Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 26 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2898 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando
(USA 2019, 100 Minuten, ab 0)
Mittlerweile ist Andy aus dem Alter raus, in dem er noch mit seinen Spielzeugen spielt. Also hat er den Cowboy Woody und den Space-Ranger Buzz Lightyear an seine kleine Freundin Bonnie weitergereicht, damit sie fortan mit ihnen spielen kann. Dann aber bastelt Bonnie in der Vorschule aus einer Gabel ein neues Spielzeug und die harmonische Idylle im Kinderzimmer ist dahin. Denn Forky, so der Name des Gefährten, ist alles andere als glücklich mit seinem Leben als Spielzeug-Gabel. Er ist sich sicher, dass er kein Spielzeug ist, sondern Müll! Als die ganze Familie einen Ausflug macht, springt er kurz entschlossen aus dem Auto. Woody kann und will Forky nicht seinem Schicksal überlassen und eilt ihm hinterher.
"Der vierte Teil der "Toy Story"-Reihe ist in erstaunlicher, tief berührender, stilistisch außerordentlicher Film, der zeigt, zu welcher Klasse Pixar immer noch fähig ist." (Programmkino.de)

Bitte reservieren Sie über unsere Homepage ALLE benötigten Tickets. Eventuelle Ermäßigungen (z.B. Knax-Kino-Aktion) werden erst an der Kinokasse verrechnet!
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Astrid
(SWE 2018, 123 Minuten, ab 6)
Als die junge Reporterin Astrid Lindgren von dem verheirateten Chef ihrer Zeitung schwanger wird, geht sie, um einen Skandal zu vermeiden, nach Stockholm und macht eine Ausbildung als Sekretärin. Ihr Kind bringt sie in Dänemark zur Welt, da dort die Mütter, im Gegensatz zu Schweden, den Namen des Vaters nicht bekanntgeben müssen. Um die Ehescheidung ihres Geliebten zu beschleunigen und ein drohendes Strafverfahren wegen Ehebruchs gegen ihn zu vermeiden, lässt Astrid ihren Sohn bei einer Pflegemutter.
„Das Biopic über die Jugend von Astrid Lindgren und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt.“ (Programmkino.de)
Der Eintritt kostet im Parkett nur 6,00 EUR und auf dem Balkon nur 8,00 EUR!
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Benjamin Blümchen
(D 2019, 91 Minuten, ab 0)
Der Zoo muss repariert werden, weshalb Herr Tierlieb finanzielle Sorgen hat. Eine dubiose Geschäftsfrau verspricht Hilfe und macht den sprechenden Elefanten Benjamin Blümchen (Stimme: Jürgen Kluckert) zum Werbegesicht ihrer Kampagne!
„Der erste Spielfilmauftritt der beliebten Hörspiel- & Fernsehfigur setzt auf ein kindgerechtes Szenario aus erprobten Motiven mit witzigen Sequenzen, viel Trubel, leicht verständlichem Wortwitz und harmlosem Slapstick.“ (Filmdienst)
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Capernaum - Stadt der Hoffnung
(RL/F 2018, 126 Minuten, ab 12)
Zain ist gerade einmal zwölf Jahre alt. Zumindest wird er auf dieses Alter geschätzt. Der Junge hat keine Papiere und die Familie weiß auch nicht mehr genau, wann er geboren wurde. Nun steht er vor Gericht und verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf die Welt gebracht haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern können. Dem Richter schildert er seine bewegende Geschichte: Was passierte, nachdem er von zu Hause weggelaufen ist und bei einer jungen Mutter aus Äthiopien Unterschlupf fand und wie es dazu kam, dass er sich mit ihrem Baby mittellos und allein durch die Slums von Beirut kämpfen musste. Ein Kind klagt seine Eltern an und mit ihnen eine ganze Gesellschaft, die solche Geschichten zulässt.
"Mit großer Zugewandtheit, aber relativ nüchtern schildert das auf intensiven Recherchen beruhende Drama den ausweglosen Kampf ums Überleben. Der von einer großen Menschlichkeit getragene Film konfrontiert mit erschütterndem Elend, hält Sentimentalität wie Zynismus aber gleichermaßen auf Distanz. Ein ebenso bewegender wie kluger, weitgehend von Laienschauspielern grandios gespielter Film."(Filmdienst)
"Ein authentischer, herzzerreißender Film, den man nicht so schnell vergisst. Unbedingt sehenswert!” (ZDF heute journal)
Siegerländer Erstaufführung.
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Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
(D 2018, 90 Minuten, ab 0)
Der als „Checker Tobi“ bekannte „KiKA“-Fernsehmoderator Tobi Krell reist um die halbe Erde, weil er das Geheimnis des Planeten ergründen will. Dabei entdeckt er nicht nur speiende Vulkane, seltsame Unterwasserwesen oder das ewige Eis, sondern er wirbt auch überzeugend für einen sorgsameren Umgang mit der Erde. Der auf liebenswerte Weise altmodische Dokumentarfilm bereitet jedes Thema kindgerecht auf und nimmt die Neugier der kleinen Zuschauer absolut ernst. „Spannendes Unterhaltungskino für junge Entdecker, Nachwuchswissenschaftler und die Reiselustigen von morgen.“ (FBW)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Der Junge muss an die frische Luft
(D 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen.
Basierend auf der Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" von Hape Kerkeling schuf die Regisseurin & Oscar-Gewinnerin Caroline Link ("Jenseits der Stille", "Nirgendwo in Afrika") ein ebenso bewegendes wie humorvolles Drama über die Kindheit des beliebten Entertainers.

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Der Klavierspieler vom Gare du Nord
(F 2018, 106 Minuten, ab 0)
Mitten im Trubel des Bahnhofs Gare du Nord in Paris sitzt ein junger Mann an einem öffentlichen Klavier und spielt eine klassische Partitur. Zeuge dieser Aufführung wird Pierre Geithner (Lambert Wilson), der Leiter des Pariser Konservatoriums. Gegen alle Widerstände holt Geithner das unbekannte Talent, das sich als Klein-ganove entpuppt, ans Konservatorium: Hier soll Mathieu (Jules Benchetrit) von der „Gräfin“ (Kristin Scott Thomas), der strengsten Lehrerin des Instituts, für die Teilnahme am wichtigsten Klavierwettbewerbs Frankreichs ausgebildet werden!
„Mit einer nuancierten Inszenierung und guten Darstellern überspielt das Musikdrama erfolgreich die Klischees seiner Geschichte.“ (epd Film)
Siegerländer Erstaufführung.
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Der Trafikant
(A/D 2018, 114 Minuten, ab 12)
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits vom Alter gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber feststellen, dass dem welt-bekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht immer noch ein großes Rätsel ist. Überhaupt gibt es Wichtigeres: Hitlers Truppen sind einmarschiert und der Jude Otto Trsnjek ist in den Kellern der Gestapo verschwunden, so dass Franz nun der neue Trafikant ist.
Mit viel Gespür für den bittersüßen, poetisch-leichtfüßigen Tonfall des Romans von Robert Seethaler erzählt Regisseur Nikolaus Leytner die anrührende Coming-of-Age-Geschichte des Provinzburschen, der viel zu schnell erwachsen werden muss.

Im Anschluss an die Vorstellung wird der Psychoanalytiker Alfred Rink den Film aus seiner Sicht interpretieren; anschließend können Film und Vortrag diskutiert werden.
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Die Frau des Nobelpreisträgers
(GB 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce) und seine Ehefrau Joan (Glenn Close) sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller zuteilwird, in vollen Zügen die (diverse Affären inklusive). Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Ausgerechnet dort, kurz vor dem Höhepunkt des gemeinsamen Lebens, werden die Risse der Ehe sichtbar und Joans stoische Fassade beginnt zu bröckeln. Grund hierfür ist der Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater), der an einer Biographie über ihren Ehemann Joe arbeitet, und der den Verdacht hegt, Joan habe einen viel größeren Anteil an dem literarischen Erfolg ihres Mannes als allgemein angenommen.
„Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung.“ (Filmdienst)
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Forrest Gump
(USA 1993, 142 Minuten, ab 12)
Der als Kind gehbehinderte Forrest Gump (Tom Hanks) verfügt lediglich über einen IQ von 75. Dank der Lebensweisheiten, die ihm seine Mama (Sally Field) mit auf den Lebensweg gegeben hat, schafft er es, eine Reihe bemerkenswerter Taten zu vollbringen: Er avanciert zum Foootball-Profi, wird Tischtennisprofi, kämpft in Vietnam, findet dort in Lieutenant Dan (Gary Sinise) und Bubba (Mykelti Williamson) neue Freunde und deckt (ohne es zu wissen) den Watergate-Skandal auf. Forrests Leben ist immer eng mit der US-amerikanischen Geschichte der 1960 und 1970er verknüpft. Konstant bleibt nur eines: Seine Liebe zu Jugendfreundin Jenny (Robin Wright), mit der ihm seit seiner Kindheit eine enge Freundschaft verbindet.
Unter der Regie von Robert Zemeckis ("Zurück in die Zukunft") entstand ein bewegendes Drama, das mit sechs Oscars (u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller & Bester Regisseur) ausgezeichnet wurde - ein Klassiker des modenren Kinos!

Am 13. Oktober 1994 kam "Forrest Gump" erstmals in die deutschen Kinos. Auf den Tag genau 25 Jahre später, am 13. Oktober 2019, kommt der Klassiker nun erstmals digital restauriert zurück ins Kino!.
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Fridas Sommer
(E 2017, 98 Minuten, ab 0)
Spanien 1993: in Barcelona ist es Sommer, doch für die sechsjährige Frida (Laia Artigas) ist es eine traurige Zeit. Ihre Mutter ist erst kürzlich gestorben, ihren Vater hat sie schon vor längerem verloren. Jetzt muss sich das Mädchen fernab der Heimat auch noch an ein neues Zuhause gewöhnen. Denn die Familie ihres Onkels holt sie zu sich aufs Land. Das Dasein in der Ferne und die Umstellung auf das Leben in einer fremden Familie, fallen der Sechsjährigen alles andere als leicht. Erst langsam kann sie sich etwas öffnen, was auch daran liegt, da Frida immer mehr Zeit mir ihrer Cousine Anna (Paula Robles) verbringt. Doch obwohl sich Frida bei ihrem Onkel nun immer wohler fühlt, bleibt Ihr Verhalten unvorhersehbar und launisch. Wird sie sich je voll und ganz heimisch fühlen?
"Das feinfühlige, stark autobiografisch gefärbte Drama 'Fridas Sommer' kehrt auf behutsame Weise das fragile Seelenleben eines Mädchens nach außen. Mit nachhaltigem Gespür folgt Regie-Debütantin Carla Simón der kleinen Frida bei ihrem Versuch, ihren Platz in der neuen Umgebung abseits der Heimat zu finden. Ein ergreifender, sehr sensibel umgesetzter Film, der die Geschehnisse aus kindlichem Blickwinkel schildert." (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.
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Gegen den Strom
(IS/F 2018, 100 Minuten, ab 6)
Nach außen ist Halla eine patente, liebenswürdige Frau von fast 50 Jahren, die allein lebt und als Chorleiterin arbeitet. Doch der Eindruck täuscht, denn Halla führt ein geheimes Doppelleben: In ihrer Freizeit ist sie eine Umweltaktivistin, die zielstrebig die isländischen Berge durchstreift, um Stromleitungen zu zerstören. Sie will die Natur retten, indem sie die Machenschaften von Politik und Wirtschaft bekämpft und dafür sorgt, dass der Verkauf der isländischen Aluminiumindustrie nach China gestoppt wird. Auch wenn sie der Sympathien der Bevölkerung sicher sein darf - die Obrigkeit betrachtet sie als Bedrohung. Als Halla erfährt, dass sie nach vielen Jahren der Wartezeit tatsächlich ein Kind aus der Ukraine adoptieren darf, verstärkt sie ihre Aktivitäten.
„Ökothriller, Abenteuerfilm, Märchen und Komödie - der Film von Regisseur Benedikt Erlingsson ist all das und noch mehr: großes, originelles Arthouse-Kino!“ (Programmkino.de)

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Girl
(B/NL 201, 106 Minuten, ab 12)
Äußerlich sieht die 15-jährige Lara (Victor Polster) wie ein Mädchen aus. Doch unter ihrer Kleidung versteckt die Teenagerin einen Penis, der sie permanent daran erinnert, dass sie in einem männlichen Körper geboren wurde. An der Schwelle zum Erwachsenwerden sehnt sich Lara nach einer geschlechtsanpassenden Operation und will zugleich als Ballerina reüssieren. Zwei Ziele, die nicht leicht miteinander zu vereinen sind. Laras alleinerziehender Vater Mathias (Arieh Worthalter) zeigt Verständnis und zieht mit der Tochter und dem jüngerem Bruder Milo (Oliver Bodart) nach Brüssel, als Lara eine Zusage für eine angesehene Ballettschule erhält. An der Akademie steht sie als Transperson unter besonderem Druck, während Gespräche mit Medizinern und Psychologen die Operation vorbereiten.
"'Girl' nimmt sich der Herausforderungen seiner Protagonistin mit großem Verständnis und Feingefühl an. Gerade ein junges Publikum führt der Film so an das Thema Transsexualität he­ran, ohne Laras Entscheidung für eine Hormontherapie und Geschlechtsumwandlung zu vereinfachen oder zu heroisieren. Der zunehmend düstere Verlauf der Handlung weist zu Recht auf die oft fatalen Folgen des gesellschaftlichen Drucks auf Transpersonen hin." (epd Film)
Siegerländer Erstaufführung.
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Gundermann
(D 2018, 127 Minuten, ab 0)
Als der zu DDR-Zeiten beliebte Musiker Gerhard Gundermann (Alexander Scheer) 1995 wieder auf Tournee gehen will, wird bekannt, dass er von 1976 bis 1985 als „Inoffizieller Mitarbeiter“ für die Stasi tätig war. Der Mann, der zwanzig Jahre als Baggerfahrer im Braunkohlewerk seiner Heimat-stadt Hoyerswerda gearbeitet hat, der sowohl überzeugter Marxist wie notorischer SED-Kritiker war, der als Musiker durchs Land reiste und zum Sprachrohr des „einfachen Mannes“ avancierte, soll ein Spitzel gewesen sein? Der Film von Regisseur Andreas Dresen („Sommer vorm Balkon“) über das kurze und intensive Leben von Gerhard Gundermann (1955-1998) vermittelt ein überzeugendes Bild von der Widersprüchlichkeit des Lebens in der DDR.
„Ein kluger und einfühlsamer Beitrag zur deutsch-deutschen Geschichte.“ (epd Film)
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis 2019 in sechs Kategorien (u.a. Bester Film, Beste Regie).
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Harold und Maude
(USA 1971, 90 Minuten, ab 12)
Der depressiv veranlagte Harold (Bud Cort), Sohn aus reichem Haus, schockiert seine strenge Mutter und deren Heiratskandidatinnen mit makabren Selbstmord-Inszenierungen. Auf einer Beerdigung lernt Harold die fast 80-Jährige Maude (Ruth Gordon) kennen, die außerhalb aller gesellschaftlichen Konventionen lebt. Die beiden Außenseiter verbünden sich gegen die Mittelmäßigkeit ihrer Umgebung und erleben das Glück einer unangepassten Existenz. Dank der Musik von Cat Stevens entstand „eine sanft-anarchistische Komödie, die die verträumte Lebenslust der amerikanischen "Blumenkinder" der späten 60er-Jahre beschwört und vom Charme ihrer Hauptdarsteller profitiert.“ (Filmdienst)
Der Eintritt für diesen Viktoria-Klassiker kostet im Parkett nur 6,00 EUR und auf dem Balkon nur 8,00 EUR!
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Metallica & San Francisco Symphony: S&M²
(USA 2019, 150 Minuten, ab 12)
Im Frühjahr 1999 traten Metallica und das San Francisco Symphony zum ersten Mal gemeinsam im Berkeley Community Theatre auf. Daraus entstanden ist das mit einem Grammy ausgezeichnete Live-Album „S&M“. Anlässlich des 20. Jubiläums der ersten Aufnahmen werden die damals gespielten Songs am 06. + 08. September 2019 erneut im Chase Center von San Francisco, der Heimatstadt der Metal-Band, live aufgezeichnet. Weiterhin werden die Metallica-Songs, die nach 1999 entstanden sind, zum ersten Mal von der Band und dem Orchester gemeinsam interpretiert.
"Mit Metallica-Klassikern aus dem S&M-Album von 1999 sowie symphonischen Versionen jüngerer Songs, ermöglicht es dieses Kinoevent den Millionen Fans in aller Welt die Zeit zu überwinden und die Show als heutiges Konzert auf der großen Kinoleinwand zu erleben." (Verleihinfo)
Achtung: Der Eintritt beträgt im Parkett 12,00 und auf dem Balkon 14,00 EUR. FünferTickets ersetzen nicht den kompletten Eintrittspreis - sie können aber wie Gutscheine verrechnet werden!
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Once Upon A Time...In Hollywood
(USA 2019, 161 Minuten, ab 16)
Einst war der Schauspieler Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) auf dem Weg zum Leinwandhelden, doch sein Talent hat nur zum TV-Westernhelden gereicht. Obwohl seine Karriere auf dem absteigenden Ast ist, muss der Produzent Marvin Schwarz (Al Pacino) ihn mühsam überreden, in Europa einen Italo-Western zu drehen. Wieder zurück in den USA, gehen Dalton und seine Freund und Stunt-Double Cliff Booth (Brad Pitt) privat getrennte Wege: Während Rick mit seinen neuen Nachbarn, dem Regisseur Roman Polanski und seiner jungen Frau Sharon Tate (Margot Robbie) abhängt, trifft sich Booth mit dem Mädchen Pussycat, das zu der Hippie-Clique eines gewissen Charles Manson gehört.
Der 9. Film von Quentin Tarantino („Pulp Fiction“) ist eine lustvolle Liebeserklärung an Hollywood: „Eine mit Filmzitaten gespickte, superlustige, grandios gespielte, meisterhafte Thriller-Groteske!“ (Filmstarts)
Aufpreis 2,00 EUR wegen Überlänge.
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Romys Salon
(NL/D 2019, 90 Minuten, ab 0)
Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht und in ein Pflegeheim kommt. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde.
„'Romys Salon' ist ein sehr gelungener Spielfilm zum Thema Demenz. Er zeigt den allmählichen Verlauf der Krankheit in realistischer Weise mit Lichtblicken und Augenblicken besonderer Verwirrung. Romy und ihre Oma Stine werden zu Verbündeten im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags und die Beziehung zwischen den beiden wächst dabei. Der Film ist frei von unnötigen Übertreibungen. Er berührt, lässt an manchen Stellen schmunzeln und ist nicht nur für Kinder ausgesprochen sehenswert.“ (Susanna Saxl, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V)
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. im Rahmen der "Woche der Demenz".

Der Eintritt beträgt (wie im Seniorenkino) im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Siegerländer Erstaufführung.
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Shaun das Schaf - Der Film: UFO-Alarm
(GB 2019, 87 Minuten, ab 0)
Seltsame Lichter über dem verschlafenen Städtchen Mossingham kündigen geheimnisvollen Besuch aus einer fernen Galaxie an: Eine intergalaktische Besucherin, eine verspielte, liebenswerte Außerirdische namens LU-LA, legt in der Nähe der Mossy Bottom Farm eine Bruchlandung hin. Mit ihren magischen Alien-Kräften, die zumeist darin bestehen Chaos zu verbreiten und galaktisch laut zu rülpsen, hat sie schnell die ganze Schafherde für sich gewonnen. Shaun begibt sich mit seiner neuen Freundin auf einen Trip in Richtung Mossingham Forest, um gemeinsam ihr verschollenes Raumschiff zu finden, mit dem sie ihre Heimreise antreten kann. Was Shaun und LU-LA nicht ahnen: Fiese Alien-Jäger sind den beiden auf der Spur!
Auch das zweite Kino-Abenteuer von "Shaun das Schaf" erweist sich als deatilreich inszenierter Stop-Motion-Animationsfilm, der seine Story wieder mit viel Witz & Tempo (und vielen Anspielungen auf diverse Science-Fiction-Klassiker) erzählt!

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Shoplifters - Familienbande
(JP 2018, 122 Minuten, ab 12)
Irgendwo am Rande von Tokio: Nach einer erfolgreichen Diebestour treffen Osamu Shibata und sein Sohn Shota auf das kleine, verwahrloste Mädchen Yuri. Kurzerhand tut Osamu das, was er am besten kann - er “stibitzt” Yuri und nimmt sie für eine warme Mahlzeit mit nach Hause. Die anfänglichen Bedenken seiner Frau Nobuyo über das neue Familienmitglied sind schnell verflogen. Auch Großmutter Hatsue und Halbschwester Aki heißen Yuri in der Enge ihrer Behausung willkommen. Um-geben von anonymen Wohnblöcken lebt die kleine „Familie“ mithilfe von kleinen Betrügereien, Ladendiebstählen und trotz widriger Umstände glücklich zusammen. Bis zu dem Tag, an dem ein unvorhergesehener Vorfall bisher gut geschützte Familiengeheimnisse enthüllt.
„Das humorvolle Drama malt mit großer Einfühlsamkeit, aber ohne jeden Armutskitsch das Modell einer auf Zuneigung gründenden Familie aus, die gemeinsam den Härten des Daseins trotzt.“ (Filmdienst) „Ein berührendes Lehrstück in Humanismus und Nächstenliebe - ganz ohne Zeigefinger oder moralinsaure Predigt.“ (Programmkino.de)

Der japanische Premierminister weigerte sich, dem Regisseur Hirokazu Kore-eda zum Gewinn der „Goldenen Palme“ zu gratulieren, da er die ungeschönte Darstellung vom Leben am Rande der japanischen Gesellschaft unangemessen fand. Die Kinogänger sahen das allerdings anders und bescherten dem Drama das beste Kassenergebnis eines japanischen Films im Jahr 2018!

Bei den Filmfestspielen von Cannes wurde „Shoplifters“ mit der Goldenen Palme ausgezeichnet und gewann bei den Japanese Academy Awards in gleich 8 Kategorien (u.a. Bester Film & Beste Regie)! Außerdem war „Shoplifters“ bei den Golden Globes sowie beim Oscar als „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert, verlor aber in beiden Fällen gegen „Roma“ von Alfonso Cuarón.
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Styx
(D 2018, 95 Minuten, ab 12)
Auf einem Segeltörn von Gibraltar Richtung Südatlantik trifft die deutsche Ärztin Rike (Susanne Wolff) mit ihrer Yacht auf ein havariertes, überladenes Flüchtlingsschiff. Mehrere Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, muss Rike eine folgenschwere Entscheidung treffen.
„Ein beeindruckendes, in seiner Konsequenz auch beklemmendes Drama, das die aktuelle Flüchtlingskrise auf einen moralischen Konflikt herunterbricht, für den es keine Lösung gibt.“ (Programmkino.de) „Der richtige Film zur rechten Zeit!“ (Süddeutsche Zeitung)
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Traumfabrik
(D 2019, 128 Minuten, ab 6)
Sommer 1961. Emil (Dennis Mojen) ist Komparse im DEFA-Studio Babelsberg und verliebt sich Hals über Kopf in die französische Tänzerin Milou (Emilia Schüle). Doch dann werden sie durch die Grenzschließung und den Mauerbau am 13. August 1961 getrennt. Um Emilia wiederzusehen, quartiert sich Emil in dem leerstehenden Büro eines ehemaligen Produktionsleiters ein und gibt sich kurzerhand als Regisseur eines Monumentalfilms aus, in dem Milou eine Hauptrolle spielen soll! Mit viel Chuzpe und gegen allerlei Widerstände stellt Emil den Film auf die Beine.
„Seine Liebesgeschichte verknüpft ‚Traumfabrik‘ mit einer Liebeserklärung an Macht und Magie des Kinos, wobei der Schauplatz immer wieder für Doppelbödigkeiten verschiedenster Art gut ist.“ (epd Film)
Mit von der Partie sind außerdem Ken Duken, Nikolai Kinski, Heiner Lauterbach & Michael Gwisdek! Tom Zickler, langjähriger Produzent der Til-Schweiger-Filme, hatte erst im Jahr 2017 die „Produktionsfirma Babelsberg“ gegründet; für das Filmstudio Babelsberg war es zudem die erste Eigenproduktion nach über 20 Jahren. Wie es nach dem Tod von Tom Zickler Anfang September 2019 weitergeht, ist aktuell noch offen.
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Unsere große kleine Farm
(USA 2019, 92 Minuten, ab 0)
Weil ihr Hund Todd zu viel bellt, verlieren Molly und John ihr Apartment in Los Angeles. Das Paar verlässt daraufhin die Großstadt und stürzt sich Hals über Kopf in die Verwirklichung eines langgehegten großen Traums: die Gründung einer eigenen Farm. Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen - und in das Land, das es ernährt. Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen, aber auch 10.000 Obstbäume sowie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere auf einem einst erschöpften, dürren Land hervorbringen.
„‘Unsere große kleine Farm‘ ist ein Beleg dafür, dass es möglich ist, ein ökologisches Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Doku zeigt das Ringen um den richtigen Weg ohne zu idealisieren und ohne zu verschweigen, dass es selbstverständlich dramatische Probleme gibt, die auch der idealistischste Öko-Bauer nicht wegdiskutieren kann. Ein wichtiger optimistischer Film mit Lösungsangeboten zur aktuellen Klimadiskussion.“ (epd Film)
„Vor allem aber überzeugt ‚Unsere große kleine Farm‘, weil er zum Träumen von einem besseren, einem natürlicheren Leben einlädt - und weil er das in Bilder packt, die die berückende Schönheit dieser Landschaft ins rechte Licht setzen.“ (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.
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Wir sind Juden aus Breslau
(D 2016, 113 Minuten, ab 12)
Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.
14 Zeitzeugen stehen im Mittelpunkt des Films. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft.
Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand der Lebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt.

Einleitung durch den Regisseur Dirk Szuszies und anschließendes Filmgespräch!

Gefördert von und in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Siegen-Wittgenstein und der Volkshochschule Siegen-Wittgenstein. Unter der Schirmherrschaft und mit Unterstützung der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Siegerländer Erstaufführung.

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Wunder
(USA 2017, 114 Minuten, ab 0)
August Pullmann (Jacob Tremblay) ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Isabell (Julia Roberts) und Nate (Owen Wilson), sowie seiner etwas älteren Schwester Olivia (Izabela Vidovic) in New York. Auggie wurde mit einem genetischen Defekt geboren, der vor allem im Gesicht zu Fehlbildungen führt. 26 Operationen hat Auggie zwar schon hinter sich, “normal” sieht er dennoch nicht aus, weswegen er bislang von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde und sich nur im Schutz eines Astronauten-helms in die Öffentlichkeit wagte. Doch nun soll er eine reguläre Schulklasse besuchen; Auggie nimmt all seinen Mut zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält.
„Ein aufrichtiger und wichtiger Appell für mehr Toleranz und Feingefühl im Umgang mit von der Natur Benachteiligten, der geschickt zwischen Ernst und Humor angesiedelt ist und mitunter das Geschehen auch aus den Blickwinkeln der anderen beobachtet.“ (filmdienst.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Zwingli - Der Reformator
(D/CH 2018, 128 Minuten, ab 0)
Zürich 1519. Unerschrocken nutzt der junge Ulrich Zwingli (Max Simonischek) seine Wahl zum Priester am ehrwürdigen Großmünster, um gegen die Missstände in der Stadt und in der Kirche zu predigen. Heftige Diskussionen entbrennen! Im Namen von Papst und Kaiser verlangt der Bischof von Konstanz schließlich Zwinglis Verhaftung. Als sich der Rat der Stadt nach einem öffentlichen Streitgespräch zwischen Zwingli und einem Abgesandten des Bischofs überraschend an die Seite des Rebellen stellt, kommt es zu weiteren Machtkämpfen. Und während Zwinglis Thesen einen Bürgerkrieg auszulösen drohen, zieht es die gottesfürchtige Witwe Anna (Sarah Sophie Meyer) immer mehr in den Bann dieses außergewöhnlichen Mannes.
Ulrich Zwingli war neben Martin Luther einer der wichtigsten Reformatoren der Kirche. Jetzt bringt Regisseur Stefan Haupt mit "Zwingli - Der Reformator" erstmals die Geschichte des großen Humanisten auf die Kinoleinwand. Das opulente Historiendrama zeigt, dass Zwinglis Ideen einer sozialen Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, sind heute so aktuell wie damals.
"„Zwingli – Der Reformator“ punktet mit Glaubwürdigkeit und erzählt von den Schwierigkeiten jeder Reformation oder Revolution. Das ist absolut sehenswert!" (Deutschlandfunk)
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