Hier finden Sie die Besprechungen der 20 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 3549 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.
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Blues Brothers - Extended Version
(USA 1979, 148 Minuten, ab 12)Die Blues Brothers Jake (John Belushi) und Elwood (Dan Aykroyd) wollen das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind, vor dem Ruin retten. Dafür müssen sie in wenigen Tagen ihre alte Band wieder zusammenbringen und 5.000 Dollar einspielen. "Eine ungewöhnliche Mischung aus Musik- und Actionfilm, die durch überdrehte Ausgelassenheit, eine unbändige Zerstörungswut, zündende Musik-nummern und urige Hauptdarsteller gekennzeichnet ist." (Filmdienst) Wir zeigen die um 15 Minuten längere (komplett deutsch synchronisierte) „Extended Version“! Der ultimative Klassiker in der Geschichte des Viktoria Filmtheaters! Der Spaß kostet 5,00 EUR im Parkett und 6,00 EUR auf dem Balkon. Trailer suchen | ||
Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde
(D 2025, 93 Minuten, ab 0)Der Fernsehmoderator Tobias Krell entdeckt auf einer alten Videokassette die allererste Checker-Tobi-Frage: „Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich?“ Auf der Suche nach der Antwort reist er nach Madagaskar, Spitzbergen und Mexiko. "Der dritte Kinofilm um Checker Tobi kombiniert dokumentarische, fiktionale und animierte Bildfolgen zu einer ebenso kurzweiligen wie lehrreichen Abenteuerreise." (Filmdienst) Trailer suchen | ||
Das fast normale Leben
(D 2025, 135 Minuten, ab 12)Der Dokumentarfilm beobachtet den Alltag von vier Mädchen in einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort. Die bundesweit sozial-diakonisch tätige Organisation hat ihren Sitz im Siegerland, genauer gesagt in Freudenberg; Drehort war eine Einrichtung in der Region Süd (Heilbronn-Franken). Der Regisseur Stefan Sick hat über zwei Jahre lang die Wohngruppe begleitet, getragen von einem großen Vertrauensverhältnis, welches diesen sensiblen Einblick ermöglicht hat. Dabei nimmt er konsequent die Perspektive der vier Protagonistinnen ein, mit ihrem Ringen um Anerkennung, Selbstliebe, Selbstbestimmung und Geborgenheit. Stets mit dem sehnlichen Wunsch, irgendwann wieder nach Hause zu kommen. Der Film erzählt vom Mut und der Resilienz junger Menschen, die inmitten schwieriger Umstände versuchen, ihren eigenen Weg zu finden. Ohne Schuldzuweisungen bietet der Film einen authentischen Einblick in den Alltag in der Jugendhilfe – wo nicht immer alles rund läuft, aber Geborgenheit und gelungene Erwachsenen-Kind-Beziehungen entstehen können. Am Ende bleibt der Wunsch der Mädchen auf ein „normales Leben“, in dem sie ihre Potenziale für sich nutzen können. Im Rahmen seiner bundesweiten Kino-Tour ist der Regisseur Stefan Sick am 03. Februar zu Gast im Viktoria-Kino. Im Anschluss an die Vorführung steht er in einem Filmgespräch für Fragen zur Verfügung. Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge. Trailer suchen | ||
Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse
(D 2025, 113 Minuten, ab 6)Als sich 2019 der Mauerfall zum 30. Mal jährt, bereit das Magazin „Fakt“ aus diesem Anlass eine Sonderausgabe vor. Der Journalisten Alexander Landmann (Leon Ullrich) ist bei seinen Recherchen auf den Besitzer der Berliner Videothek „The Last Tycoon“ gestoßen, Micha Hartung (Charly Hübner), der kurz vor der Pleite steht. Es geht das Gerücht, dass Micha im Juni 1984 als stellvertretender Stellwerksmeister einen Bolzen aus einer Weiche am Bahnhof Friedrichstraße geschlagen habe, weshalb eine Ost-Berliner S-Bahn mit 127 DDR-Bürgern versehentlich in den Westen gelangte. Weil Micha in Geldnöten steckt, erklärt er sich zum Interview bereit, in dem er sich zum Widerständler und Regimegegner stilisiert, der für seine „Befreiungstat“ Monate hinter Gittern verbrachte. Im Handumdrehen wird aus dem notorischen Verlierer ein Held, um den sich die Medien reißen. Nach einem Auftritt in einer Talkshow lernt Micha die charmante Staatsanwältin Paula Kurz (Christiane Paul) kennen, die als Kind in der fehlgeleiteten S-Bahn saß und schon lange nach dem richtigen Partner sucht. Doch als Micha auch noch beim Festakt zum Mauerfalljubiläum im Bundestag reden soll, melden sich Neider wie der Bürgerrechtler Harald Wischnewsky (Thorsten Merten), die seine Geschichte anzweifeln. "Der letzte Kinofilm des 2024 verstorbenen Regisseurs Wolfgang Becker ist eine schwungvolle Filmsatire über einen tragikomischen Hochstapler wider Willen. Die ideenreiche, von einem spielfreudigen Ensemble umgesetzte Komödie setzt markante Akzente, indem sie Auswüchse der Medienindustrie, deutsch-deutsche Empfindlichkeiten und Rituale der Erinnerungskultur kritisch hinterfragt." (Filmdienst) Trailer suchen | ||
Der Salzpfad
(GB 2024, 116 Minuten, ab 6)Das Ehepaar Raynor (Gillian Anderson) und Moth Winn (Jason Isaacs) steht vor dem Nichts: Weil der Mann einem Betrüger auf den Leim gegangen ist, haben sie ihre Ersparnisse und ihr Haus verloren. Außerdem wurde bei Moth eine unheilbare Nervenkrankheit diagnostiziert. Obdachlos und pleite beschließen die beiden, nur mit einem Zelt und ein paar Kleidungsstücken ausgestattet, den „Salzpfad“ an der Südwestküste Englands entlang zu gehen. Auf der mehr als 1.000 km langen Wanderung sind sie mit Vorurteilen und Ablehnung konfrontiert, außerdem plagen sie Geldsorgen. Trost und Inspiration finden sie in der Natur und in zufälligen Begegnungen. Und nicht zuletzt entdecken sie die Liebe neu, entwickeln innere Stärke und legen den Grundstein für die Zukunft. Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt „Der Salzpfad“ eine leise, aber umso eindringlichere Liebesgeschichte, deren Darsteller dem Zuschauer schnell ans Herz wachsen, was dem Spiel von Gillian Anderson und Jason Isaacs zu verdanken ist. Der Eintritt beträgt im Rahmen der Filmreihe "ohne ALTERsbeschränkung" am 09. Februar 2026 im Parkett 8,00 EUR und auf dem Balkon 10,00 EUR. Trailer suchen | ||
Die drei ??? - Toteninsel
(D 2025, 104 Minuten, ab 6)Das Detektiv-Trio kommt einem Geheimbund namens Sphinx auf die Spur, der Grabstätten ausraubt. Um den Dieben das Handwerk zu legen, reisen Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews auf die Vulkaninsel Makato, die auch als „Toteninsel“ bekannt ist, wo sie ein aufregendes Abenteuer erwartet! Kindern unter 6 Jahren ist (auch in Begleitung der Eltern) der Besuch des Films nicht gestattet. Trailer suchen | ||
Die Fotografin
(IRL 2024, 117 Minuten, ab 12)Das ehemalige Fotomodell Lee Miller (Kate Winslet) ist es leid, Objekt ihrer männlichen Kollegen zu sein und konzentriert sich auf ihre eigene Arbeit als Fotografin. Mitten im Zweiten Weltkrieg geht sie als Fotoreporterin an die Front nach Frankreich und dokumentiert gemeinsam mit ihrem Kollegen David E. Scherman die Gräueltaten der Nazis. Sie gehören zu den ersten Fotografen, die bei der Befreiung der Lager Buchenwald und Dachau dabei sind. Lees Bilder werden zu den stärksten Zeugnissen jener entsetzlichen Verbrechen und brennen sich in die Geschichte ein - aber sie lassen auch Miller selbst bis an ihr Lebens-ende nicht mehr los. Das Spielfilmdebüt der Kamerafrau Ellen Kuras ist „ein beeindruckendes Biopic, das zwei Künstlerinnen zugleich feiert: zum einen die Fotokünstlerin Lee Miller und zum anderen die Schauspielkünstlerin Kate Winslet.“ (FBW) Trailer suchen | ||
Die Seele des Waldes
(D 2023, 100 Minuten, ab 0)Der Naturfilmer Stefan Erdmann hat über viele Jahre hinweg mit seiner Kamera die Waldlandschaften Deutschlands in sagenhaften Stimmungen gefilmt. Die schönsten Aufnahmen hat er in einem einzigartigen Film-Vortrag zusammengefasst, den er persönlich und live vor der Kinoleinwand zum Film kommentiert. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet eine faszinierende und magische Filmreise durch die vier Jahreszeiten in bester Bild- und Tonqualität. Der Film ist eine Hommage an Wald und Natur und die eigens komponierte Musik sorgt viele Male für Gänsehaut. Stefan Erdmann zeigt ausschließlich die Schönheit der Natur. Keine mahnenden Worte, keine zerstörten Wälder. Und doch steckt hinter jeder der außergewöhnlichen Aufnahmen eine Botschaft, die ohne erhobenen Zeigefinger darauf hinweist, wie wichtig und elementar es ist, diese wertvollen Naturlandschaften für uns und alle kommenden Generationen zu schützen und zu bewahren. Der Eintritt beträgt im Parkett 20,00 EUR und auf dem Balkon 24,00 EUR. FünferTickets können bei dieser Sondervorstellung nur als "Gutscheine" eingesetzt werden. Trailer suchen | ||
Die zärtliche Revolution
(D 2025, 95 Minuten, ab 12)Was wäre, wenn Fürsorge nicht Ausnahme, sondern gesellschaftlicher Standard wäre? Die Dokumentation „Die zärtliche Revolution“ porträtiert Menschen, die genau das leben – und dabei täglich an ihre Grenzen stoßen: Arnold pflegt seinen schwerbehinderten Sohn und kämpft für mehr Anerkennung pflegender Angehöriger. Bozena, eine 24-Stunden-Kraft aus Polen, spricht offen über Ausbeutung in der Pflegebranche. Samuel, Rollstuhlfahrer und Aktivist, will ein inklusives Wohnprojekt verwirklichen. Und Amanda, Klimaaktivistin mit Wurzeln in Peru, verknüpft menschliche Fürsorge mit dem Schutz unseres Planeten. Mit großer Nähe und Respekt begleitet die Regisseurin Annelie Boros ihre Protagonist*innen und stellt sich selbst die Frage, was es bedeutet, sich wirklich zu kümmern. Als sich während der Dreharbeiten ihre enge Freundin das Leben nimmt, wird aus der gesellschaftlichen Spurensuche eine zutiefst persönliche Erzählung. Ein bewegender Dokumentarfilm über Pflege, Solidarität – und den Mut, unsere Gesellschaft neu zu denken. Der Eintritt kostet nur 5,00 EUR je Person auf allen Plätzen. Die ersten 100 Tickets bezahlt der AWO Bezirksverband Westliches Westfalen! Trailer suchen | ||
Ein fast perfekter Antrag
(D 2025, 110 Minuten, ab 12)Walter (Heiner Lauterbach), ein eigenwilliger Witwer im Ruhestand, widmet seine Zeit dem Testen von Restaurants, die er akribisch im Internet bewertet. Bei einem Besuch begegnet er überraschend seiner Jugendliebe Alice (Iris Berben) wieder, der er vor vier Jahrzehnten erfolglos einen Heiratsantrag gemacht hatte. Während die lebenslustige Kunstprofessorin ihr unabhängiges Leben genießt, erwacht in Walter der Ehrgeiz, es diesmal besser zu machen. Alice bleibt jedoch zurückhaltend und stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, könne es eine zweite Chance geben. Entschlossen meldet sich Walter, der bislang nichts mit Kunst am Hut hatte, als Gasthörer in ihrem Kurs an. Dort muss er nicht nur Alice beeindrucken, sondern sich auch mit deutlich jüngeren Kommilitonen auseinandersetzen. Für beide beginnt ein unerwartetes neues Kapitel, das die Frage aufwirft, ob alte Liebe wirklich nicht rostet. Trailer suchen | ||
Extrawurst
(D 2025, 98 Minuten, ab 12)Eigentlich ist es reine Formsache: Heribert (Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Tennisclubs Lengenheide, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst), von Berlin in die Provinz ausgewandert, haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie (Anja Knauer) vor, für ihren Doppelpartner Erol (Fahri Yardim) der das einzige muslimische Mitglied des Vereins ist, einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. „Eine amüsante, kammerspielartige Satire. Die glänzend besetzten Schauspieler laufen in der vergnüglich-nachdenklichen Satire über schrille Auswüchse der „Political Correctness“ zu Hochform auf.“ (Filmdienst) „Wer wissen will, wie Deutschland wirklich tickt, sollte einmal an einer Vereinssitzung teilnehmen – oder sich eben alternativ „Extrawurst“ ansehen!“ (Filmstarts) Bundesstart! Trailer suchen | ||
Gott
(D 2020, 92 Minuten, ab 12)Der 78-jährige Architekt Richard Gärtner (Matthias Habich) möchte seinem Leben ein Ende setzen. Dies soll jedoch nicht im Ausland, sondern ganz legal mit der Hilfe seiner Hausärztin geschehen. Für Dr. Brandt (Anna Maria Mühe) kommt es aus persönlicher Überzeugung nicht infrage, ihrem zwar betagten, aber gesunden Patienten ein todbringendes Präparat zu besorgen. Richard Gärtners Fall wird exemplarisch vor dem Deutschen Ethikrat diskutiert. Strittig ist dabei nicht die Frage, welche Formen von Sterbehilfe für Ärzte straffrei sind, sondern ob Mediziner dem Patientenwunsch eines Lebensmüden gerecht werden müssen – egal ob jung, alt, gesund oder krank. Ethikrat-Mitglied Dr. Keller (Ina Weisse) befragt die Sachverständigen und lässt so die unterschiedlichen Experten zu Wort kommen. Die Verfassungsrechtlerin Prof. Litten (Christiane Paul) und der Anwalt von Richard Gärtner (Lars Eidinger) stehen Bischof Thiel (Ulrich Matthes) und Ärztekammerchef Sperling (Götz Schubert) dabei mit unterschiedlichen Meinungen gegenüber. Am Ende richtet sich die Ethikrat-Vorsitzende (Barbara Auer) direkt an das Publikum: Soll Richard Gärtner das tödliche Präparat bekommen, um sich selbstbestimmt das Leben zu nehmen? Eine Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Trailer suchen | ||
Heldin
(CH/D 2024, 91 Minuten, ab 6)Auf der vollbelegten Bettenstation einer chirurgischen Abteilung beginnt die Pflegefachkraft Floria Lind (Leonie Benesch) ihre Spätschicht. Weil eine Kollegin ausgefallen ist, ist der Stress groß. In der Hektik passiert Floria ein verhängnisvoller Fehler und die Schicht droht, völlig aus dem Ruder zu laufen. Regisseurin Petra Volpe ("Die göttliche Ordnung") inszeniert das Krankenhaus als einen durch systemische Missstände bedingten Stressraum, in der Zeitnot und Überforderung zwangsläufig zu Fehlern führen. „Ein grandioser Film, getragen von einer unglaublichen Leonie Benesch. Und dazu eine Verbeugung vor den Heldinnen und Helden, für die dieser Film der Alltag ist." (FBW) „Wahnsinnig spannendes Kino - ein Film, der uns alle angeht!“ (Filmstarts) Der Eintritt kostet im Parkett 9,00 EUR und auf dem Balkon 11,00 EUR. Trailer suchen | ||
Jane Austen und das Chaos in meinem Leben
(F 2024, 98 Minuten, ab 0)Die junge Französin Agathe (Camille Rutherford) arbeitet in einer englischen Buchhandlung in Paris. Zwar kennt Agathe für jede Lebenslage die passende Jane-Austen-Empfehlung, aber in praktischen Dingen des Lebens ist sie eher unbedarft. Während sie noch von einer eigenen Schriftstellerkarriere träumt, hat ihr Kollege und bester Freund Félix (Pablo Pauly) hinter ihrem Rücken heimlich die ersten Kapitel ihres Romans bei einem Wettbewerb eingereicht. Mit Erfolg, denn Agathe gewinnt einen Aufenthalt in der „Jane Austen Writers Residency“. Auf dem historischen Landsitz soll ihr Liebesroman zwischen Teestunden und literarischem Austausch Gestalt annehmen. Doch der Kuss, den Félix ihr kurz vor der Abreise gibt, bringt sie ebenso aus dem Konzept wie ihr neuer Nachbar Oliver (Charlie Anson), der sich als Nachfahre von Jane Austen entpuppt. „Eine romantische Komödie als liebenswert ironischer, leichthändig inszenierter Mix aus „Bridget Jones“ und „Stolz und Vorurteil“, gefilmt in leuchtenden Farben und märchenhafter Atmosphäre.“ (Filmdienst) „Eine liebevolle Hommage an Jane Austen - fantasievoll und witzig, gleichzeitig altmodisch und modern, geistvoll und rustikal.“ (Filmstarts) Der Eintritt kostet im Parkett 9,00 EUR und auf dem Balkon 11,00 EUR. Trailer suchen | ||
Kanaren - Acht Inseln. Acht Welten.
(D 2019, 105 Minuten, ab 0)Die Kanarischen Inseln sind für Millionen Reisende aus aller Welt seit vielen Jahrzehnten ein Ort mit großer Anziehungskraft – die Inseln des ewigen Frühlings. Sonne, Strand und Meer pur. Doch die Inseln haben noch so viel mehr zu bieten. Und die Naturschönheiten sind oftmals nur einen Steinwurf von den Hotelburgen an den Küsten entfernt. Über viele Jahre hinweg hat Stefan Erdmann alle Kanarischen Inseln mit dem Ziel bereist, die Vielseitigkeit und Faszination der Landschaften aber auch das Lebensgefühl, Brauchtum und Tradition der Kanarios in Bild, Musik und Wort zu dokumentieren. Zu jeder Jahreszeit war Erdmann auf den Inseln unterwegs um den Wandel der Landschaften im Jahreszyklus zu zeigen. Sei es die Mandelblüte im Winter, der schneebedeckte Teide, die atemberaubenden Berge und Schluchten aber auch die subtilen Waldlandschaften und Pflanzenwelten. Fasziniert hat Stefan Erdmann auch immer wieder der enge Verbund der Natur- und Kulturlandschaften, so wie die Prozessionen der Karwoche, Semana Santa, oder die farbenprächtigen Fronleichnahmszüge wie auch die ausgelassenen Romerias und der Karneval. Das Lebensgefühl der Kanarios ist beispiellos und Erdmann war mit seinen Kameras bei dutzenden Fiestas mittendrin. Erleben Sie knapp zwei Stunden Urlaub für Augen, Ohren und Seele! Der Eintritt beträgt im Parkett 20,00 EUR und auf dem Balkon 24,00 EUR. FünferTickets können bei dieser Sondervorstellung nur als "Gutscheine" eingesetzt werden. Trailer suchen | ||
Louise und die Schule der Freiheit
(F 2024, 109 Minuten, ab 12)Im Jahr 1889 führte Frankreich die kostenlose und obligatorische Schulbildung ein. Als die Pionierlehrerin Louise Violet in einem Dorf in der Auvergne in einer Scheune mit dem Unterricht beginnt, stößt sie auf vehemente Ablehnung durch die Bevölkerung. Das von ihr verkörperte Ideal des sozialen Aufstiegs durch Bildung kollidiert nämlich mit dem ländlichen Beharren auf Tradition und dem Weltbild der katholischen Kirche. „Das beschwingte, glänzend gespielte Drama verbindet malerische Landschaften und feinfühlige Charakterzeichnungen zu einem sympathischen Plädoyer für Freiheit, Solidarität und Menschlichkeit. Der historische Realismus wird gekonnt mit Humor und unaufdringlichen Wohlfühlmomenten vermittelt.“ (Filmdienst) Der Eintritt kostet im Parkett 9,00 EUR und auf dem Balkon 11,00 EUR. Trailer suchen | ||
Mit der Faust in die Welt schlagen
(D 2024, 11 Minuten, ab 12)Trailer suchen | ||
Panzerkreuzer Potemkin - played by Chris Jarrett
(UdSSR 1925, 75 Minuten, ab 12)Der berühmte Stummfilm von Sergei Eisenstein entstand anlässlich des 20. Jahrestages der Meuterei auf dem zaristischen Kriegsschiff vor dem Hafen von Odessa am 14. Juni 1905. Eine bis dahin unbekannte Rhythmik und Dynamik des Schnitts macht den Revolutionsfilm zu einem besonders eindringlichen Werk, das die Herrschenden und Beherrschten polemisch kontrastiert und den Zuschauer über den Weg der Emotionen zu politischen Erkenntnissen führen will. Der Pianist Chris Jarrett hat eine Komposition zu Eisensteins Stummfilm geschrieben. Seine ganz eigenständige, teils durchkomponierte, teils improvisierte Partitur unterstreicht die antimilitaristische Botschaft Eisensteins. Seine Musik ist aber weit mehr als nur Begleitung zum Film - sie wirkt auf eine ganz persönliche Art kommentierend und ergreift Partei für die Unterdrückten. "Die Komposition folgt vom Anfang bis zum Ende Eisensteins suggestiver Montage. Zugleich gelingt es Jarrett, die gelegentliche Sentimentalität, die weihnachtsmärchenhafte Schwarzweißmoral des Films zu relativieren: Wenn der Anführer der Rebellen tot ist, spielt der Pianist keinen Trauermarsch, sondern eine verzagte, tieftraurige Ballade - wo Eisenstein einige Zeit braucht, um von der Weinerlichkeit der Totenklagen wieder wegzukommen, ist Jarret schon weiter, aus der Ballade ist ein unaufdringlicher, schwermütiger Blues geworden. Dann verbünden sich die Proletarier von Odessa mit den Matrosen des Panzerkreuzers - die Musik nimmt die gewalttätigen Baßschläge vom Beginn der Revolution wieder auf. Wann immer man sich an eingängige illustrierende Harmonien gewöhnen möchte, bricht Jarrett seine Musik durch kleine dissonante Variationen auf. Eine perfekte Filmpatitur, technisch und emotional erstklassig gespielt." (TAZ)
Weitere Infos unter www.chrisjarrett.de Der Eintritt beträgt im Parkett 20,00 EUR und auf dem Balkon 24,00 EUR. Trailer suchen | ||
Voilà, Papa! Der fast perfekte Schwiegersohn
(F 2024, 90 Minuten, ab 12)Der Psychoanalytiker Dr. Olivier Béranger (Christian Claviersteht) steht vor seiner größten Herausforderung: Sein Patient Damien Leroy (Baptiste Lecaplain) leidet unter schweren Ängsten und ist extrem anhänglich. Um ihn loszuwerden, rät Olivier ihm, dass nur die wahre Liebe seine Phobien lindern könne. Ein Jahr später wird Olivier jedoch mit einer unerwarteten Wendung konfrontiert: Seine Tochter Alice (Claire Chust) stellt ihm ihren neuen Freund vor – Damien. Der „perfekte Schwiegersohn“, den sich Olivier immer erträumt hat, sieht anders aus. MIt allen Mitteln versucht Olivier die Ehe zu hintertreiben, während Leroy alles tut, um sich als guter Schwiegersohn zu beweisen. "Eine stellenweise irrwitzig komische Familienkomödie im Stil der „Monsieur Claude“-Reihe, in der schiefgeht, was schiefgehen kann." (Filmdienst) Der Eintritt beträgt im Rahmen der Filmreihe "ohne ALTERsbeschränkung" im Parkett 8,00 EUR und auf dem Balkon 10,00 EUR. Trailer suchen | ||
Zoomania 2
(USA 2025, 108 Minuten, ab 6)Die Giftschlange Gary De’Snake taucht in Zoomania auf und sorgt für Chaos und Panik, schließlich wurde ein solches gefährliches Reptil seit vielen Jahren nicht mehr in der Stadt gesichtet. Der Ex-Gauner-Fuchs Nick Wilde und die Polizeianfänger-Häsin Judy Hopps wollen herausfinden, was es damit auf sich hat, und müssen sich dafür auf einen gefährlichen Undercover-Einsatz in die dunkelsten Ecken von Zoomania begeben. „Ein technisch perfekt animierter, dynamisch inszenierter Film, der durch seine detailverliebte Ausgestaltung und den stimmigen Einsatz von Filmzitaten überzeugt.“ (Filmdienst) Für Kinder unter 6 Jahren ist der Besuch des Films leider verboten. Trailer suchen |