Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 16 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2930 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


Capernaum - Stadt der Hoffnung
(RL/F 2018, 126 Minuten, ab 12)
Zain ist gerade einmal zwölf Jahre alt. Zumindest wird er auf dieses Alter geschätzt. Der Junge hat keine Papiere und die Familie weiß auch nicht mehr genau, wann er geboren wurde. Nun steht er vor Gericht und verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf die Welt gebracht haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern können. Dem Richter schildert er seine bewegende Geschichte: Was passierte, nachdem er von zu Hause weggelaufen ist und bei einer jungen Mutter aus Äthiopien Unterschlupf fand und wie es dazu kam, dass er sich mit ihrem Baby mittellos und allein durch die Slums von Beirut kämpfen musste. Ein Kind klagt seine Eltern an und mit ihnen eine ganze Gesellschaft, die solche Geschichten zulässt.
"Mit großer Zugewandtheit, aber relativ nüchtern schildert das auf intensiven Recherchen beruhende Drama den ausweglosen Kampf ums Überleben. Der von einer großen Menschlichkeit getragene Film konfrontiert mit erschütterndem Elend, hält Sentimentalität wie Zynismus aber gleichermaßen auf Distanz. Ein ebenso bewegender wie kluger, weitgehend von Laienschauspielern grandios gespielter Film."(Filmdienst)
"Ein authentischer, herzzerreißender Film, den man nicht so schnell vergisst. Unbedingt sehenswert!” (ZDF heute journal)
Siegerländer Erstaufführung.
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Das perfekte Geheimnis
(D 2019, 120 Minuten, ab 12)
Die Psychotherapeutin Eva (Jessica Schwarz) und ihr Ehemann, der Schönheitschirurg Rocco (Wotan Wilke Möhring), haben Freunde zum Abendessen eingeladen: Hausmann Leo (Elyas M’Barek) und seine beruflich erfolgreiche Frau Carlotta (Karoline Herfurth), Träumer Simon (Frederick Lau) und seine Verlobte, die herzliche Tier-Heilpraktikerin Bianca (Jella Haase), sowie den Lehrer Pepe (Florian David Fitz), der seine neue Freundin wieder einmal entschuldigt. Es ist Evas Idee, alle Handys für ein „Spiel“ auf den Tisch zu legen: Jede Nachricht, die ankommt, muss geteilt, jede SMS oder WhatsApp vorgelesen und jedes Telefonat mitgehört werden! Was als harmloser Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zu einem großen Chaos voller Überraschungen, Wendungen und Offenbarungen.
Regisseur Bora Dagtekin („Fuck ju Göthe 1-3“) schuf „eine Erwachsenen-Komödie, die relevante Themen unterhaltsam aufgreift und dabei noch hervorragend aussieht. Allein die Abspann-Outtakes bieten so viele Lacher, wie so manche deutsche Komödie insgesamt!“ (Filmecho)
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Der Glanz der Unsichtbaren
(F 2018, 102 Minuten, ab 6)
Glanzvolle Namen haben sie sich ausgesucht: Lady Di, Brigitte Macron oder Edith Piaf. Die Sozialarbeiterinnen des Tageszentrums L’Envol im nordfranzösischen Anzin kennen die wahren Namen der obdachlosen Frauen nicht und respektieren deren Privatsphäre. Manche sind aggressiv, andere resigniert, andere wiederum wollen die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aufgeben. Im Tageszentrum können sie sich aufwärmen und werden von den Sozialarbeiterinnen ermutigt, wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Doch die Quote des Wiedereinstiegs ins normale Leben beträgt bei den weiblichen Obdachlosen von L’Envol nur vier Prozent. Zu wenig, finden die Bürohengste der Stadtverwaltung und besiegeln das Ende der Einrichtung. Nur drei Monate haben die emsigen Sozialarbeiterinnen Audrey, Manu, Hélène und Angélique Zeit, um das Beste aus ihren Schützlingen heraus zu kitzeln: Nachts lassen sie die Frauen in einer leeren Immobilie in der Nähe schlafen, tagsüber bereiten sie sie durch Workshops gezielt auf den Arbeitsmarkt und die dazu gehörenden Bewerbungsgespräche vor.
"Eine herzliche, flott und pointiert inszenierte Sozialkomödie, deren überwiegend von Laien gespielte Figuren eine große Wahrhaftigkeit ausstrahlen. Nachdrücklich sensibilisiert der Film für die Aufmerksamkeit gegenüber Ausgegrenzten und würdigt zugleich Einsatz, Mut und Kreativität der Sozialhelferinnen." (Filmdienst)
Siegerländer Erstaufführung.
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Die Eiskönigin 2
(USA 2019, 103 Minuten, ab 0)

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Die Frau des Nobelpreisträgers
(GB 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce) und seine Ehefrau Joan (Glenn Close) sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller zuteilwird, in vollen Zügen die (diverse Affären inklusive). Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Ausgerechnet dort, kurz vor dem Höhepunkt des gemeinsamen Lebens, werden die Risse der Ehe sichtbar und Joans stoische Fassade beginnt zu bröckeln. Grund hierfür ist der Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater), der an einer Biographie über ihren Ehemann Joe arbeitet, und der den Verdacht hegt, Joan habe einen viel größeren Anteil an dem literarischen Erfolg ihres Mannes als allgemein angenommen.
„Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung.“ (Filmdienst)
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Fridas Sommer
(E 2017, 98 Minuten, ab 0)
Spanien 1993: in Barcelona ist es Sommer, doch für die sechsjährige Frida (Laia Artigas) ist es eine traurige Zeit. Ihre Mutter ist erst kürzlich gestorben, ihren Vater hat sie schon vor längerem verloren. Jetzt muss sich das Mädchen fernab der Heimat auch noch an ein neues Zuhause gewöhnen. Denn die Familie ihres Onkels holt sie zu sich aufs Land. Das Dasein in der Ferne und die Umstellung auf das Leben in einer fremden Familie, fallen der Sechsjährigen alles andere als leicht. Erst langsam kann sie sich etwas öffnen, was auch daran liegt, da Frida immer mehr Zeit mir ihrer Cousine Anna (Paula Robles) verbringt. Doch obwohl sich Frida bei ihrem Onkel nun immer wohler fühlt, bleibt Ihr Verhalten unvorhersehbar und launisch. Wird sie sich je voll und ganz heimisch fühlen?
"Das feinfühlige, stark autobiografisch gefärbte Drama 'Fridas Sommer' kehrt auf behutsame Weise das fragile Seelenleben eines Mädchens nach außen. Mit nachhaltigem Gespür folgt Regie-Debütantin Carla Simón der kleinen Frida bei ihrem Versuch, ihren Platz in der neuen Umgebung abseits der Heimat zu finden. Ein ergreifender, sehr sensibel umgesetzter Film, der die Geschehnisse aus kindlichem Blickwinkel schildert." (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.
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Gegen den Strom
(IS/F 2018, 100 Minuten, ab 6)
Nach außen ist Halla eine patente, liebenswürdige Frau von fast 50 Jahren, die allein lebt und als Chorleiterin arbeitet. Doch der Eindruck täuscht, denn Halla führt ein geheimes Doppelleben: In ihrer Freizeit ist sie eine Umweltaktivistin, die zielstrebig die isländischen Berge durchstreift, um Stromleitungen zu zerstören. Sie will die Natur retten, indem sie die Machenschaften von Politik und Wirtschaft bekämpft und dafür sorgt, dass der Verkauf der isländischen Aluminiumindustrie nach China gestoppt wird. Auch wenn sie der Sympathien der Bevölkerung sicher sein darf - die Obrigkeit betrachtet sie als Bedrohung. Als Halla erfährt, dass sie nach vielen Jahren der Wartezeit tatsächlich ein Kind aus der Ukraine adoptieren darf, verstärkt sie ihre Aktivitäten.
„Ökothriller, Abenteuerfilm, Märchen und Komödie - der Film von Regisseur Benedikt Erlingsson ist all das und noch mehr: großes, originelles Arthouse-Kino!“ (Programmkino.de)

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Girl
(B/NL 201, 106 Minuten, ab 12)
Äußerlich sieht die 15-jährige Lara (Victor Polster) wie ein Mädchen aus. Doch unter ihrer Kleidung versteckt die Teenagerin einen Penis, der sie permanent daran erinnert, dass sie in einem männlichen Körper geboren wurde. An der Schwelle zum Erwachsenwerden sehnt sich Lara nach einer geschlechtsanpassenden Operation und will zugleich als Ballerina reüssieren. Zwei Ziele, die nicht leicht miteinander zu vereinen sind. Laras alleinerziehender Vater Mathias (Arieh Worthalter) zeigt Verständnis und zieht mit der Tochter und dem jüngerem Bruder Milo (Oliver Bodart) nach Brüssel, als Lara eine Zusage für eine angesehene Ballettschule erhält. An der Akademie steht sie als Transperson unter besonderem Druck, während Gespräche mit Medizinern und Psychologen die Operation vorbereiten.
"'Girl' nimmt sich der Herausforderungen seiner Protagonistin mit großem Verständnis und Feingefühl an. Gerade ein junges Publikum führt der Film so an das Thema Transsexualität he­ran, ohne Laras Entscheidung für eine Hormontherapie und Geschlechtsumwandlung zu vereinfachen oder zu heroisieren. Der zunehmend düstere Verlauf der Handlung weist zu Recht auf die oft fatalen Folgen des gesellschaftlichen Drucks auf Transpersonen hin." (epd Film)
Siegerländer Erstaufführung.
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Lara
(D 2019, 98 Minuten, ab 0)
Die frühpensionierte Beamtin Lara (Corinna Harfouch) erwacht am Morgen ihres 60. Geburtstages und lässt sich in einer Mischung aus Schwermut und sarkastischem Humor durch den Tag treiben. Eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor (Tom Schilling) gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch seine Mutter hat Viktor nicht eingeladen, dafür aber seinen Vater und dessen neue Lebensgefährtin. Aber so leicht lässt sich Lara nicht entmutigen: Sie hebt all ihr Geld ab, leistet sich ein Galakleid und kauft sämtliche Restkarten des Konzertes auf, die sie im Laufe des Tages nach Gutdünken verteilt. Ein zufälliges Zusammentreffen mit ihrem Ex-Mann Paul (Rainer Bock), Viktors Vater, verläuft nicht harmonisch, ebenso wenig wie eine Begegnung mit ihrer betagten Mutter (Gudrun Ritter). Auch als sie ihren Sohn schließlich ein paar Stunden vor dem Konzert trifft, reißen alte Wunden auf. Wird die Begegnung das Konzert beeinflussen?
Sieben Jahre nach seinem gefeierten Debüt „Oh Boy“ liefert Regisseur Jan-Ole Gerster wieder ein Meisterwerk ab: „Atmosphärisch dicht, visuell verspielt sowie bestens besetzt bis in die Nebenrollen, entsteht ein packend intensives Drama!“ (Programmkino.de) „Der außer-gewöhnliche Film über Kunst, Familie und Einsamkeit handelt als kluge Selbstkritik des Bildungsbürgertums von Disziplin, Gewalt und Selbstverletzung.“ (Filmdienst)
Siegerländer Erstaufführung.
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Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich
(USA 2019, 125 Minuten, ab 12)
Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie ist die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, elegant und attraktiv - er ist ein talentierter Journalist mit Hang zum Chaos. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie einst sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nach 20 Jahren wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein, um ihrem Wahlkampf um die Präsidentschaft mehr Humor und Esprit zu verleihen. Fred sieht hingegen die Chance seines Lebens, endlich seine Traumfrau zu erobern. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine derart mächtige Frau zu beeindrucken?
„Der Titel ist sperrig, doch keine Sorge: ‚Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich‘ ist eine pfiffige Komödie, mit Hirn, Herz und einer perfekten Portion von derbem Humor. Charlize Theron & Seth Rogen sind die Traumbesetzung.“ (STERN)
„Die clevere Komödie pendelt zwischen glaubhafter romantischer Annäherung, Blödel-Einlagen, gewitztem Schlagabtausch und satirisch-herben Seitenhieben auf die aktuelle US-Politik.“ (Filmdienst)
„Einer der gelungensten Unterhaltungsfilme des laufenden Jahres! Der interes-santeste Clou ist der Wechsel von Rollen und Geschlechterstereotypen: ‚Long Shot‘ präsentiert ein herrlich utopisches Amerika, wo Männer neidlos in der zweiten Reihe stehen, Wähler rückhaltlose Ehrlichkeit schätzen und Frauen alles haben dürfen: eine tolle Karriere und Liebe.“ (epd Film)
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Nur eine Frau
(D 2019, 97 Minuten, ab 12)
Am 7. Februar 2005 wird mitten in Berlin die Deutschtürkin Aynur von ihrem Bruder Nuri auf offener Straße erschossen - der erste (zumindest öffentlich wahrgenommene) Ehrenmord mitten in Deutschland. Arglos hat Aynur den Bruder zur Bushaltestelle begleitet; wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung schläft ihr fünfjähriger Sohn Can. Wie ist es zu dieser Tat gekommen? Das von der Journalistin Sandra Maischberger produzierte und von der Regisseur Sherry Hormann („Wüstenblume“) inszenierte Drama rekonstruiert die Hintergründe dieses Ehrenmordes: Der Film porträtiert Aynur (Almila Bagriaçik) als eine lebenslustige, starke junge Frau und Mutter, die „wie eine Deutsche“ lebte, was ihre patriarchalische Familie nicht hinnehmen wollte.
„Das in der Hauptrolle vorzüglich gespielte Drama strahlt eine rohe, kämpferisch-kreative Kraft aus und findet für die wechselnde Emotionen der jungen Frau überzeugende Bilder sowie eine stimmige musikalische Untermalung. Ein gelungener, seinem Thema ebenso engagiert wie sensibel begegnender Film.“ (Filmdienst)
"In ihrem aufrüttelnden Drama zeigt Regisseurin Sherry Hormann die Hintergründe dieses realen Frauen-Schicksals im Berlin unserer Tage. Mit ungewöhnlichen Stilmitteln und einer außergewöhnlichen Erzählstruktur gelingt ihr ein authentischer Einblick in diese erschütternde Tragödie. Gleichzeitig ist ihr Film auch eine Hommage an die ungeheure Stärke einer jungen Frau, die im gnadenlosen Patriarchat um Selbstbestimmung kämpft." (Programmkino.de)
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Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers
(USA 2019, 150 Minuten, ab 12)
Luke Skywalker (Mark Hamill) ist tot! Doch sein Opfer entfacht den Funken neu, den der Widerstand braucht, um sich ins letzte Gefecht gegen die Erste Ordnung zu werfen. Die mutigen Rebellen unter Führung von Generalin Leia (Carrie Fisher) attackieren ihren Feind aus dem Hinterhalt, da sie viel zu wenige sind, als dass ein offener Krieg gegen die Truppen von Kylo Ren (Adam Driver) zu gewinnen wäre. Die Hoffnungen des Widerstands ruhen nun auf Rey (Daisy Ridley), der letzten Jedi. Mit ihren Freunden Finn (John Boyega), Poe (Oscar Isaac), Chewbacca (Joonas Suotamo) und C-3PO (Anthony Daniels) geht sie auf eine Mission, die den Kampf zwischen Jedi und Sith endgültig entscheiden könnte. Doch ein altbekannter Feind tritt aus dem Schatten. Seit vielen Jahren versucht er schon, den perfekten Schüler der Dunklen Seite zu finden!

Aufpreis 2,00 EUR wegen Überlänge.
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Sterne über uns
(D 2019, 101 Minuten, ab 12)
Die Alleinerziehende Melli hat ihre Wohnung verloren, und nur ein Zelt im Wald für sich und ihren Sohn Ben steht zwischen ihr und der Obdachlosigkeit. Zwar haben die beiden Grund zur Hoffnung auf eine bessere Bleibe, denn Melli tritt gerade eine neue Stelle als Flugbegleiterin an. Doch so leicht gelingt der Neustart nicht. Während Ben das Ganze als Abenteuer wahrnimmt, verstärkt sich der Druck auf seine Mutter zusehends. Jugendamt und Arbeitgeber sitzen ihr im Nacken und zwingen sie zu immer härteren Entscheidungen.
"Ein herausragend gespieltes, mitreißendes Drama über den hartnäckigen Kampf gegen sozialen Abstieg und den drohenden Zerfall einer Familie. Der Film will keine Ursachenforschung betreiben, sondern erzählt mit großer Nähe zu den Figuren und dynamischer Handkamera und höchst authentisch von beklemmenden Lebensumständen." (Filmdienst)
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Styx
(D 2018, 95 Minuten, ab 12)
Auf einem Segeltörn von Gibraltar Richtung Südatlantik trifft die deutsche Ärztin Rike (Susanne Wolff) mit ihrer Yacht auf ein havariertes, überladenes Flüchtlingsschiff. Mehrere Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, muss Rike eine folgenschwere Entscheidung treffen.
„Ein beeindruckendes, in seiner Konsequenz auch beklemmendes Drama, das die aktuelle Flüchtlingskrise auf einen moralischen Konflikt herunterbricht, für den es keine Lösung gibt.“ (Programmkino.de) „Der richtige Film zur rechten Zeit!“ (Süddeutsche Zeitung)
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Über Grenzen - Der Film einer langen Reise
(D 2019, 114 Minuten, ab 12)
Mit 64 erfüllt sich Margot Flügel-Anhalt einen lang gehegten Traum und bricht von ihrem nordhessischen Dorf Thurnhosbach zum Hindukusch auf. Die Rentnerin fährt nach kurzer Einweisung durch ihren Sohn auf einer robusten Reiseenduro los. Die studierte Sozialpädagogin hat zwar keinen Motorradführerschein, darf die Honda XR 125 aber mit ihrem alten grauen Pkw-„Lappen“ nutzen. Zu der Mammutreise gehören Mut und Selbstvertrauen: Vier Zeitzonen, 18 Länder, 117 Tage, 18 046 Kilometer. Große Teile der Reise durch Osteuropa und Zentralasien absolviert Flügel-Anhalt allein, erst vor dem zentralen Pamir-Highway stoßen der Regisseur und Kameramann Johannes Meier sowie der zweite Kameramann Paul Hartmann dazu, die die Strapazen der Fahrt, aber auch grandiose Hochgebirgspanoramen aufnehmen und zuweilen aus dem Off Erläuterungen beisteuern. Wenn die Bikerin allein unterwegs ist, filmt sie mit Handy oder Helmkamera.
"Für das Publikum entpuppt sich dieses charmante Road-Movie als unterhaltsames Kinoerlebnis. Einmal mehr gilt zweitens: Der Weg ist das Ziel. Und erstens: Wer eine Reise tut, der hat auch im Kino viel zu erzählen." (Programmkino.de)
Achtung: Frau Margot Flügel-Anhalt ist an diesem Abend persönlich anwesend!
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Zwingli - Der Reformator
(D/CH 2018, 128 Minuten, ab 12)
Zürich 1519. Unerschrocken nutzt der junge Ulrich Zwingli (Max Simonischek) seine Wahl zum Priester am ehrwürdigen Großmünster, um gegen die Missstände in der Stadt und in der Kirche zu predigen. Heftige Diskussionen entbrennen! Im Namen von Papst und Kaiser verlangt der Bischof von Konstanz schließlich Zwinglis Verhaftung. Als sich der Rat der Stadt nach einem öffentlichen Streitgespräch zwischen Zwingli und einem Abgesandten des Bischofs überraschend an die Seite des Rebellen stellt, kommt es zu weiteren Machtkämpfen. Und während Zwinglis Thesen einen Bürgerkrieg auszulösen drohen, zieht es die gottesfürchtige Witwe Anna (Sarah Sophie Meyer) immer mehr in den Bann dieses außergewöhnlichen Mannes.
Ulrich Zwingli war neben Martin Luther einer der wichtigsten Reformatoren der Kirche. Jetzt bringt Regisseur Stefan Haupt mit "Zwingli - Der Reformator" erstmals die Geschichte des großen Humanisten auf die Kinoleinwand. Das opulente Historiendrama zeigt, dass Zwinglis Ideen einer sozialen Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, sind heute so aktuell wie damals.
"„Zwingli – Der Reformator“ punktet mit Glaubwürdigkeit und erzählt von den Schwierigkeiten jeder Reformation oder Revolution. Das ist absolut sehenswert!" (Deutschlandfunk)
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