Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 10 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 3124 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


Bibi & Tina - Einfach anders
(D 2021, 105 Minuten, ab 0)
Als sich die beiden Freundinnen Bibi (Katharina Hirschberg) und Tina (Harriet Herbig-Matten) nachts auf dem Martinshof über Gott und die Welt unterhalten, stürzt ein Meteoritenschauer herab. Um das Gehöft abzusichern, hext Bibi einen Schutzschirm herbei - wodurch ein Raum-schiff mit Aliens an Bord in Not gerät. Ganz irdische Probleme bereiten stattdessen drei neue Feriengäste, die auf die Namen Silence, Disturber und Spooky hören und sich als Bewohner des Internats „Einfach Anders“ entpuppen.
Der fünfte „Bibi & Tina"-Kinofilm, in dem erstmals die Darstellerinnen aus der gleichnamigen TV-Serie auftreten, ist „insgesamt ein herrlich turbulenter, sympathisch überdrehter Spaß geworden.“ (Filmstarts)
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Blut muss fließen - Undercover unter Nazis
(D 2012, 87 Minuten, ab 12)
Der Journalist Thomas Kuban hat über mehrere Jahre hinweg mit versteckter Kamera auf über 50 Nazikonzerten mitgefilmt. Gemeinsam mit dem Filme-macher Peter Ohlendorf reist er später noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule des Kreises Siegen-Wittgenstein.
Der Eintritt beträgt 5,00 EUR auf allen Plätzen.

Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Ein Kartenvorverkauf bzw. Kartenreservierungen sind bei dieser Veranstaltung nicht möglich.

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Elvis
(USA 2022, 159 Minuten, ab 6)
Als der junge Sänger Elvis Presley (Austin Butler) von dem Manager „Colonel“ Tom Parker (Tom Hanks) entdeckt wird, ist dies der Beginn einer Erfolgsgeschichte: Innerhalb kürzester Zeit avanciert der Newcomer zum Superstar! Die eigenwilligen Tanzbewegungen des mit Blues und Gospel-Musik aufgewachsenen Elvis versetzen seine weiblichen Fans in Ekstase und erzürnen die mächtigen Sittenwächter. Während seiner Zeit als Soldat in Deutschland verliebt sich Elvis in die junge Priscilla (Olivia DeJonge), wodurch die Beziehung zu seinem Manager immer mehr Risse bekommt.
Regisseur Buz Luhrmann („Moulin Rouge“) schuf eine aufwändige Kinobiografie, die den Bogen spannt von Presleys Durchbruch bis zum frühen Tod des Musikers. „Newcomer Austin Butler liefert als König des Rock’n‘Roll eine überzeugende Performance und haucht dem Mythos Elvis in überbordend inszenierten Konzert-Szenen neues Leben ein! (Filmstarts)
Aufpreis 2,00 EUR wegen Überlänge.
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Jurassic World: Ein neues Zeitalter
(USA 2022, 147 Minuten, ab 12)
Vier Jahre, nachdem die Dinosaurier in die Welt freigelassen wurden, sind die Urzeitechsen Bestandteil des globalen Ökosystems geworden. Da es trotzdem immer wieder zu Zwischenfällen mit Menschen kommt, hat das Gentechnik-Unternehmen Biosyn unter der Leitung von Lewis Dodgson (Campbell Scott) damit begonnen, die Dinos in ein geschütztes Reservat in den Alpen umzusiedeln. Der Tierschutz dient allerdings nur der Tarnung, denn insgeheim möchte Dodgson durch den Einsatz genmanipulierter Heuschrecken die weltweite Land-wirtschaft kontrollieren. Als die Biologin Ellie Sattler (Laura Dern) seinen Machenschaften auf die Spur kommt, bittet sie den Paläontologen Alan Grant (Sam Neill) und den Chaostheoretiker Ian Malcolm (Jeff Goldblum) um Hilfe. Ganz andere Sorgen haben Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) und Owen Grady (Chris Pratt), denn ihr Pflegekind Maisie, die geklonte Enkelin des verstorbenen Milliardärs Lockwood, wurde entführt!
„Ein letztes Mal sind die Dinos los: Das epische Finale der Jurassic World-Trilogie voller Abenteuer, Nervenkitzel und satter urzeitlicher Action!“ (FBW)

Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge.
Kinder unter 12 Jahren müssen bei allen Vorstellungen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.
Kinder & Jugendliche unter 16 Jahren dürfen die Abendvorstellungen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten besuchen.

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Klara ta chariwni drakon - Clara und der magische Drache
(UA 2019, 87 Minuten, ab 0)
Nur einmal in tausend Jahren wird ein magischer Drache geboren. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten, die Welt heller und bunter werden zu lassen, wird er von bösen Mächten entführt, um seine Magie zu zerstören. Durch einen glücklichen Zufall misslingt die Entführung und das Drachenbaby landet bei einem lustigen Duo: einem immerzu gut gelaunten Waschbären und dem etwas grummeligen aber gutherzigen Zwerg Alfred. Auf der Suche nach der Heimat des kleinen Babydrachen holen die beiden sich Hilfe bei Clara. Clara ist ein Mädchen, das nicht weiß, wer oder was sie ist, da sie sich an nichts aus ihrer Vergangenheit erinnert. Sie ist jedoch davon überzeugt, eine Fee zu sein. Gemeinsam macht sich die ungleiche Gruppe auf den Weg.
"Ein ukrainischer Animationsfilm, der sich in technischer Hinsicht an internationalen Standards messen lassen kann. Die Zurückhaltung bei Action und Spannung kommt jüngeren Kindern entgegen." (Filmdienst)

Achtung: Der Film läuft in der ukrainischen Sprachfassung (ohne deutsche Untertitel)! Der Eintritt ist frei.

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Lieber Thomas
(D 2021, 157 Minuten, ab 16)
Der Schriftseller Thomas Brasch (Albrecht Schuch) wuchs als Sohn eines hohen SED-Beamten (Jörg Schüttauf) auf. Die Niederschlagung von Protestbewegungen in befreundeten sozialistischen Ländern empörte Brasch, Flugblätter wurden gedruckt, ein Gefängnisaufenthalt durch den Verrat des Vaters folgte. 1977 verließen er und seine damalige Freundin Katarina (Jella Haase) die DDR, weil Brasch in seiner Heimat keine Texte veröffentlichen konnte. Ein Systemwechsel, der für die Künstlernatur Brasch nicht so groß war, wie es gerade die Medien im westlichen Teil Deutschlands gerne sehen wollten. Als Thomas Brasch im Jahre 2001 in Berlin starb, mit nur 56 Jahren, war es still um ihn geworden.
„Ein mutiger, sehr offen gehaltener Film - unbekümmert radikal erzählt, herausragend fotografiert und von einem großartigen Ensemble in Szene gesetzt.“ (Filmdienst)
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis 2022 in 9 Kategorien!

Aufpreis 2,00 EUR wegen Überlänge.

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Monsieur Claude und sein großes Fest
(F 2022, 99 Minuten, ab 0)
Anlässlich ihres 40. Hochzeitstages freuen sich Monsieur Claude (Christian Clavier) und seine Gattin Marie (Chantal Lauby) auf ein romantisches Dinner zu Zweit. Doch ihre Töchter haben ein großes Fest im Sinn, weshalb sie auch die Eltern ihrer vier Ehemänner einladen. Diese Idee sorgt bei den Herren für blankes Entsetzen, da keiner von ihnen ein sonderlich gutes Verhältnis zu seinen Eltern hat. Auch Monsieur Claude ist schier am Verzweifeln, als die Eltern seiner Schwiegersöhne aus Algerien, Israel, China und der Elfenbeinküste anreisen.
„Die harmoniesüchtige, gelegentlich alberne, aber mitunter auch amüsante Komödie um nationale Ressentiments und kulturelle Vorurteile lebt vor allem vom Zusammenspiel der gut aufgelegten Darsteller.“ (Filmdienst) „Wie die ersten beiden Teile ist auch dieser abwechslungsreich und kurzweilig. Wer filmische Zerstreuung an einem Sommerabend sucht, der wird hier fündig.“ (Programmkino.de)
Bitte beachten Sie die geänderten Anfangszeiten!
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Spiel mir das Lied vom Tod
(I 1969, 164 Minuten, ab 16)
Ein namenloser Mundharmonikaspieler (Charles Bronson) greift in die Auseinandersetzung zwischen einer Eisenbahngesellschaft und einer irischen Einwandererfamilie ein und rächt sich an einem Killer (Henry Fonda) für den lange zurückliegenden Mord an seinem Bruder. Der Western-Klassiker von Sergio Leone kam am 14. August 1969 in die deutschen Kinos (also genau vor 53 Jahren und sieben Tagen) und lockte seitdem über 13 Mio. Zuschauer ins Kino!
"Sergio Leones barocke Pferdeoper ist Resümee, Höhepunkt und Apotheose des Italowesterns, wobei klassische Genrevorbilder einer eigenwilligen Neuinterpretation unterzogen werden. Der Stil des Films huldigt den Mythen der amerikanischen Geschichte und treibt sie zur pessimistischen, oft zynischen Auflösung. In Dramaturgie, Montage, Ausstattung und musikalischer Untermalung ein Musterbeispiel perfekter Kinounterhaltung." (Filmdienst)

Eintritt nur 5,00 € je Person auf allen Plätzen.

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Top Gun: Maverick
(USA 2022, 130 Minuten, ab 12)
Im Leben des einstigen Flieger-Ass Pete "Maverick" Mitchell (Tom Cruise) ist es im Laufe der letzten 30 Jahre deutlich ruhiger geworden. Aufregende Missionen, wie er sie in jungen Jahren fliegen durfte, gehören längst der Vergangenheit an. Als Fluglehrer ist es heute vielmehr seine Aufgabe, der nachkommenden Generation an Piloten und Pilotinnen zu zeigen, worauf es im Cockpit ankommt. Er genießt es, sein Wissen weitergeben zu können. Gleichzeitig ist ihm jedoch mehr als bewusst, dass sein Beruf zunehmend vom Aussterben bedroht ist. Denn auch wenn er nach wie vor an seiner Leidenschaft festhält, muss auch Maverick langsam erkennen, dass die menschliche Komponente im Flugverkehr eine immer kleinere Rolle spielt. Flugdrohnen übernehmen nun jene gefährlichen Missionen, die er und seine Kollegen einst selbst flogen. Als er eine Gruppe von Top-Gun-Piloten für eine Sondermission trainieren soll, trifft er auf Lt. Bradley Bradshaw (Miles Teller) mit dem Spitznamen "Rooster", den Sohn von Mavericks verstorbenem Co-Piloten und Freund Nick Bradshaw, genannt "Goose". Konfrontiert mit den Geistern der Vergangenheit, ist Maverick gezwungen, sich seinen tiefsten Ängsten zu stellen.

Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge.
Kinder unter 12 Jahren müssen bei allen Vorstellungen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.
Kinder & Jugendliche unter 16 Jahren dürfen die Abendvorstellungen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten besuchen.

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Walter Kaufmann - Welch ein Leben!
(D 2021, 102 Minuten, ab 12)
Am 15. April 2021 verstarb im Alter von 97 Jahren der deutsche Schriftsteller Walter Kaufmann. In seinem Leben spiegeln sich auf außergewöhnliche Weise die bedeutsamen Ereignisse der Weltgeschichte. Der Judenverfolgung entkam er durch einen Kindertransport nach England. Dort, aber auch in Australien, verbrachte er als Deutscher Zeit in einem Internierungslager, später diente er als australischer Soldat. Walter Kaufmann fuhr zur See, erlebte das Ende des Krieges, zog Mitte der 1950er Jahre in die DDR, war dort als Journalist und Schriftsteller tätig und durfte auch wieder ausreisen, um von überall auf der Welt Reportagen in die Heimat zurückzubringen. Nach dem Mauerfall musste Walter Kaufmann sich im hohen Alter praktisch neu er- und ein Publikum finden, das ihn bislang kaum wahrgenommen hatte.
Der Dokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies "beschreibt kurzweilig und emotional einen vom Schicksal getriebenen Mann, der sich dem Verhängnis aber nie auslieferte, sondern es stets zu gestalten versuchte. Eine anregende Zeitreise!" (Filmdienst)
Der Regisseur Dirk Szuszies ist an diesem Abend anwesend!
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem „Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Siegen-Wittgenstein“.
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