in sich geschlossenen Gemeinschaft: eine kleine, abgeschottete Welt für sich in der tobenden, lauten Metropole New York. Dies und eine anrührende, tragikomische Geschichte machen den komplett auf Jiddisch gedrehten Film spannend und sehenswert. ‘Menashe‘ ist bei allem Willen zur höchstmöglichen Authentizität nicht nur ein interessantes Zeitdokument, sondern vor allem eines: eine sehr warmherzige, tragikomische Geschichte.“ (Programmkino.de)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.


Nur eine Frau
(D 2019, 97 Minuten, ab 12)
Am 7. Februar 2005 wird mitten in Berlin die Deutschtürkin Aynur von ihrem Bruder Nuri auf offener Straße erschossen - der erste (zumindest öffentlich wahrgenommene) Ehrenmord mitten in Deutschland. Arglos hat Aynur den Bruder zur Bushaltestelle begleitet; wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung schläft ihr fünfjähriger Sohn Can. Wie ist es zu dieser Tat gekommen? Das von der Journalistin Sandra Maischberger produzierte und von der Regisseur Sherry Horman („Wüstenblume“) inszenierte Drama rekonstruiert die Hintergründe dieses Ehrenmordes: Der Film porträtiert Aynur (Almila Bagriaçik) als eine lebenslustige, starke junge Frau und Mutter, die „wie eine Deutsche“ lebte, was ihre patriarchalische Familie nicht hinnehmen wollte.
„Das in der Hauptrolle vorzüglich gespielte Drama strahlt eine rohe, kämpferisch-kreative Kraft aus und findet für die wechselnde Emotionen der jungen Frau überzeugende Bilder sowie eine stimmige musikalische Untermalung. Ein gelungener, seinem Thema ebenso engagiert wie sensibel begegnender Film.“ (Filmdienst)
"In ihrem aufrüttelnden Drama zeigt Regisseurin Sherry Hormann die Hintergründe dieses realen Frauen-Schicksals im Berlin unserer Tage. Mit ungewöhnlichen Stilmitteln und einer außergewöhnlichen Erzählstruktur gelingt ihr ein authentischer Einblick in diese erschütternde Tragödie. Gleichzeitig ist ihr Film auch eine Hommage an die ungeheure Stärke einer jungen Frau, die im gnadenlosen Patriarchat um Selbstbestimmung kämpft." (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.


Rocketman
(USA 2019, 121 Minuten, ab 12)
Mitte der 1960er Jahre: Die Kindheit von Reginald Dwight (Taron Egerton), der alleine mit seiner Mutter lebt, ist eher trostlos. Nur wenn er am Klavier sitzt, geht er so richtig aus sich heraus. Seine wahre Leidenschaft gilt jedoch dem Rock’n’Roll, den er aber erst ausleben kann, als er nach London zieht. Gemeinsam mit dem Songschreiber Bernie Taupin (Jamie Bell) mischt er schon bald die Musikszene auf. Aber erst, als er sich in Elton John umbenennt, beginnt sein Aufstieg: Dank zahlloser Hits und extravaganter Outfits avanciert er zum „Rocketman“ der britischer Musikindustrie!
Regisseur Dexter Fletcher, der kreative Kopf hinter der „Queen“-Biographie „Bohemian Rhapsodie“, schuf eine „rauschende Musical-Biografie über den flamboyanten homosexuellen Rockmusiker mit prächtigen Kostümen und vielen Evergreens!“ (Filmdienst) „Voller Energie & mitreißend inszeniert!“ (Süddeutsche Zeitung)


Wir sind Juden aus Breslau
(D 2016, 113 Minuten, ab 12)

Siegerländer Erstaufführung.


Wunder
(USA 2017, 114 Minuten, ab 0)
August Pullmann (Jacob Tremblay) ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Isabell (Julia Roberts) und Nate (Owen Wilson), sowie seiner etwas älteren Schwester Olivia (Izabela Vidovic) in New York. Auggie wurde mit einem genetischen Defekt geboren, der vor allem im Gesicht zu Fehlbildungen führt. 26 Operationen hat Auggie zwar schon hinter sich, “normal” sieht er dennoch nicht aus, weswegen er bislang von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde und sich nur im Schutz eines Astronauten-helms in die Öffentlichkeit wagte. Doch nun soll er eine reguläre Schulklasse besuchen; Auggie nimmt all seinen Mut zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält.
„Ein aufrichtiger und wichtiger Appell für mehr Toleranz und Feingefühl im Umgang mit von der Natur Benachteiligten, der geschickt zwischen Ernst und Humor angesiedelt ist und mitunter das Geschehen auch aus den Blickwinkeln der anderen beobachtet.“ (filmdienst.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.



Yuli
(E/D/C 2018, 110 Minuten, ab 6)
Kuba, in den 1980er Jahren: Der Afrokubaner Pedro erkennt das außergewöhnliche Talent seines Sohnes Carlos, den er nach einem afrikanischen Kriegsgott nur Yuli nennt. Denn Yuli kann tanzen, als hätte er nie etwas anderes getan. Obwohl Yuli nicht will, schickt sein Vater ihn auf die staatliche Ballettschule und schreckt auch nicht vor harten Methoden zurück, als sein Sohn die Ausbildung abbrechen will. Wider Erwarten wird aus Yuli Jahre später einer der besten Balletttänzer seiner Generation, er ist weltweit erfolgreich und wird der erste dunkelhäutige Romeo-Darsteller im Londoner Royal Opera House.
„Der spanischen Regisseurin Icíar Bollaín gelingt eine elegante Mischung aus leidenschaftlichen Tanzfilm & einfühlsamen Biopic. Die inszenierten Sequenzen, in denen der Ballett-Star Carlos Acosta als Tänzer zu sehen ist, sind faszinierend!“ (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.