Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 11 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2998 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


Bombshell - Das Ende des Schweigens
(USA 2019, 110 Minuten, ab 12)
Megyn Kelly (Charlize Theron) ist das Aushängeschild von Fox News: blond, attraktiv, sexy. Als sich die Starmoderatorin vor laufenden Kameras mit Präsidentschaftsbewerber Donald Trump anlegt, hat sie keine Rückendeckung von oben zu erwarten: Senderchef Roger Ailes (John Lithgow) ist mit Trump befreundet, außerdem beschert der Krawallkandidat Fox News Topquoten. Ihre Kollegin Gretchen Carlson (Nicole Kidman) weigert sich, noch länger die „TV-Barbie“ zu geben. Daraufhin wird ihr Vertrag „wegen enttäuschender Einschaltquoten“ nicht verlängert – während die ehrgeizige Redakteurin Kayla Pospisil (Margot Robbie) nach einem Meeting hinter Roger Ailes verschlossener Bürotür Karriere macht. Als Gretchen ihren Boss wegen sexueller Belästigung verklagt, formiert sich bei Fox News sofort „Team Roger“.
Mit großem Staraufgebot rekonstruiert Regisseur Jay Roach („Trumbo“) die Missbrauchsaffäre, die 2016 den mächtigen Geschäftsführer des rechtskonservativen US-Fernsehsenders Fox News zum Rücktritt zwang. „Das Tatsachendrama macht das bedrückende Klima, in dem die Übergriffe jahrelang gedeihen konnten, greifbar und hat als Beitrag zur MeToo-Debatte seinen Wert.“ (Programmkino.de)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.

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Edie - Für Träume ist es nie zu spät
(GB 2017, 102 Minuten, ab 0)
Edith Moor (Sheila Hancock), genannt Edie, ist eine forsche aber liebenswerte Frau in ihren Achtzigern. Ein Leben lang hat sie sich stets nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-Jährige, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen und sich einen lang ersehnten Traum zu erfüllen: Sie wollte schon immer den Berg Suilven in den schottischen Highlands erklimmen. Kurzerhand engagiert sie den jungen Jonny (Kevin Guthrie), Besitzer eines Campingladens, als Führer. Während die beiden ungleichen Wanderer den Berg zu besteigen versuchen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen.
„Eine anrührende, in der Titelrolle bravourös gespielte Tragikomödie, der durch atemberaubende Landschaftsaufnahmen und die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die die Generationen verbindet, überzeugt.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Emma
(GB 2020, 125 Minuten, ab 0)
England, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die junge Emma Woodhouse (Anya Taylor-Joy), schön, klug und reich, führt in dem kleinen Ort in der Nähe Londons die bessere Gesellschaft an - und niemand hat dabei eine höhere Meinung von ihrem Charme, Stil, Witz und Klavierspiel als sie selbst. Weit und breit gibt es keine attraktivere Partie als Emma, aber merkwürdigerweise ist ihr der Richtige noch nicht begegnet. So verbringt sie ihre Zeit damit, andere zu verkuppeln, allen voran ihre Freundin Harriet. Aber trotz Emmas grenzenlosem Vertrauen in ihre Menschenkenntnis laufen ihre wohlgemeinten Intrigen schief. Die ausgesuchten Liebhaber beißen nicht an, nicht-standesgemäße Nebenbuhler tauchen auf und schließlich muss sich sogar Emma selbst ungewollter Avancen erwehren.
Die Fotografin & Videoclip-Regisseurin Autumn de Wilde hat sich für ihr Regiedebüt den Roman-Klassiker von Jane Austen ausgesucht: Das Ergebnis ist eine modern erzählte Neuverfilmung voller Ironie und mit viel Brit-Charme: „Ein deliziöser Augenschmaus!“ (Filmstarts) „Eine "Emma" für eine neue Generation!“ (epd Film)
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Enkel für Anfänger
(D 2020, 104 Minuten, ab 6)
Die Rentner Karin (Maren Kroymann) und Gerhard (Heiner Lauterbach) wollen der Langeweile ihres Alltags entfliehen, haben aber keine Lust auf typische Senioren-Aktivitäten. Von ihrer Freundin Philippa (Barbara Sukowa), die seit einiger Zeit die kleine Leonie als Paten-Oma betreut, lassen sie sich überreden, ebenfalls als Leih-Oma bzw. Leih-Opa auszuhelfen. Ehe sie sich versehen, stecken Karin und Gerhard bis zum Hals in der Enkelbetreuung: ihre Wohnungen werden von tobenden Kindern auf den Kopf gestellt und sie müssen sich mit Allergien, Helikoptereltern und einsamen Single-Müttern herumschlagen. In der turbulenten Komödie treten außerdem Günther Maria Halmer, Dominic Raacke, Lavinia Wilson, Palina Rojinski und Julius Weckauf ("Der Junge muss an die frische Luft") auf.
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Fridas Sommer
(E 2017, 98 Minuten, ab 0)
Spanien 1993: in Barcelona ist es Sommer, doch für die sechsjährige Frida (Laia Artigas) ist es eine traurige Zeit. Ihre Mutter ist erst kürzlich gestorben, ihren Vater hat sie schon vor längerem verloren. Jetzt muss sich das Mädchen fernab der Heimat auch noch an ein neues Zuhause gewöhnen. Denn die Familie ihres Onkels holt sie zu sich aufs Land. Das Dasein in der Ferne und die Umstellung auf das Leben in einer fremden Familie, fallen der Sechsjährigen alles andere als leicht. Erst langsam kann sie sich etwas öffnen, was auch daran liegt, da Frida immer mehr Zeit mir ihrer Cousine Anna (Paula Robles) verbringt. Doch obwohl sich Frida bei ihrem Onkel nun immer wohler fühlt, bleibt Ihr Verhalten unvorhersehbar und launisch. Wird sie sich je voll und ganz heimisch fühlen?
"Das feinfühlige, stark autobiografisch gefärbte Drama 'Fridas Sommer' kehrt auf behutsame Weise das fragile Seelenleben eines Mädchens nach außen. Mit nachhaltigem Gespür folgt Regie-Debütantin Carla Simón der kleinen Frida bei ihrem Versuch, ihren Platz in der neuen Umgebung abseits der Heimat zu finden. Ein ergreifender, sehr sensibel umgesetzter Film, der die Geschehnisse aus kindlichem Blickwinkel schildert." (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.
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Jonas Kaufmann: Mein Wien
(A 2019, 101 Minuten, ab 0)
„Mein Wien“ ist Jonas Kaufmanns zutiefst persönliche Hommage an die weltberühmten Melodien aus dem Geburtsort des Walzers und der Operetten. In diesem Konzertmitschnitt aus dem weltberühmten Wiener Konzerthaus, live aufgezeichnet im Oktober 2019, präsentiert er ein populäres Programm Wiener Musik voller unvergleichlicher Gänsehautmomente. Ein einmaliges Ereignis auf der großen Kinoleinwand! Zusätzlich führt Jonas Kaufmann uns zu seinen Lieblingsorten in der Donaumetropole, die die Stadt für ihn so einzigartig machen.
Der Eintritt beträgt im Parkett 15,00 EUR und auf dem Balkon 18,00 EUR.
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Little Women
(USA 2019, 135 Minuten, ab 0)
Die vier Schwestern Jo (Saoirse Ronan), Meg (Emma Watson), Amy (Florence Pugh) und Beth (Eliza Scanlen) wachsen Mitte des 19. Jahrhunderts in einer von starren Geschlechterrollen dominierten Gesellschaft auf. Während der Vater im Bürgerkrieg gegen die Sklaverei kämpft, kümmert sich ihre Mutter (Laura Dern) um die Familie. Je älter die Schwestern werden, desto deutlicher erkennen sie, welche Hindernisse ihnen bei ihrer Selbstbehauptung als Frauen in den Weg gelegt werden.
Regisseurin & Drehbuchautorin Greta Gerwig („Lady Bird“), die Queen des Independent-Kinos, „nähert sich der Geschichte um vier junge Frauen sehr behutsam und mit einem unvergleichlichen Gefühl von Nostalgie. Denn Gerwig hat die Struktur des Romans aufgebrochen und arbeitet sehr stark mit Rückblenden, so dass die emotionalen Highlights immer wieder einander gegenübergestellt werden.“ (Programmkino.de)

Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge!

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Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich
(USA 2019, 125 Minuten, ab 12)
Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie ist die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, elegant und attraktiv - er ist ein talentierter Journalist mit Hang zum Chaos. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie einst sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nach 20 Jahren wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein, um ihrem Wahlkampf um die Präsidentschaft mehr Humor und Esprit zu verleihen. Fred sieht hingegen die Chance seines Lebens, endlich seine Traumfrau zu erobern. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine derart mächtige Frau zu beeindrucken?
„Der Titel ist sperrig, doch keine Sorge: ‚Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich‘ ist eine pfiffige Komödie, mit Hirn, Herz und einer perfekten Portion von derbem Humor. Charlize Theron & Seth Rogen sind die Traumbesetzung.“ (STERN)
„Einer der gelungensten Unterhaltungsfilme des laufenden Jahres! Der interessanteste Clou ist der Wechsel von Rollen und Geschlechterstereotypen: ‚Long Shot‘ präsentiert ein herrlich utopisches Amerika, wo Männer neidlos in der zweiten Reihe stehen, Wähler rückhaltlose Ehrlichkeit schätzen und Frauen alles haben dürfen: eine tolle Karriere und Liebe.“ (epd Film)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Max und die Wilde 7
(D 2020, 87 Minuten, ab 0)
Die Verfilmung des ersten Bandes der gleichnamigen Kinder-buchreihe erzählt vom 9-jährigen Max, der mit seiner Mutter (Alwara Höfels) in einem Altersheim auf einer Burg wohnt. Als den Bewohnern immer wieder Wertgegenstände gestohlen werden, macht sich Max, unterstützt von der „Wilden 7“ auf, den Dieb zu fassen
„Mit witzigen Einfällen, großartigen Darstellern und einer als Identifikationsfigur überzeugenden Hauptfigur macht der Film kleinen Kinofans (und ihren erwachsenen Begleitern) großen Spaß!“ (FBW)
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Über Grenzen - Der Film einer langen Reise
(D 2019, 114 Minuten, ab 12)
Mit 64 erfüllt sich Margot Flügel-Anhalt einen lang gehegten Traum und bricht von ihrem nordhessischen Dorf Thurnhosbach zum Hindukusch auf. Die Rentnerin fährt nach kurzer Einweisung durch ihren Sohn auf einer robusten Reiseenduro los. Die studierte Sozialpädagogin hat zwar keinen Motorradführerschein, darf die Honda XR 125 aber mit ihrem alten grauen Pkw-„Lappen“ nutzen. Zu der Mammutreise gehören Mut und Selbstvertrauen: Vier Zeitzonen, 18 Länder, 117 Tage, 18 046 Kilometer. Große Teile der Reise durch Osteuropa und Zentralasien absolviert Flügel-Anhalt allein, erst vor dem zentralen Pamir-Highway stoßen der Regisseur und Kameramann Johannes Meier sowie der zweite Kameramann Paul Hartmann dazu, die die Strapazen der Fahrt, aber auch grandiose Hochgebirgspanoramen aufnehmen und zuweilen aus dem Off Erläuterungen beisteuern. Wenn die Bikerin allein unterwegs ist, filmt sie mit Handy oder Helmkamera.
"Für das Publikum entpuppt sich dieses charmante Road-Movie als unterhaltsames Kinoerlebnis. Einmal mehr gilt zweitens: Der Weg ist das Ziel. Und erstens: Wer eine Reise tut, der hat auch im Kino viel zu erzählen." (Programmkino.de)

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Undine
(D 2019, 90 Minuten, ab 12)
Die Historikerin Undine (Paula Beer) gibt Stadtführungen in Berlin. Als sich ihr Freund von ihr trennt, nimmt das Unheil seinen Lauf: Der Fluch besagt, dass Undine den Mann, der sie verrät, töten und danach in das Wasser zurückkehren muss, aus dem sie einst gerufen wurde. Doch anders als die Sagenfigur will die moderne Undine niemanden umbringen und auch nicht einfach gehen. Zum Glück erscheint der Industrietaucher Christoph (Franz Rogowski) auf der Bildfläche und für beide ist es Liebe auf den ersten Blick.
Regisseur Christian Petzold („Yella“) „modernisiert den alten Mythos der Wasserfrau und verbindet auf anrührende Weise romantisches Märchen, Unterwasserabenteuerfilm & Gegenwartsrealismus.“ (Filmdienst)
Siegerländer Erstaufführung.
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