Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 12 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2959 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


Capernaum - Stadt der Hoffnung
(RL/F 2018, 126 Minuten, ab 12)
Zain ist gerade einmal zwölf Jahre alt. Zumindest wird er auf dieses Alter geschätzt. Der Junge hat keine Papiere und die Familie weiß auch nicht mehr genau, wann er geboren wurde. Nun steht er vor Gericht und verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf die Welt gebracht haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern können. Dem Richter schildert er seine bewegende Geschichte: Was passierte, nachdem er von zu Hause weggelaufen ist und bei einer jungen Mutter aus Äthiopien Unterschlupf fand und wie es dazu kam, dass er sich mit ihrem Baby mittellos und allein durch die Slums von Beirut kämpfen musste. Ein Kind klagt seine Eltern an und mit ihnen eine ganze Gesellschaft, die solche Geschichten zulässt.
"Mit großer Zugewandtheit, aber relativ nüchtern schildert das auf intensiven Recherchen beruhende Drama den ausweglosen Kampf ums Überleben. Der von einer großen Menschlichkeit getragene Film konfrontiert mit erschütterndem Elend, hält Sentimentalität wie Zynismus aber gleichermaßen auf Distanz. Ein ebenso bewegender wie kluger, weitgehend von Laienschauspielern grandios gespielter Film."(Filmdienst)
"Ein authentischer, herzzerreißender Film, den man nicht so schnell vergisst. Unbedingt sehenswert!” (ZDF heute journal)
Siegerländer Erstaufführung.
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Der Fall Collini
(D 2019, 123 Minuten, ab 12)
Über 30 Jahre lang hat der 70jährige Italiener Fabrizio Collini (Franco Nero) unbescholten in Deutschland gearbeitet und dann tötet er anscheinend grundlos den angesehenen Industriellen Hans Meyer (Manfred Zapatka). Mit der Pflichtverteidigung wird ausgerechnet der junge, unerfahrene Anwalt Caspar Leinen (Elyas M’Barek) beauftragt. Für Caspar steht weit mehr auf dem Spiel als seine Karriere, denn das Opfer ist der Großvater seiner Jugendliebe Johanna (Alexandra Maria Lara) und war wie ein Ersatzvater für ihn. Zudem hat er mit dem Strafverteidiger Richard Mattinger (Heiner Lauterbach) einen Gegner, der ihm haushoch überlegen scheint. Caspar muss herausfinden, warum Collini ausgerechnet einen vorbildlichen Menschen wie Meyer ermordet hat. Auch das öffentliche Interesse an dem Fall ist immens, doch Collini schweigt beharrlich zu seinem Motiv.
Basierend auf dem Justiz-Roman des Bestsellerautors Ferdinand von Schirach beleuchtet Regisseur Marco Kreuzpaintner („Die Wolke“) einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte: „Eine Story voller Wendungen und eine große inszenatorische Raffinesse machen aus ‚Der Fall Collini‘ einen packenden Film, der nicht nur Unterhaltung bietet, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit einem hochkomplexen und wichtigen Thema.“ (FBW)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Die schönste Zeit unseres Lebens (Seniorenkino)
(F 2019, 116 Minuten, ab 12)
Der ewig mürrische Karikaturist Victor (Daniel Auteuil) wird von seiner genervten Ehefrau Marianne (Fanny Ardant) vor die Tür gesetzt. Zum Trost schenkt ihm der gemeinsame Sohn Maxime einen Gutschein für eine „Zeitreise“ seiner Wahl: Eine Eventfirma ermöglicht reichen Nostalgikern, einen oder mehrere Tage in der Vergangenheit zu verbringen. Dekors, Drehbuch und Schauspieler richten sich ganz nach dem Kunden. Victor entscheidet sich für den 16. Mai 1974, den Tag, an dem er Marianne kennenlernte. Mit Schnurrbart, Lederjacke und Schlaghosen sitz er in einem Café und findet so großen Gefallen an der Schauspielerin, die Marianne verkörpert, dass er die Vergangenheit nicht mehr loslassen will.
„Die dynamische Komödie reflektiert originell und charmant über Illusionen, Nostalgie und Langzeitbeziehungen und zeigt deutlich, wie Erinnerungen mit zeitlichem Abstand ihr Wesen verändern oder sogar ein Eigenleben entwickeln.“ (Filmecho)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Edie - Für Träume ist es nie zu spät
(GB 2017, 102 Minuten, ab 0)
Edith Moor (Sheila Hancock), genannt Edie, ist eine forsche aber liebenswerte Frau in ihren Achtzigern. Ein Leben lang hat sie sich stets nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-Jährige, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen und sich einen lang ersehnten Traum zu erfüllen: Sie wollte schon immer den Berg Suilven in den schottischen Highlands erklimmen. Kurzerhand engagiert sie den jungen Jonny (Kevin Guthrie), Besitzer eines Campingladens, als Führer. Während die beiden ungleichen Wanderer den Berg zu besteigen versuchen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen.
„Eine anrührende, in der Titelrolle bravourös gespielte Tragikomödie, der durch atemberaubende Landschaftsaufnahmen und die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die die Generationen verbindet, überzeugt.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Enkel für Anfänger (Seniorenkino)
(D 2020, 104 Minuten, ab 6)
Die Rentner Karin (Maren Kroymann), Gerhard (Heiner Lauterbach) und Philippa (Barbara Sukowa) wollen der Langeweile ihres Alltags entfliehen. Weil sie auf „typische“ Senioren-Aktivitäten wie Nordic Walking keine Lust haben, lassen sich die kinder- und enkellosen Karin und Gerhard von Philippa dazu überreden, sich als Leih-Oma bzw. Leih-Opa anzubieten. Philippa betreut seit einiger Zeit die kleine Leonie als Paten-Oma und ist damit sehr glücklich. Ehe sich Karin und Gerhard versehen, stecken auch sie bis zum Hals in der Enkelbetreuung: ihre Wohnungen werden von tobenden Kindern auf den Kopf gestellt und sie müssen sich mit unbekannten Allergien, anstrengenden Helikoptereltern und Single-Müttern mit Tinder-Profilen herumschlagen.
In der ebenso turbulenten wie bewegenden Komödie treten neben dem Hauptdarsteller-Trio noch Günther Maria Halmer, Dominic Raacke, Lavinia Wilson, Palina Rojinski sowie Julius Weckauf („Der Junge muss an die frische Luft“) auf!

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Fishermans Friends
(GB 2019, 112 Minuten, ab 0)
Der Musikmanager Danny und seine Kollegen aus London verbringen ein Wochenende in dem idyllischen Fischerdorf Port Isaac in Cornwall. Als abends im Pub der Fischer Jim und seine Freunde als „Fisherman’s Friends“ die Bühne entern und ihre Shantys schmettern, machen sich die Großstädter über die kernige Gesangstruppe lustig. Danny erhält von seinem Chef den (nicht ernst gemeinten) Auftrag, den Chor unter Vertrag zu nehmen. So quartiert sich Danny guten Glaubens in der Herberge von Jims attraktiver Tochter Alwyn ein und versucht, die „Fisherman’s Friends“ für eine Musikkarriere zu begeistern. Während Danny immer mehr Respekt vor der Lebensweise der Menschen in Cornwall gewinnt, stellt sich ihm zunehmend die Frage, was Erfolg im Leben wirklich bedeutet.
Basierend auf einer wahren Geschichte entstand eine typisch britische Feelgood-Komödie mit viel Seefahrer-Romantik, die den wahren Erfolg nicht auf dem Konto, sondern im Zwischenmenschlichen verortet!“ (Programmkino.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Fridas Sommer
(E 2017, 98 Minuten, ab 0)
Spanien 1993: in Barcelona ist es Sommer, doch für die sechsjährige Frida (Laia Artigas) ist es eine traurige Zeit. Ihre Mutter ist erst kürzlich gestorben, ihren Vater hat sie schon vor längerem verloren. Jetzt muss sich das Mädchen fernab der Heimat auch noch an ein neues Zuhause gewöhnen. Denn die Familie ihres Onkels holt sie zu sich aufs Land. Das Dasein in der Ferne und die Umstellung auf das Leben in einer fremden Familie, fallen der Sechsjährigen alles andere als leicht. Erst langsam kann sie sich etwas öffnen, was auch daran liegt, da Frida immer mehr Zeit mir ihrer Cousine Anna (Paula Robles) verbringt. Doch obwohl sich Frida bei ihrem Onkel nun immer wohler fühlt, bleibt Ihr Verhalten unvorhersehbar und launisch. Wird sie sich je voll und ganz heimisch fühlen?
"Das feinfühlige, stark autobiografisch gefärbte Drama 'Fridas Sommer' kehrt auf behutsame Weise das fragile Seelenleben eines Mädchens nach außen. Mit nachhaltigem Gespür folgt Regie-Debütantin Carla Simón der kleinen Frida bei ihrem Versuch, ihren Platz in der neuen Umgebung abseits der Heimat zu finden. Ein ergreifender, sehr sensibel umgesetzter Film, der die Geschehnisse aus kindlichem Blickwinkel schildert." (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.
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Ich war noch niemals in New York
(D 2019, 128 Minuten, ab 0)
Für die Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg (Heike Makatsch) ist ihr Beruf das Wichtigste im Leben. Das ändert sich allerdings, als ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert und plötzlich nur noch eines weiß: Sie war noch niemals in New York! Kurzentschlossen flieht die resolute Dame aus dem Krankenhaus und schmuggelt sich als blinde Passagierin an Bord des Kreuzfahrtschiffs „MS Maximiliane“, um ihre Traumstadt endlich hautnah zu erleben. Ihrer Tochter bleibt nichts anderes übrig, als sich gemeinsam mit ihrem Maskenbildner Fred (Michael Ostrowski) auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen – und wird tatsächlich fündig! Das einzige Problem an der ganzen Sache: Das Schiff legt ab, bevor Lisa und ihr Mutter Maria von Bord kommen. So beginnt eine chaotische Reise quer über den Atlantik, auf der Lisa nicht nur den charmanten Axel (Moritz Bleibtreu) und dessen Sohn (Marlon Schramm) kennenlernt, auch ihre Mutter macht mit dem Gigolo Otto (Uwe Ochsenknecht) eine aufregende Bekanntschaft!
„Die Verfilmung des gleichnamigen Musicals, basierend auf den großen Hits von Udo Jürgens, ist von der ersten Minute an schillernd, bunt und rasant - ein Film voller Lebensfreude!“ (FBW)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Lara
(D 2019, 98 Minuten, ab 0)
Die frühpensionierte Beamtin Lara (Corinna Harfouch) erwacht am Morgen ihres 60. Geburtstages und lässt sich in einer Mischung aus Schwermut und sarkastischem Humor durch den Tag treiben. Eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor (Tom Schilling) gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch seine Mutter hat Viktor nicht eingeladen, dafür aber seinen Vater und dessen neue Lebensgefährtin. Aber so leicht lässt sich Lara nicht entmutigen: Sie hebt all ihr Geld ab, leistet sich ein Galakleid und kauft sämtliche Restkarten des Konzertes auf, die sie im Laufe des Tages nach Gutdünken verteilt. Ein zufälliges Zusammentreffen mit ihrem Ex-Mann Paul (Rainer Bock), Viktors Vater, verläuft nicht harmonisch, ebenso wenig wie eine Begegnung mit ihrer betagten Mutter (Gudrun Ritter). Auch als sie ihren Sohn schließlich ein paar Stunden vor dem Konzert trifft, reißen alte Wunden auf. Wird die Begegnung das Konzert beeinflussen?
Sieben Jahre nach seinem gefeierten Debüt „Oh Boy“ liefert Regisseur Jan-Ole Gerster wieder ein Meisterwerk ab: „Atmosphärisch dicht, visuell verspielt sowie bestens besetzt bis in die Nebenrollen, entsteht ein packend intensives Drama!“ (Programmkino.de) „Der außer-gewöhnliche Film über Kunst, Familie und Einsamkeit handelt als kluge Selbstkritik des Bildungsbürgertums von Disziplin, Gewalt und Selbstverletzung.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich
(USA 2019, 125 Minuten, ab 12)
Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie ist die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, elegant und attraktiv - er ist ein talentierter Journalist mit Hang zum Chaos. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie einst sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nach 20 Jahren wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein, um ihrem Wahlkampf um die Präsidentschaft mehr Humor und Esprit zu verleihen. Fred sieht hingegen die Chance seines Lebens, endlich seine Traumfrau zu erobern. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine derart mächtige Frau zu beeindrucken?
„Der Titel ist sperrig, doch keine Sorge: ‚Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich‘ ist eine pfiffige Komödie, mit Hirn, Herz und einer perfekten Portion von derbem Humor. Charlize Theron & Seth Rogen sind die Traumbesetzung.“ (STERN)
„Einer der gelungensten Unterhaltungsfilme des laufenden Jahres! Der interes-santeste Clou ist der Wechsel von Rollen und Geschlechterstereotypen: ‚Long Shot‘ präsentiert ein herrlich utopisches Amerika, wo Männer neidlos in der zweiten Reihe stehen, Wähler rückhaltlose Ehrlichkeit schätzen und Frauen alles haben dürfen: eine tolle Karriere und Liebe.“ (epd Film)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Sterne über uns
(D 2019, 101 Minuten, ab 12)
Die alleinerziehende Melli (Franziska Hartmann) hatte die Miete einbehalten, denn die Wände ihrer Wohnung waren feucht und schimmelig. Statt Abhilfe zu schaffen, kündigte der Vermieter fristlos. In die Obdachlosigkeit gedrängt, zieht die alleinerziehende Melli mit ihrem neunjährigen Sohn Ben (Claudio Magno) in den Wald. Hier improvisieren sie ein notdürftig eingerichtetes Lager, abgelegen von den Wegen, damit sie niemand entdecken kann. Für Melli ist das Waldleben nur eine Notlösung, für den Übergang, bis sie wieder eine Wohnung gefunden hat. Grund genug auf Besserung zu hoffen hat sie allemal, denn in wenigen Tagen tritt sie ihre neue Stelle als Flugbegleiterin an. Anders als Melli findet Ben das Waldleben aufregend. Das Leben unter den extremen Bedingungen zwingt die beiden noch enger zusammen, auch weil Melli und Ben stets auf der Hut sind, denn niemand soll von ihrer Obdachlosigkeit erfahren, da Melli große Sorge hat, dass man ihr ansonsten den Jungen wegnimmt. Mit enormer Kraft strengt sich Melli Tag für Tag an, um einen Weg aus ihrer Misere zu finden.
"Ein herausragend gespieltes, mitreißendes Drama über den hartnäckigen Kampf gegen sozialen Abstieg und den drohenden Zerfall einer Familie. Der Film will keine Ursachenforschung betreiben, sondern erzählt mit großer Nähe zu den Figuren und dynamischer Handkamera und höchst authentisch von beklemmenden Lebensumständen." (Filmdienst)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Styx
(D 2018, 95 Minuten, ab 12)
Auf einem Segeltörn von Gibraltar Richtung Südatlantik trifft die deutsche Ärztin Rike (Susanne Wolff) mit ihrer Yacht auf ein havariertes, überladenes Flüchtlingsschiff. Mehrere Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, muss Rike eine folgenschwere Entscheidung treffen.
„Ein beeindruckendes, in seiner Konsequenz auch beklemmendes Drama, das die aktuelle Flüchtlingskrise auf einen moralischen Konflikt herunterbricht, für den es keine Lösung gibt.“ (Programmkino.de) „Der richtige Film zur rechten Zeit!“ (Süddeutsche Zeitung)
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