Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 28 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2939 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
(D 2019, 119 Minuten, ab 0)
Berlin, 1933: Anna (Riva Krymalowski) ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert: Nach Hitlers Machtergreifung ist ihr Vater Arthur (Oliver Masucci) gezwungen, das Land zu verlassen. Der berühmte Theaterkritiker und erklärte Feind der Nationalsozialisten beschließt, Berlin zu verlassen und in die Schweiz zu flüchten. Seine Frau Dorothea (Carla Juri) sowie Anna und Sohn Max (Marinus Hohmann) kommen nach. Doch es muss alles ganz schnell gehen, Zeit zu packen bleibt kaum: Und so kommt es, dass Anna ausgerechnet ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen zurücklassen muss. Doch auch in der Schweiz haben es die Flüchtlinge nicht leicht, sodass die Kempers schon bald weiterziehen: Über Paris geht es bis nach London, wo die Familie endlich Zuflucht findet. Während Anna ihr geliebtes Stoffkaninchen schmerzlich vermisst, ist sie dennoch davon überzeugt, dass schon alles irgendwie gut gehen wird, solange ihre Familie zusammenhält.
„Mit der eindrucksvollen Adaption des autobiografischen Jugendromans von Judith Kerr gelingt Oscar-Preisträgerin Caroline Link („Der Junge muss an die frische Luft“) erneut großes Erzählkino!“ (Programmkino.de)
Die Musik zum Film komponierte der aus Kreuztal-Ferndorf stammende Musiker Volker Bertelmann („Hauschka“).
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Capernaum - Stadt der Hoffnung
(RL/F 2018, 126 Minuten, ab 12)
Zain ist gerade einmal zwölf Jahre alt. Zumindest wird er auf dieses Alter geschätzt. Der Junge hat keine Papiere und die Familie weiß auch nicht mehr genau, wann er geboren wurde. Nun steht er vor Gericht und verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf die Welt gebracht haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern können. Dem Richter schildert er seine bewegende Geschichte: Was passierte, nachdem er von zu Hause weggelaufen ist und bei einer jungen Mutter aus Äthiopien Unterschlupf fand und wie es dazu kam, dass er sich mit ihrem Baby mittellos und allein durch die Slums von Beirut kämpfen musste. Ein Kind klagt seine Eltern an und mit ihnen eine ganze Gesellschaft, die solche Geschichten zulässt.
"Mit großer Zugewandtheit, aber relativ nüchtern schildert das auf intensiven Recherchen beruhende Drama den ausweglosen Kampf ums Überleben. Der von einer großen Menschlichkeit getragene Film konfrontiert mit erschütterndem Elend, hält Sentimentalität wie Zynismus aber gleichermaßen auf Distanz. Ein ebenso bewegender wie kluger, weitgehend von Laienschauspielern grandios gespielter Film."(Filmdienst)
"Ein authentischer, herzzerreißender Film, den man nicht so schnell vergisst. Unbedingt sehenswert!” (ZDF heute journal)
Siegerländer Erstaufführung.
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Das perfekte Geheimnis
(D 2019, 120 Minuten, ab 12)
Die Psychotherapeutin Eva (Jessica Schwarz) und ihr Ehemann, der Schönheitschirurg Rocco (Wotan Wilke Möhring), haben Freunde zum Abendessen eingeladen: Hausmann Leo (Elyas M’Barek) und seine beruflich erfolgreiche Frau Carlotta (Karoline Herfurth), Träumer Simon (Frederick Lau) und seine Verlobte, die herzliche Tier-Heilpraktikerin Bianca (Jella Haase), sowie den Lehrer Pepe (Florian David Fitz), der seine neue Freundin wieder einmal entschuldigt. Es ist Evas Idee, alle Handys für ein „Spiel“ auf den Tisch zu legen: Jede Nachricht, die ankommt, muss geteilt, jede SMS oder WhatsApp vorgelesen und jedes Telefonat mitgehört werden! Was als harmloser Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zu einem großen Chaos voller Überraschungen, Wendungen und Offenbarungen.
Regisseur Bora Dagtekin („Fuck ju Göthe 1-3“) schuf „eine Erwachsenen-Komödie, die relevante Themen unterhaltsam aufgreift und dabei noch hervorragend aussieht. Allein die Abspann-Outtakes bieten so viele Lacher, wie so manche deutsche Komödie insgesamt!“ (Filmecho)
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Der Glanz der Unsichtbaren
(F 2018, 102 Minuten, ab 6)
Glanzvolle Namen haben sie sich ausgesucht: Lady Di, Brigitte Macron oder Edith Piaf. Die Sozialarbeiterinnen des Tageszentrums L’Envol im nordfranzösischen Anzin kennen die wahren Namen der obdachlosen Frauen nicht und respektieren deren Privatsphäre. Manche sind aggressiv, andere resigniert, andere wiederum wollen die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aufgeben. Im Tageszentrum können sie sich aufwärmen und werden von den Sozialarbeiterinnen ermutigt, wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Doch die Quote des Wiedereinstiegs ins normale Leben beträgt bei den weiblichen Obdachlosen von L’Envol nur vier Prozent. Zu wenig, finden die Bürohengste der Stadtverwaltung und besiegeln das Ende der Einrichtung. Nur drei Monate haben die emsigen Sozialarbeiterinnen Audrey, Manu, Hélène und Angélique Zeit, um das Beste aus ihren Schützlingen heraus zu kitzeln: Nachts lassen sie die Frauen in einer leeren Immobilie in der Nähe schlafen, tagsüber bereiten sie sie durch Workshops gezielt auf den Arbeitsmarkt und die dazu gehörenden Bewerbungsgespräche vor.
"Eine herzliche, flott und pointiert inszenierte Sozialkomödie, deren überwiegend von Laien gespielte Figuren eine große Wahrhaftigkeit ausstrahlen. Nachdrücklich sensibilisiert der Film für die Aufmerksamkeit gegenüber Ausgegrenzten und würdigt zugleich Einsatz, Mut und Kreativität der Sozialhelferinnen." (Filmdienst)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
Siegerländer Erstaufführung.
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Der kleine Rabe Socke 3: Suche nach dem verlorenen Schatz
(D 2019, 73 Minuten, ab 0)
Nachdem ihm mal wieder ein Missgeschick passiert ist, hat Frau Dachs (Anna Thalbach) den kleinen Raben Socke (Jan Delay) zum Aufräumen des Dachbodens verdonnert. Socke findet das alles total ungerecht, doch dann entdeckt er dort eine echte Schatzkarte! Opa Dachs (Dieter Hallervorden) hat sie einst angefertigt, bevor er spurlos verschwand. Zusammen mit seinem besten Freund Eddi-Bär macht sich Socke auf in ein großes Schatzsucher-Abenteuer!
In dem dritten Animationsfilm nach der Kinderbuchreihe von Annet Rudolph & Nele Moost vereinen sich „visuelle Ideen, eine aufgeweckte Kindersprache und sanfte Spannung sich zum wohldosierten Abenteuerfilm für Kinder.“ (Filmdienst)

Achtung: Auf Grund der Kürze des Films zahlen die Erwachsenen einen um 2,00 EUR reduzierten Eintrittspreis.
Alle Kinder (unter 12 Jahren) erhalten eine „Rabe Socke“-Figur geschenkt (solange der Vorrat reicht)!

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Der kleine Rabe Socke 3: Suche nach dem verlorenen Schatz (KinderKino)
(D 2019, 73 Minuten, ab 0)
D 2019, 73 Min., ab 0 Jahren): Nachdem ihm mal wieder ein Missgeschick passiert ist, hat Frau Dachs (Anna Thalbach) den kleinen Raben Socke (Jan Delay) zum Aufräumen des Dachbodens verdonnert. Socke findet das alles total ungerecht, doch dann entdeckt er dort eine echte Schatzkarte! Opa Dachs (Dieter Hallervorden) hat sie einst angefertigt, bevor er spurlos verschwand. Zusammen mit seinem besten Freund Eddi-Bär macht sich Socke auf in ein großes Schatzsucher-Abenteuer!
In dem dritten Animationsfilm nach der Kinderbuchreihe von Annet Rudolph & Nele Moost vereinen sich „visuelle Ideen, eine aufgeweckte Kindersprache und sanfte Spannung zu einem wohldosierten Abenteuerfilm für Kinder.“ (Filmdienst)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Die drei !!!
(D 2019, 99 Minuten, ab 0)
Sportskanone Franzi (Alexandra Petzschmann), Leseratte Kim (Lilli Lacher) und die modebegeisterte Marie (Paula Renzler) sind beste Freundinnen - und Nachwuchs-Detektivinnen! In den Sommerferien nehmen sie an einem Theaterprojekt zu „Peter Pan“ teil. Während der Probe mit dem schrulligen Regisseur Robert Wilhelms (Jürgen Vogel) ertönen plötzlich seltsame Geräusche im Saal, das Licht beginnt bedrohlich zu flackern, Kostüme werden zerschnitten und auf dem Schminkspiegel erscheint eine Drohbotschaft. Spukt hier wirklich ein einsames Phantom und sinnt auf Rache? Das erste Leinwand-Abenteuer der Jugendbuch-Reihe „macht Lust auf mehr!“ (FBW)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Die Eiskönigin 2
(USA 2019, 103 Minuten, ab 0)
Die königlichen Schwestern Elsa und Anna leben zufrieden in ihrem Reich Arendelle: Elsa hat ihre Zauberkräfte unter Kontrolle und Anna ist glücklich mit ihrem Freund Kristoff. Doch eines Tages hört Elsa ein Wispern, eine betörende Stimme, die sie ruft, um dem Geheimnis ihrer magischen Kräfte und vor allem ihrer Familie und ihrer toten Eltern auf die Spur zu kommen. Könnte sie etwas mit dem verwunschenen Wald zu tun haben, von dem die mittlerweile verstorbenen Eltern den Schwestern vor langer Zeit erzählt hatten? Jedenfalls ist Arendelle samt seinen Bewohnern in Gefahr, das bestätigt auch der König der Trolle. Also folgt Elsa dem Lockruf der Stimme und macht sich mit Anna, Kristoff, dem Rentier Sven und dem putzigen Schneemann Olaf auf die Reise gen Norden zum Zauberwald. Elsa mit ihren Zauberkräften und Anna mit ihrer Intelligenz müssen das Geheimnis ergründen.
„Die Fortsetzung des Animationsmärchens setzt auf liebenswerte Charaktere, viele Songs und prachtvolle Bilder.“ (Filmdienst)

Alle Kinder (unter 12 Jahren) erhalten einen „König der Löwen“-Trinkbecher geschenkt (solange der Vorrat reicht)!
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Die Frau des Nobelpreisträgers
(GB 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce) und seine Ehefrau Joan (Glenn Close) sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller zuteilwird, in vollen Zügen die (diverse Affären inklusive). Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Ausgerechnet dort, kurz vor dem Höhepunkt des gemeinsamen Lebens, werden die Risse der Ehe sichtbar und Joans stoische Fassade beginnt zu bröckeln. Grund hierfür ist der Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater), der an einer Biographie über ihren Ehemann Joe arbeitet, und der den Verdacht hegt, Joan habe einen viel größeren Anteil an dem literarischen Erfolg ihres Mannes als allgemein angenommen.
„Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung.“ (Filmdienst)
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Die kleine Hexe
(D 2017, 103 Minuten, ab 0)
Die kleine Hexe (Karoline Herfurth) hat ein großes Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das Hexenfest – und wird erwischt! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen! Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas (Stimme: Axel Prahl) macht sich die kleine Hexe an die Arbeit; doch die böse Hexe Rumpumpel (Suzanne von Borsody) versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass sie die Prüfung besteht.
„Die frech-lustige Adaption der Geschichte von Otfried Preußler entpuppt sich durch ihre liebevolle Ausstattung, charmante Einfälle und eine ideale Hauptdarstellerin als prächtiger Kinderfilm aus einem Guss. Kindgerecht, witzig und magisch-poetisch!“ (filmdienst.de)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Fridas Sommer
(E 2017, 98 Minuten, ab 0)
Spanien 1993: in Barcelona ist es Sommer, doch für die sechsjährige Frida (Laia Artigas) ist es eine traurige Zeit. Ihre Mutter ist erst kürzlich gestorben, ihren Vater hat sie schon vor längerem verloren. Jetzt muss sich das Mädchen fernab der Heimat auch noch an ein neues Zuhause gewöhnen. Denn die Familie ihres Onkels holt sie zu sich aufs Land. Das Dasein in der Ferne und die Umstellung auf das Leben in einer fremden Familie, fallen der Sechsjährigen alles andere als leicht. Erst langsam kann sie sich etwas öffnen, was auch daran liegt, da Frida immer mehr Zeit mir ihrer Cousine Anna (Paula Robles) verbringt. Doch obwohl sich Frida bei ihrem Onkel nun immer wohler fühlt, bleibt Ihr Verhalten unvorhersehbar und launisch. Wird sie sich je voll und ganz heimisch fühlen?
"Das feinfühlige, stark autobiografisch gefärbte Drama 'Fridas Sommer' kehrt auf behutsame Weise das fragile Seelenleben eines Mädchens nach außen. Mit nachhaltigem Gespür folgt Regie-Debütantin Carla Simón der kleinen Frida bei ihrem Versuch, ihren Platz in der neuen Umgebung abseits der Heimat zu finden. Ein ergreifender, sehr sensibel umgesetzter Film, der die Geschehnisse aus kindlichem Blickwinkel schildert." (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.
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Fritzi - Eine Wendewundergeschichte
(D 2019, 86 Minuten, ab 6)
Im Sommer 1989 lebt die 12jährige Fritzi zusammen mit ihren Eltern in Leipzig. Auch wenn sie ein schlaues, aufgewecktes Mädchen ist, hat sie sich für die politischen Ereignisse in ihrem Land bislang noch nicht interessiert. Das ändert sich, als am Ende des Sommers ihre beste Freundin Sophie nicht aus dem Urlaub in Ungarn zurückkehrt. So bleibt Fritzi allein mit Sophies Hund Sputnik zurück und dem Wissen, dass Sophie und ihre Mutter wohl „rüber gemacht“ haben.
Pünktlich zum 30. Jahrestags des Mauerfalls kam "Fritzi - Eine Wendewundergeschichte" im Herbst 2019 ins Kino: "Der nach dem Kinderbuch ´Fritzi war dabei´ entstandene Zeichentrickfilm erzählt liebenswert nostalgisch die Geschichte der deutsch-deutschen Wende im Jahr 1989 aus der Sicht eines 12-jährigen Mädchens." (FBW)
Für Kinder unter 6 Jahren verboten - auch in Begleitung der Eltern!

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Gegen den Strom
(IS/F 2018, 100 Minuten, ab 6)
Nach außen ist Halla eine patente, liebenswürdige Frau von fast 50 Jahren, die allein lebt und als Chorleiterin arbeitet. Doch der Eindruck täuscht, denn Halla führt ein geheimes Doppelleben: In ihrer Freizeit ist sie eine Umweltaktivistin, die zielstrebig die isländischen Berge durchstreift, um Stromleitungen zu zerstören. Sie will die Natur retten, indem sie die Machenschaften von Politik und Wirtschaft bekämpft und dafür sorgt, dass der Verkauf der isländischen Aluminiumindustrie nach China gestoppt wird. Auch wenn sie der Sympathien der Bevölkerung sicher sein darf - die Obrigkeit betrachtet sie als Bedrohung. Als Halla erfährt, dass sie nach vielen Jahren der Wartezeit tatsächlich ein Kind aus der Ukraine adoptieren darf, verstärkt sie ihre Aktivitäten.
„Ökothriller, Abenteuerfilm, Märchen und Komödie - der Film von Regisseur Benedikt Erlingsson ist all das und noch mehr: großes, originelles Arthouse-Kino!“ (Programmkino.de)

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Girl
(B/NL 201, 106 Minuten, ab 12)
Äußerlich sieht die 15-jährige Lara (Victor Polster) wie ein Mädchen aus. Doch unter ihrer Kleidung versteckt die Teenagerin einen Penis, der sie permanent daran erinnert, dass sie in einem männlichen Körper geboren wurde. An der Schwelle zum Erwachsenwerden sehnt sich Lara nach einer geschlechtsanpassenden Operation und will zugleich als Ballerina reüssieren. Zwei Ziele, die nicht leicht miteinander zu vereinen sind. Laras alleinerziehender Vater Mathias (Arieh Worthalter) zeigt Verständnis und zieht mit der Tochter und dem jüngerem Bruder Milo (Oliver Bodart) nach Brüssel, als Lara eine Zusage für eine angesehene Ballettschule erhält. An der Akademie steht sie als Transperson unter besonderem Druck, während Gespräche mit Medizinern und Psychologen die Operation vorbereiten.
"'Girl' nimmt sich der Herausforderungen seiner Protagonistin mit großem Verständnis und Feingefühl an. Gerade ein junges Publikum führt der Film so an das Thema Transsexualität he­ran, ohne Laras Entscheidung für eine Hormontherapie und Geschlechtsumwandlung zu vereinfachen oder zu heroisieren. Der zunehmend düstere Verlauf der Handlung weist zu Recht auf die oft fatalen Folgen des gesellschaftlichen Drucks auf Transpersonen hin." (epd Film)
Siegerländer Erstaufführung.
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Invisible Sue - Plötzlich unsichtbar
(D 2018, 96 Minuten, ab 6)
Die zwölfjährige Susanne, Rufname "Sue", wird als schlaue Außenseiterin von den Gören aus ihrer Klasse gehänselt – wenn man sie nicht gleich ganz wie Luft behandelt. Zuhause könnte es ebenfalls besser laufen, denn Sues Mutter Maria verbringt ihre Tage als Wissenschaftlerin fast komplett im Forschungslabor. Immerhin kann die Schülerin auf ihren verständnisvollen Vater Christoph bauen. Dann wirbelt ein unerhörtes Ereignis den Alltag auf: Bei einem Unfall im Labor der Mutter kommt Sue mit einem Serum in Kontakt und kann sich fortan unsichtbar machen.
„Ein liebevoll erdachtes und spannend inszeniertes Superhelden-Abenteuer mit einer für die Zielgruppe wunderbar geeigneten Identifikationsfigur, die die klare Botschaft verbreitet: Es ist egal, wie andere dich sehen. Wenn du an dich und an deine Stärken glaubst und dann noch gute Freunde hast, dann bist du ein Superheld!“ (FBW)
Für Kinder unter 6 Jahren verboten - auch in Begleitung der Eltern!

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
(D 2018, 110 Minuten, ab 0)
Irgendwo im weiten Meer liegt die Insel Lummerland, auf der genau vier Menschen wohnen: König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte (Uwe Ochsenknecht) und seine drei Untertanen: Lokomotivführer Lukas (Henning Baum), Ladenbesitzerin Frau Waas (Annette Frier) und Herr Ärmel (Christoph Maria Herbst). Als der Postbote eines Tages ein falsch adressiertes Paket abliefert, ist die kleine Insel um einen Bewohner reicher – um ein kleines Kind namens Jim Knopf. Einige Jahre später ist Jim (Solomon Gordon) zu einem aktiven Jungen herangewachsen, der bei Lukas in die Lokomotivführer-Lehre gegangen ist. Doch weil sich König Alfons Sorgen über eine mögliche Überbevölkerung von Lummerland macht und Lukas‘ Lokomotive Emma stilllegen will, brechen Lukas und Jim gemeinsam mit Emma in ein Abenteuer auf, bei dem sie auf Piraten, Drachen und den Kaiser von Mandala treffen!
"Grandiose Kinobilder, eine in den Haupt- wie in den Nebenrollen hervorragende Besetzung und spektakuläre Schauwerte vereinen sich zu einer zeitgemäßen Adaption." (Filmdienst) "Ein spannendes, lustiges und fantasievolles Abenteuer!" (FBW)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Latte Igel und der magische Wasserstein
(D 2019, 81 Minuten, ab 0)
Die aufgeweckte, selbstbewusste Igeldame Latte hat in ihrem Wald leider nur wenige Freunde, seit sie beim Raufen mit dem Eichhörnchen Tjum aus Versehen sämtliche Wasservorräte zerstört hat. Da der Wald seit einiger Zeit unter einer großen Dürre leidet, sieht Latte keine andere Möglichkeit, als auf die Suche nach dem sagenumwobenen Wasserstein zu gehen und allen anderen Waldbewohnern zu beweisen, dass sie eben nicht nur ein Igel, sondern auch eine echte Abenteurerin ist.
Basierend auf dem Kinderbuch-Klassiker von Sebastian Lybeck entstand ein in vielen Momenten fast fotorealistisch anmutende Animationsfilm, "der ideale Kinounterhaltung für junge Zuschauer bietet." (FBW)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich
(USA 2019, 125 Minuten, ab 12)
Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie ist die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, elegant und attraktiv - er ist ein talentierter Journalist mit Hang zum Chaos. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie einst sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nach 20 Jahren wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein, um ihrem Wahlkampf um die Präsidentschaft mehr Humor und Esprit zu verleihen. Fred sieht hingegen die Chance seines Lebens, endlich seine Traumfrau zu erobern. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine derart mächtige Frau zu beeindrucken?
„Der Titel ist sperrig, doch keine Sorge: ‚Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich‘ ist eine pfiffige Komödie, mit Hirn, Herz und einer perfekten Portion von derbem Humor. Charlize Theron & Seth Rogen sind die Traumbesetzung.“ (STERN)
„Einer der gelungensten Unterhaltungsfilme des laufenden Jahres! Der interes-santeste Clou ist der Wechsel von Rollen und Geschlechterstereotypen: ‚Long Shot‘ präsentiert ein herrlich utopisches Amerika, wo Männer neidlos in der zweiten Reihe stehen, Wähler rückhaltlose Ehrlichkeit schätzen und Frauen alles haben dürfen: eine tolle Karriere und Liebe.“ (epd Film)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo!
(D 2019, 93 Minuten, ab 0)
Die elfjährige Lotta hat es zu Hause nicht leicht: die beiden „Blöd-Brüder“ sind echte Nervensägen und die Eltern haben nie Zeit. Zum Glück gibt es ihre beste Freundin Cheyenne, die ihr immer zur Seite steht, wenn es darum geht, sich gegen böse Mitschüler durchzusetzen, es mit der Klassenzicke Berenike aufzunehmen oder sich gegenseitig bei den Hausaufgaben zu helfen. Eines Tages plant Berenike eine große Party und lädt ausgerechnet Lotta und Cheyenne nicht ein!
Die Verfilmung der Buchreihe von Alice Pantermüller erweist sich als „erstklassiges Family Entertainment, intelligent und amüsant!“ (Filmecho)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Mystische Orte - Mörderische Geschichten
(D 2019, 96 Minuten, ab 12)
Rätselhafte Geschichten um scheinbar Übersinnliches übten schon immer eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Der Paderborner Filmemacher Peter Schanz und seine Frau Anke haben sich erneut auf Spurensuche begeben. Nach dem großen Erfolg von “Jäger und Gejagter – Der Wilddieb Hermann Klostermann” im Vorjahr zeigen 7 Kino in der Region OWL den neuen Film. Das sehenswerte Stück Heimatgeschichte nimmt die Zuschauer mit auf eine Bildreise durch ganz Ostwestfalen-Lippe. Sie reicht vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal und von den alten Windmühlen im Norden bis zum Desenberg im Süden bei Warburg . Überall finden sich mystische Orte und Schauplätze grausiger Freveltaten in Hülle und Fülle. Ein Drache soll den erloschenen Vulkan über der Warburger Börde solange bewohnt haben, bis ein listenreicher Ritter mit drei Spiegeln auf seinem Schild das Monster besiegte – und das westfälische Geschlecht derer von Spiegel begründete. Weitere Motive sind die Geisterprozession im Paderborner Dom, die Hexen von Barntrup mit Lemgos Hexenbürgermeisterhaus, originalgetreu gerüstete römische Legionäre sowie das Grab von Sachsen-Herzog Widukind in der Stiftskirche von Enger. Schanz: “Anhand des martialischen Reiterdenkmals in Herford würdigen wir auch die heroische Gegenwehr der Sachsen während der Christianisierungs-Kriege der Franken”. Dabei fehlt nicht, wie Karl der Große zuerst die sagenhafte Irminsul vernichtete. Das germanische Heiligtum — vermutlich bei Bad Driburg – wird ein Raub der Flammen.

Die beiden Filmemacher sind an diesem Tag persönlich anwesend!

Anke Schanz, geborene Fröhlich wurde in Hilchenbach geboren, machte 1985 im Gymnasium Stift-Keppel Abitur. Danach Ausbildung zur Glas-und Porzellanmalerin. Seit 1989 als Glasmalerin in der weltgrößten Glasmalerei Peters in Paderborn tätig – heute als Mediengestalterin, Projekt- und Künstlerbetreuerin. Dazu eigene kleine Filmagentur zusammen mit Ihrem Ehemann, Peter Schanz. Beide haben zahlreiche Image- und Werbefilme als Auftragsarbeiten ausgeführt, u.a. einen Film über den Paderborner Dom, das Paderborner Liborifest, zahlreiche Ausstellungen im Diözesanmuseum Paderborn, Imagefilme für die Glasmalerei Peters und die Glashütte Lamberts in Waldsassen, Werbefilme über Wanderwege, Kurbäder, Künstler etc.
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Nur eine Frau
(D 2019, 97 Minuten, ab 12)
Am 7. Februar 2005 wird mitten in Berlin die Deutschtürkin Aynur von ihrem Bruder Nuri auf offener Straße erschossen - der erste (zumindest öffentlich wahrgenommene) Ehrenmord mitten in Deutschland. Arglos hat Aynur den Bruder zur Bushaltestelle begleitet; wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung schläft ihr fünfjähriger Sohn Can. Wie ist es zu dieser Tat gekommen? Das von der Journalistin Sandra Maischberger produzierte und von der Regisseur Sherry Hormann („Wüstenblume“) inszenierte Drama rekonstruiert die Hintergründe dieses Ehrenmordes: Der Film porträtiert Aynur (Almila Bagriaçik) als eine lebenslustige, starke junge Frau und Mutter, die „wie eine Deutsche“ lebte, was ihre patriarchalische Familie nicht hinnehmen wollte.
"In ihrem aufrüttelnden Drama zeigt Regisseurin Sherry Hormann die Hintergründe dieses realen Frauen-Schicksals im Berlin unserer Tage. Mit ungewöhnlichen Stilmitteln und einer außergewöhnlichen Erzählstruktur gelingt ihr ein authentischer Einblick in diese erschütternde Tragödie. Gleichzeitig ist ihr Film auch eine Hommage an die ungeheure Stärke einer jungen Frau, die im gnadenlosen Patriarchat um Selbstbestimmung kämpft." (Programmkino.de)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Pettersson & Findus - Kleiner Quälgeist, große Freundschaft
(D 2013, 90 Minuten, ab 0)
Der alte Pettersson (Ulrich Noethen) lebt auf einem malerischen kleinen Bauernhof in Schweden. Seine Tage verbringt er mit dem Erfinden praktischer Maschinen, mit Angeln und dem Füttern seiner Hühner. Eigentlich hat er alles, was man zum Leben braucht, doch er fühlt sich ein wenig einsam. Da kommt ihm der kleine Kater gerade recht, den ihm seine Nachbarin Beda Andersson (Marianne Sägebrecht) schenkt. Anfangs noch skeptisch, kann Pettersson sich aber bald immer mehr für den kleinen Racker begeistern. Er gibt ihm den Namen Findus und kümmert sich liebevoll um ihn. Plötzlich beginnt der kleine Kater mit dem alten Pettersson zu sprechen – der sein Glück überhaupt nicht fassen kann. Zusammen erleben beide eine Reihe von Abenteuern ein, an denen ihre Freundschaft weiter wächst, bis sie zu einem scheinbar unzertrennlichen Paar werden.
Der erste Realspielfilm nach den Kinderbüchern von Sven Nordqvists erweist sich als „ein herzerwärmender Filmspaß!“ (FBW)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Pippi Langstrumpf
(SWE/D 1969, 100 Minuten, ab 0)
Als Pippi Langstrumpf mit ihrem Pferd Kleiner Onkel und dem Äffchen Herr Nilsson in die leer stehende Villa Kunterbunt einzieht, verbreitet sich diese Nachricht im Ort wie ein Lauffeuer. Denn Pippi ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist stark wie ein Bär, hat den Kopf immer voller verrückter Ideen, und als Tochter eines echten Königs besitzt sie sogar einen Koffer voller Goldstücke. Klar, dass ein solcher Schatz auch sogleich die Diebe Donner-Karlsson und Blom auf den Plan ruft. Aber Pippi wäre nicht Pippi, wenn sie die Gauner nicht das Fürchten lehren würde.
Der allererste Film mit den lustigen Abenteuern der "Pippilotta Rollgardinia Viktualia Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf" nach den Geschichten von Astrid Lindgren!

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Rotschühchen und die sieben Zwerge
(ROK 2019, 91 Minuten, ab 6)
Als ihr Vater spurlos verschwindet, macht sich seine Tochter Schneewittchen auf die Suche nach ihm. Dabei nimmt sie versehentlich die roten Zauberschuhe ihrer Stiefmutter, der bösen Hexe Regina, an sich, die mit ihren magischen Kräften das pummelige Mädchen in eine umwerfende Schönheit verwandeln. Schneewittchen begegnet auf ihrer Reise den sieben Zwergen, denen sie sich als „Rotschühchen“ vorstellt. Die Zwerge wiederum waren einst Menschen, die als „Die furchtlosen Sieben“ bekannt waren: Sie bewahrten das Märchenreich vor allerhand Gefahren, bis sie von einer potthässlichen Prinzessin verflucht wurden. Nun sind sie auf der Suche nach der schönsten Frau der Welt, denn nur deren Kuss kann den Fluch brechen!
„Das Trickfilmmärchen überrascht durch respektlose Pointen und ein gutes dramaturgisches Timing und kreist inhaltlich um die Relativierung von Schönheitsidealen.“ (Filmdienst)

Für Kinder unter 6 Jahren verboten - auch in Begleitung der Eltern!

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Shaun das Schaf - Der Film: UFO-Alarm
(GB 2019, 87 Minuten, ab 0)
Seltsame Lichter über dem verschlafenen Städtchen Mossingham kündigen geheimnisvollen Besuch aus einer fernen Galaxie an: Eine intergalaktische Besucherin, eine verspielte, liebenswerte Außerirdische namens LU-LA, legt in der Nähe der Mossy Bottom Farm eine Bruchlandung hin. Mit ihren magischen Alien-Kräften, die zumeist darin bestehen Chaos zu verbreiten und galaktisch laut zu rülpsen, hat sie schnell die ganze Schafherde für sich gewonnen. Shaun begibt sich mit seiner neuen Freundin auf einen Trip in Richtung Mossingham Forest, um gemeinsam ihr verschollenes Raumschiff zu finden, mit dem sie ihre Heimreise antreten kann. Was Shaun und LU-LA nicht ahnen: Fiese Alien-Jäger sind den beiden auf der Spur!
Auch das zweite Kino-Abenteuer von "Shaun das Schaf" erweist sich als detailreich inszenierter Stop-Motion-Animationsfilm, der seine Story wieder mit viel Witz & Tempo erzählt!

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Sterne über uns
(D 2019, 101 Minuten, ab 12)
Die alleinerziehende Melli (Franziska Hartmann) hatte die Miete einbehalten, denn die Wände ihrer Wohnung waren feucht und schimmelig. Statt Abhilfe zu schaffen, kündigte der Vermieter fristlos. In die Obdachlosigkeit gedrängt, zieht die alleinerziehende Melli mit ihrem neunjährigen Sohn Ben (Claudio Magno) in den Wald. Hier improvisieren sie ein notdürftig eingerichtetes Lager, abgelegen von den Wegen, damit sie niemand entdecken kann. Für Melli ist das Waldleben nur eine Notlösung, für den Übergang, bis sie wieder eine Wohnung gefunden hat. Grund genug auf Besserung zu hoffen hat sie allemal, denn in wenigen Tagen tritt sie ihre neue Stelle als Flugbegleiterin an. Anders als Melli findet Ben das Waldleben aufregend. Das Leben unter den extremen Bedingungen zwingt die beiden noch enger zusammen, auch weil Melli und Ben stets auf der Hut sind, denn niemand soll von ihrer Obdachlosigkeit erfahren, da Melli große Sorge hat, dass man ihr ansonsten den Jungen wegnimmt. Mit enormer Kraft strengt sich Melli Tag für Tag an, um einen Weg aus ihrer Misere zu finden.
"Ein herausragend gespieltes, mitreißendes Drama über den hartnäckigen Kampf gegen sozialen Abstieg und den drohenden Zerfall einer Familie. Der Film will keine Ursachenforschung betreiben, sondern erzählt mit großer Nähe zu den Figuren und dynamischer Handkamera und höchst authentisch von beklemmenden Lebensumständen." (Filmdienst)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Styx
(D 2018, 95 Minuten, ab 12)
Auf einem Segeltörn von Gibraltar Richtung Südatlantik trifft die deutsche Ärztin Rike (Susanne Wolff) mit ihrer Yacht auf ein havariertes, überladenes Flüchtlingsschiff. Mehrere Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, muss Rike eine folgenschwere Entscheidung treffen.
„Ein beeindruckendes, in seiner Konsequenz auch beklemmendes Drama, das die aktuelle Flüchtlingskrise auf einen moralischen Konflikt herunterbricht, für den es keine Lösung gibt.“ (Programmkino.de) „Der richtige Film zur rechten Zeit!“ (Süddeutsche Zeitung)
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Über Grenzen - Der Film einer langen Reise
(D 2019, 114 Minuten, ab 12)
Mit 64 erfüllt sich Margot Flügel-Anhalt einen lang gehegten Traum und bricht von ihrem nordhessischen Dorf Thurnhosbach zum Hindukusch auf. Die Rentnerin fährt nach kurzer Einweisung durch ihren Sohn auf einer robusten Reiseenduro los. Die studierte Sozialpädagogin hat zwar keinen Motorradführerschein, darf die Honda XR 125 aber mit ihrem alten grauen Pkw-„Lappen“ nutzen. Zu der Mammutreise gehören Mut und Selbstvertrauen: Vier Zeitzonen, 18 Länder, 117 Tage, 18 046 Kilometer. Große Teile der Reise durch Osteuropa und Zentralasien absolviert Flügel-Anhalt allein, erst vor dem zentralen Pamir-Highway stoßen der Regisseur und Kameramann Johannes Meier sowie der zweite Kameramann Paul Hartmann dazu, die die Strapazen der Fahrt, aber auch grandiose Hochgebirgspanoramen aufnehmen und zuweilen aus dem Off Erläuterungen beisteuern. Wenn die Bikerin allein unterwegs ist, filmt sie mit Handy oder Helmkamera.
"Für das Publikum entpuppt sich dieses charmante Road-Movie als unterhaltsames Kinoerlebnis. Einmal mehr gilt zweitens: Der Weg ist das Ziel. Und erstens: Wer eine Reise tut, der hat auch im Kino viel zu erzählen." (Programmkino.de)
Achtung: Frau Margot Flügel-Anhalt ist an diesem Abend persönlich anwesend!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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