Hier finden Sie die Besprechungen der 18 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 3538 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.
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Ab morgen bin ich mutig (D 2025, 83 Minuten, ab 0) Hätte der zwölfjährige Karl sich aussuchen können, in wen er sich verliebt, die deutlich größere Lea wäre es vermutlich nicht geworden. Dass Lea demnächst die Schule wechselt, macht es nicht einfacher. „Andere Schule, andere Jungs!“, sagt Karls älterer Bruder Tom, und rät ihm, mal mutig zu sein. Karl lädt Lea in sein improvisiertes Badezimmer-Labor ein. Fotograferen und Bilderentwickeln ist seit Jahren Karls liebste Beschäftigung. Lea ist beeindruckt von Karls „Licht-Zauberei“ im Labor, aber die Zeit wird knapp für weitere Treffen. Es bleibt nur noch die Projektfahrt, bei der sich Karls Klasse für einen Werkstattflm mit dem Arbeitstitel “Verliebt” entschieden hat. „Ein mit viel Kreativität umgesetzter Kinderfilm, der die Perspektiven seiner Figuren stets ernstnimmt und sensibel von der ersten Liebe erzählt. Der Verzicht auf große Konflikte in der Zeichnung des Schulumfelds wirkt leicht idealisiert, doch beschwört der Film gekonnt eine Atmosphäre zeitloser Magie.“ (Filmdienst) Der Eintritt kostet nur 5,00 EUR je Person auf allen Plätzen. Trailer suchen | ||
Blues Brothers - Extended Version
(USA 1979, 148 Minuten, ab 12)Die Blues Brothers Jake (John Belushi) und Elwood (Dan Aykroyd) wollen das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind, vor dem Ruin retten. Dafür müssen sie in wenigen Tagen ihre alte Band wieder zusammenbringen und 5.000 Dollar einspielen. "Eine ungewöhnliche Mischung aus Musik- und Actionfilm, die durch überdrehte Ausgelassenheit, eine unbändige Zerstörungswut, zündende Musik-nummern und urige Hauptdarsteller gekennzeichnet ist." (Filmdienst) Wir zeigen die um 15 Minuten längere (komplett deutsch synchronisierte) „Extended Version“! Der ultimative Klassiker in der Geschichte des Viktoria Filmtheaters! Der Spaß kostet 5,00 EUR im Parkett und 6,00 EUR auf dem Balkon. Trailer suchen | ||
Das fast normale Leben
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Der Salzpfad
(GB 2024, 116 Minuten, ab 6)Das Ehepaar Raynor (Gillian Anderson) und Moth Winn (Jason Isaacs) steht vor dem Nichts: Weil der Mann einem Betrüger auf den Leim gegangen ist, haben sie ihre Ersparnisse und ihr Haus verloren. Außerdem wurde bei Moth eine unheilbare Nervenkrankheit diagnostiziert. Obdachlos und pleite beschließen die beiden, nur mit einem Zelt und ein paar Kleidungsstücken ausgestattet, den „Salzpfad“ an der Südwestküste Englands entlang zu gehen. Auf der mehr als 1.000 km langen Wanderung sind sie mit Vorurteilen und Ablehnung konfrontiert, außerdem plagen sie Geldsorgen. Trost und Inspiration finden sie in der Natur und in zufälligen Begegnungen. Und nicht zuletzt entdecken sie die Liebe neu, entwickeln innere Stärke und legen den Grundstein für die Zukunft. Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt „Der Salzpfad“ eine leise, aber umso eindringlichere Liebesgeschichte, deren Darsteller dem Zuschauer schnell ans Herz wachsen, was dem Spiel von Gillian Anderson und Jason Isaacs zu verdanken ist. Der Eintritt beträgt im Rahmen der Filmreihe "ohne ALTERsbeschränkung" am 09. Februar 2026 im Parkett 8,00 EUR und auf dem Balkon 10,00 EUR. Trailer suchen | ||
Die Fotografin
(IRL 2024, 117 Minuten, ab 12)Das ehemalige Fotomodell Lee Miller (Kate Winslet) ist es leid, Objekt ihrer männlichen Kollegen zu sein und konzentriert sich auf ihre eigene Arbeit als Fotografin. Mitten im Zweiten Weltkrieg geht sie als Fotoreporterin an die Front nach Frankreich und dokumentiert gemeinsam mit ihrem Kollegen David E. Scherman die Gräueltaten der Nazis. Sie gehören zu den ersten Fotografen, die bei der Befreiung der Lager Buchenwald und Dachau dabei sind. Lees Bilder werden zu den stärksten Zeugnissen jener entsetzlichen Verbrechen und brennen sich in die Geschichte ein - aber sie lassen auch Miller selbst bis an ihr Lebens-ende nicht mehr los. Das Spielfilmdebüt der Kamerafrau Ellen Kuras ist „ein beeindruckendes Biopic, das zwei Künstlerinnen zugleich feiert: zum einen die Fotokünstlerin Lee Miller und zum anderen die Schauspielkünstlerin Kate Winslet.“ (FBW) Trailer suchen | ||
Die Rosenschlacht
(USA 2025, 106 Minuten, ab 12)Die Köchin Ivy (Olivia Colman) und der Architekt Theo (Benedict Cumberbatch) führen ein scheinbar perfektes Leben: erfolgreiche Karrieren, eine liebevolle Ehe, großartige Kinder. Doch hinter der Fassade braut sich ein Sturm zusammen. Während Theos Karriere einen empfindlichen Knick erleidet, avanciert Ivys zur gefeierten Star-Köchin. Während Theo mit seiner Rolle als Hausmann hadert, genießt Ivy das Promi-Leben. Es entbrennt ein hitziger Konflikt zwischen den beiden, geprägt von wachsendem Konkurrenzdenken, verdrängten und deshalb ungelösten Spannungen sowie unterschiedlichen Wertevorstellungen. Und schon bald werfen sich die beiden mehr als nur Worte an den Kopf. „Eine witzige und unterhaltsame Streit- und Scheidungskomödie, die sich vor allem auf das britische Temperament der Hauptfiguren und perfekt geschriebene Dialoge verlässt.“ (Filmdienst) Der Eintritt kostet im Parkett 9,00 EUR und auf dem Balkon 11,00 EUR. Trailer suchen | ||
Die Saat des heiligen Feigenbaums
(D/F/IR 2024, 167 Minuten, ab 16)Der Jurist Iman (Missagh Zareh) wird zum Untersuchungsrichter am Revolutionsgericht in Teheran befördert. Im September 2022 bricht eine Protestwelle über das Land herein, nachdem eine junge Frau getötet wurde. Als Iman sich auf die Seite des immer härter durchgreifenden Regimes stellt, bringt er das Gleichgewicht seiner Familie ins Wanken. Während seine Töchter Rezvan und Sana auf der Seite des Widerstands stehen, versucht seine Frau verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten. Das zu Beginn sorgsam erzählte Familiendrama von Regisseur Mohammad Rasoulof wandelt sich zusehends zum Paranoia-Thriller: „Ein hochaktueller, aber doch zeitloser, immens kraftvoller und intensiver Film.“ (Filmstarts) „Ein Zeitdokument!“ (FAZ) Aufpreis 2,00 EUR wegen Überlänge. Trailer suchen | ||
Die Seele des Waldes
(D 2023, 100 Minuten, ab 0)Der Naturfilmer Stefan Erdmann hat über viele Jahre hinweg mit seiner Kamera die Waldlandschaften Deutschlands in sagenhaften Stimmungen gefilmt. Die schönsten Aufnahmen hat er in einem einzigartigen Film-Vortrag zusammengefasst, den er persönlich und live vor der Kinoleinwand zum Film kommentiert. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet eine faszinierende und magische Filmreise durch die vier Jahreszeiten in bester Bild- und Tonqualität. Der Film ist eine Hommage an Wald und Natur und die eigens komponierte Musik sorgt viele Male für Gänsehaut. Stefan Erdmann zeigt ausschließlich die Schönheit der Natur. Keine mahnenden Worte, keine zerstörten Wälder. Und doch steckt hinter jeder der außergewöhnlichen Aufnahmen eine Botschaft, die ohne erhobenen Zeigefinger darauf hinweist, wie wichtig und elementar es ist, diese wertvollen Naturlandschaften für uns und alle kommenden Generationen zu schützen und zu bewahren. Der Eintritt beträgt im Parkett 20,00 EUR und auf dem Balkon 24,00 EUR. FünferTickets können bei dieser Sondervorstellung nur als "Gutscheine" eingesetzt werden. Trailer suchen | ||
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Die zärtliche Revolution (D 2025, 95 Minuten, ab 12) Trailer suchen | ||
Ein fast perfekter Antrag
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Extrawurst (D 2025, 98 Minuten, ab 12) Eigentlich ist es reine Formsache: Heribert (Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Tennisclubs Lengenheide, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst), von Berlin in die Provinz ausgewandert, haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie (Anja Knauer) vor, für ihren Doppelpartner Erol (Fahri Yardim) der das einzige muslimische Mitglied des Vereins ist, einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderprallen. „Eine amüsante, kammerspielartige Satire. Die glänzend besetzten Schauspieler laufen in der vergnüglich-nachdenklichen Satire über schrille Auswüchse der „Political Correctness“ zu Hochform auf.“ (Filmdienst) „Wer wissen will, wie Deutschland wirklich tickt, sollte einmal an einer Vereinssitzung teilnehmen – oder sich eben alternativ „Extrawurst“ ansehen!“ (Filmstarts) Bundesstart! Trailer suchen | ||
Heldin
(CH/D 2024, 91 Minuten, ab 6)Auf der vollbelegten Bettenstation einer chirurgischen Abteilung beginnt die Pflegefachkraft Floria Lind (Leonie Benesch) ihre Spätschicht. Weil eine Kollegin ausgefallen ist, ist der Stress groß. In der Hektik passiert Floria ein verhängnisvoller Fehler und die Schicht droht, völlig aus dem Ruder zu laufen. Regisseurin Petra Volpe ("Die göttliche Ordnung") inszeniert das Krankenhaus als einen durch systemische Missstände bedingten Stressraum, in der Zeitnot und Überforderung zwangsläufig zu Fehlern führen. „Ein grandioser Film, getragen von einer unglaublichen Leonie Benesch. Und dazu eine Verbeugung vor den Heldinnen und Helden, für die dieser Film der Alltag ist." (FBW) „Wahnsinnig spannendes Kino - ein Film, der uns alle angeht!“ (Filmstarts) Trailer suchen | ||
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Kanaren - Acht Inseln. Acht Welten. Trailer suchen | ||
Louise und die Schule der Freiheit
(F 2024, 109 Minuten, ab 12)Im Jahr 1889 führte Frankreich die kostenlose und obligatorische Schulbildung ein. Als die Pionierlehrerin Louise Violet in einem Dorf in der Auvergne in einer Scheune mit dem Unterricht beginnt, stößt sie auf vehemente Ablehnung durch die Bevölkerung. Das von ihr verkörperte Ideal des sozialen Aufstiegs durch Bildung kollidiert nämlich mit dem ländlichen Beharren auf Tradition und dem Weltbild der katholischen Kirche. „Das beschwingte, glänzend gespielte Drama verbindet malerische Landschaften und feinfühlige Charakterzeichnungen zu einem sympathischen Plädoyer für Freiheit, Solidarität und Menschlichkeit. Der historische Realismus wird gekonnt mit Humor und unaufdringlichen Wohlfühlmomenten vermittelt.“ (Filmdienst) Trailer suchen | ||
Mit der Faust in die Welt schlagen
(D 2024, 11 Minuten, ab 12)Trailer suchen | ||
Panzerkreuzer Potemkin - played by Chris Jarrett
(UdSSR 1925, 75 Minuten, ab 12)Der berühmte Stummfilm von Sergei Eisenstein entstand anlässlich des 20. Jahrestages der Meuterei auf dem zaristischen Kriegsschiff vor dem Hafen von Odessa am 14.6.1905. Eine bis dahin unbekannte Rhythmik und Dynamik des Schnitts macht den Revolutionsfilm zu einem besonders eindringlichen Werk, das die Herrschenden und Beherrschten polemisch kontrastiert und den Zuschauer über den Weg der Emotionen zu politischen Erkenntnissen führen will. Der Pianist Chris Jarrett hat eine Komposition zu Eisensteins Stummfilm geschrieben. Seine ganz eigenständige, teils durchkomponierte, teils improvisierte Partitur unterstreicht die antimilitaristische Botschaft Eisensteins. Seine Musik ist aber weit mehr als nur Begleitung zum Film - sie wirkt auf eine ganz persönliche Art kommentierend und ergreift Partei für die Unterdrückten. "Die Komposition folgt vom Anfang bis zum Ende Eisensteins suggestiver Montage. Zugleich gelingt es Jarrett, die gelegentliche Sentimentalität, die weihnachtsmärchenhafte Schwarzweißmoral des Films zu relativieren: Wenn der Anführer der Rebellen tot ist, spielt der Pianist keinen Trauermarsch, sondern eine verzagte, tieftraurige Ballade - wo Eisenstein einige Zeit braucht, um von der Weinerlichkeit der Totenklagen wieder wegzukommen, ist Jarret schon weiter, aus der Ballade ist ein unaufdringlicher, schwermütiger Blues geworden. Dann verbünden sich die Proletarier von Odessa mit den Matrosen des Panzerkreuzers - die Musik nimmt die gewalttätigen Baßschläge vom Beginn der Revolution wieder auf. Wann immer man sich an eingängige illustrierende Harmonien gewöhnen möchte, bricht Jarrett seine Musik durch kleine dissonante Variationen auf. Eine perfekte Filmpatitur, technisch und emotional erstklassig gespielt." (TAZ)
Weitere Infos unter www.chrisjarrett.de Der Eintritt beträgt im Parkett xx EUR und auf dem Balkon xx EUR. Trailer suchen | ||
SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi!
(USA 2025, 89 Minuten, ab 0)SpongeBob ist gewachsen und damit jetzt ganz offiziell ein großer Junge! Endlich kann er so wichtigere Dinge tun wie Seifenblasen aufpusten oder Quallen fangen mit seinem Seestern-Freund Patrick. Weil Mr. Krabs daran zweifelt, dass SpongeBob auch ein mutiger Junge ist, steigt der Schwammkopf hinab in die tiefsten Tiefen des Ozeans, um sich dort dem Geist des Fliegenden Holländers, dem großen Piraten, zu stellen! „Mit wohldosiertem Timing für anarchische Albernheiten, aber stetem Blick auf ein humanistisches Weltbild setzt der Animationsfilm erneut auf die verschmitzte Kopflosigkeit, die die Fernsehserie groß gemacht hat.“ (Filmdienst) Trailer suchen | ||
Voilà, Papa! Der fast perfekte Schwiegersohn
(F 2024, 90 Minuten, ab 12)Der Psychoanalytiker Dr. Olivier Béranger (Christian Claviersteht) steht vor seiner größten Herausforderung: Sein Patient Damien Leroy (Baptiste Lecaplain) leidet unter schweren Ängsten und ist extrem anhänglich. Um ihn loszuwerden, rät Olivier ihm, dass nur die wahre Liebe seine Phobien lindern könne. Ein Jahr später wird Olivier jedoch mit einer unerwarteten Wendung konfrontiert: Seine Tochter Alice (Claire Chust) stellt ihm ihren neuen Freund vor – Damien. Der „perfekte Schwiegersohn“, den sich Olivier immer erträumt hat, sieht anders aus. MIt allen Mitteln versucht Olivier die Ehe zu hintertreiben, während Leroy alles tut, um sich als guter Schwiegersohn zu beweisen. "Eine stellenweise irrwitzig komische Familienkomödie im Stil der „Monsieur Claude“-Reihe, in der schiefgeht, was schiefgehen kann." (Filmdienst) Der Eintritt beträgt im Rahmen der Filmreihe "ohne ALTERsbeschränkung" im Parkett 8,00 EUR und auf dem Balkon 10,00 EUR. Trailer suchen |