Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 13 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 3188 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


Catweazle
(D 2020, 96 Minuten, ab 0)
Der 12-jährige Benny (Julius Weckauf) entdeckt in seinem Keller den Zauberer Catweazle, (Otto Waalkes) der sich versehentlich aus dem Jahr 1022 in die Gegenwart katapultiert hat. Als die raffgierige Kunstexpertin Dr. Metzler (Katja Riemann) in den Besitz von Catweazles Zauberstab kommt, ohne den keine Zeitreise möglich ist, müssen die beiden ungleichen Freunde zusammenhalten!
Basierend auf der erfolgreichen britischen TV-Serie aus den 1970er Jahren entstand „eine temporeiche, mit großem Aufwand inszenierte Komödie, die einen großen, darstellerisch und visuell bunt ausgemalten Bilderbogen entwirft, in dem Sentiment und Witz hübsch ausbalanciert werden.“ (Filmdienst)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Der gestiefelte Kater 2: Der letzte Wunsch
(USA 2022, 102 Minuten, ab 6)
Acht Leben hat der „Gestiefelte Kater“ bereits verbraucht. Nun fordert der Tod in Gestalt eines großen, bösen Wolfes das neunte und letzte Leben ein. Verschreckt und ängstlich taucht der sonst so furchtlose Held zunächst in einem Katzenheim unter. Begleitet von Kitty Samtpfote reist er zum Schwarzen Wald, um dort den mythischen Wunschstern zu finden, der ihm weitere neun Leben schenken soll.
„Ein fantasievoller Animationsfilm, der mit den Themen um Sterblichkeit, Selbstzweifel und Angst vor dem Tod deutlich düsterer als der Vorgängerfilm ausfällt. Dafür überzeugt er aber durch aufregende, farbenprächtige und perfekt animierte Bilderwelten.“ (Filmdienst) „Das zweite Soloabenteuer des Gestiefelten Katers ist spannend, kurzweilig, spaßig und diesmal auch ein bisschen düstern.“ (Filmstarts)
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Ein Mann namens Otto
(USA 2022, 127 Minuten, ab 12)
Otto (Tom Hanks) ist ein mürrischer, isolierter Witwer mit festen Prinzipien, strengen Routinen und einer kurzen Zündschnur, der jedem in seiner Nachbarschaft das Leben schwer macht, da er sie wie ein Falke überwacht. Dabei dient seine launische Art vor allem einem Zweck: Zu kaschieren, dass er nach dem Tod seiner Frau keinen Sinn mehr im Leben sieht. Gerade als es scheint, als hätte er das Leben endgültig aufgegeben, entwickelt sich eine unwahrscheinliche und widerwillige Freundschaft mit seiner neuen Nachbarin Marisol (Mariana Trevino). In ihr scheint Otto eine ebenso ebenbürtige wie auch schlagfertige Sparringspartnerin gefunden zu haben.

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Ennio Morricone - Der Maestro
(I 2021, 162 Minuten, ab 12)
Er ist ohne Frage einer der bekanntesten, vielleicht auch der bekannteste Komponist von Filmmusik: Ennio Morricone. Als er am 6. Juli 2020 mit 91 Jahren stirbt, hinterlässt er Partituren zu über 500 Filmen. Der Dokumentarfilm von Regisseur Giuseppe Tornatore („Cinema Paradiso“) versammelt berühmte Film- & Konzertausschnitte ebenso wie prominente Wegbegleiter (u.a. Clint Eastwood, Quentin Tarantino).
„Eine gelungene Würdigung, sehr detailliert und in die Tiefe gehend. Nach dem Film hat man definitiv Lust, sich etliche Filmklassiker nochmal anzuschauen - und zu hören!“ (NDR)
Aufpreis 2,00 EUR wegen Überlänge.
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Grosse Freiheit
(A/D 2021, 116 Minuten, ab 16)
Hans Hoffmann (Franz Rogowski) will sich nicht vorschreiben lassen, wie er zu leben und wen er zu lieben hat. Für diese Einstellung wandert er zwischen 1945 und 1969 dreimal ins Gefängnis, denn Homosexualität ist im Nachkriegsdeutschland immer noch strafbar. Die einzige Konstante, die Hans in seinem Leben besitzt, ist sein Zellengenosse Viktor (Georg Friedrich) - ein verurteilter Mörder. Zwischen den beiden herrscht anfangs vor allem eine Sache: Abscheu. Doch im Laufe der Zeit wandelt sich die homophoben Feindseligkeit in Verständnis und mündet in einer unegwöhnlichen Freundschaft.
"Ein kammerspielartiges Drama, das aus dem Mikrokosmos einer Strafvollzugsanstalt heraus von der Kriminalisierung schwuler Männer durch den berüchtigten Paragraphen 175 erzählt. Dank der beiden herausragenden Hauptdarsteller entfaltet der Film höchst eindringlich die Geschichte einer Annäherung vor einem düsteren Zeitpanorama." (Filmdienst)
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Lunana - Das Glück liegt im Himalya
Der junge Ugyen lebt in Thimphu, der Hauptstadt Bhutans. Eigentlich träumt er davon, im Ausland als Musiker Karriere zu machen. Doch er wird dazu verpflichtet, sein letztes Ausbildungsjahr als Lehrer im Lunana-Tal an den Hängen des Himalaya zu verbringen. Dort steht im Dorf Lhedi in 4.000 Meter Höhe die wohl abgelegenste Schule der Welt. Ein Dutzend Kinder wartet hier wissbegierig darauf, unterrichtet zu werden.
"Ein charmant gespieltes, liebenswertes Wohlfühlkino vor prachtvoller Landschaftskulisse, das Widersprüche der Gesellschaft benennt, vor allem aber die poetische Kraft des Einklangs mit der Natur beschwört." (Filmdienst) "Eine feine Komödie mit viel Herz und wunderbaren Bildern aus dem Himalaya." (Programmkino.de)
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Maixabel - Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung
(E 2021, 116 Minuten, ab 12)
Am 29. Juli 2000 erschütterte der Mord an dem sozialistischen Lokalpolitiker Juan Marí Jáuregui das Baskenland. Elf Jahre nach dem Attentat meldet sich einer der Mörder, der seine Taten bereut und mit der Terrororganisation ETA gebrochen hat, bei der Witwe Maixabel Lasa (Blanca Portillo) und bittet um ein Gespräch. Gegen alle Widerstände, auch ihre eigenen, trifft sich Maixabel mit den Mörder ihres Mannes.
Das auf realen Ereignissen basierende Drama erzählt über einen Zeitraum von zehn Jahren von den langen Wegen durch Wut, Trauer, Verblendung, Schuld und Reue und wie Vergebung möglich wird, wenn Menschen ihre Positionen verlassen: "Die Perspektiven von Hinterbliebenen und Tätern werden dabei nicht gleichgewichtet, aber beide gleich ernst genommen. Ein konzentriertes, anrührendes Drama, das bar jeder Sentimentalität die Möglichkeiten einer auch politisch-gesellschaftlichen Versöhnung auslotet." (Filmdienst)
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Oskars Kleid
(D 2022, 102 Minuten, ab 6)
Als seine Ex-Frau ins Krankenhaus kommt, sieht der Polizist Ben (Florian David Fitz) eine Chance, wieder mehr Zeit mit seinen beiden Kindern Erna und Oskar verbringen zu können. Doch Oskar benimmt sich irgendwie anders als früher. Er ist in sich gekehrt und will mit Ben gar nichts mehr „jungsmäßiges“ unternehmen. Dafür hat er jetzt ein Lieblingskleid, welches er am liebsten jeden Tag tragen würde. Und seinen Namen mag Oskar auch nicht mehr. Denn Oskar will jetzt Lili sein.
Das feinfühlige Familiendrama fokussiert dabei mehr auf den inneren Konflikt des Vaters und auf die Reaktionen der Umwelt als darauf, was in dem trans Kind vor sich geht. "Ein Feelgood-Movie, das sich traut, relevante Themen mit großer Sensibilität anzusprechen." (FBW)
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Parallele Mütter
(E 2021, 123 Minuten, ab 6)
Die in Madrid lebende Werbefotografin Janis (Penélope Cruz) wird bei ihrer Affäre mit einem verheirateten Anthropologen ungeplant schwanger und beschließt, das Kind alleine großzu-ziehen. Im Krankenhaus teilt sie sich ein Zimmer mit der ebenfalls ungewollt schwangeren 17-jährigen Ana (Milena Smit). Die Geburt ihrer Babys findet am selben Tag statt und fortan unterstützen sich die beiden alleinerziehenden Mütter. Doch ein Zufall wirft alles durcheinander und verändert ihr Leben auf dramatische Weise.
„Ein vielschichtiges, vorzüglich gespieltes und inszeniertes Melodram von Regisseur Pedro Almodovar um Mutterschaft in ihren biologischen, sozialen und psychologischen Facetten, festgemacht an der Geschichte einer komplexen Frauenfreund-schaft und den Beziehungen, die beide Frauen prägen. Dabei geht es auch um alte Traumata und verdrängten historischen Ballast, der in die Gegenwart nachwirkt und dem es mit Mut zur Wahrheit zu begegnen gilt.“ (Filmdienst)
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The Father
(GB 2020, 98 Minuten, ab 6)
Ein 80-jähriger Mann (Anthony Hopkins) weigert sich trotz seines hohen Alters, seine komfortable Wohnung in London zu verlassen oder eine Pflegekraft zu engagieren. Doch er leidet an Demenz und ist zunehmend verwirrt.
Regisseur Florian Zeller schuf „ein packendes Drama um Demenz und Identitätsverlust, das konsequent aus Sicht der Titelfigur erzählt ist. Die Verwirrung des Protagonisten überträgt sich somit unmittelbar auf den Zuschauer.“ (Filmdienst) „Große, bewegende Schauspielkunst!“ (epd Film)
Ausgezeichnet mit dem Oscar 2021 für das beste adaptierte Drehbuch und den besten Hauptdarsteller (Anthony Hopkins)!
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Was man von hier aus sehen kann
(D 2022, 109 Minuten, ab 12)
Ein kleines Dorf im Westerwald. Luise (Luna Wedler) lebt bei ihrer Großmutter Selma (Corinna Harfouch), ihr bester Freund Martin lebt ganz in der Nähe, ihre mürrische Tante Marlies wohnt die Straße runter, Luises Mutter ist heimlich in den Eisverkäufer verliebt und der Optiker hat Selma seine Liebe nie gestanden. In diesen Alltag, der geprägt ist von Geheimnissen und Sehnsüchten, kracht die Nachricht, dass Selma wieder von einem Okapi geträumt hat. Jeder im Dorf weiß, wenn Selma von einem Okapi träumt, dann wird am nächsten Tag jemand sterben.
„Die Verfilmung des Bestsellers von Mariana Leky überträgt den magischen Realismus der warmherzigen Vorlage mit wunderschönen Bildern auf die Kinoleinwand.“ (FBW)
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Whitney Houston: I Wanna Dance Somebody
(USA 202, 145 Minuten, ab 12)
Als Kind liebt Whitney Houston (Naomi Ackie) es, mit ihrer Mutter Cissy (Tamara Tunie) in der Kirche zu singen. Auf die Idee, aus ihrer Leidenschaft eine Karriere zu machen, kommt sie jedoch nicht. Als ihre Mutter sie eines Abends bittet, an ihrer Stelle im Club aufzutreten, sitzt im Publikum der legendäre Musikproduzent Clive Davis (Stanley Tucci), der schon Janis Joplin, Santana und Bruce Springsteen entdeckt hat. Nachdem er erlebt hat, wie Whitney das Publikum mit ihrer phänomenalen Stimme begeistert hat, nimmt er die Newcomerin unter Vertrag.
„Ein klassisches Biopic, das Leben und Leiden Houstons in konventioneller, aber oft mitreißender Form erzählt, getragen von einer starken Hauptdarstellerin und der unvergesslichen Musik Whitney Houstons.“ (Programmkino.de)
Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge.
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Zeiten des Umbruchs
(USA 2022, 115 Minuten, ab 12)
New York im Sommer 1980: Der kleine Paul fühlt sich zwischen seiner viel beschäftigten Mutter Esther (Anne Hathaway), seinem strengen Vater Irving (Jeremy Strong) und seinem streitsüchtigen Bruder Ted oft einsam und verloren. Allein sein jüdischer Großvater Aaron (Anthony Hopkins) scheint ihn wirklich zu verstehen. Zu Beginn des neuen Schuljahres freundet sich Paul mit dem schwarzen Jungen Jonathan an, der in ärmlichen Verhältnissen bei seiner kranken Großmutter lebt. Es dauert nicht lange, bis Paul bewusst wird, dass nicht jeder in dieser Welt die gleichen Chancen hat.
Das autobiografische Familiendrama von Regisseur James Gray („Ad Astra - Zu den Sternen“) erweist sich als „eine filmische Reise zurück in das New York der 1980er Jahre, die durch die auch heute noch relevante Geschichte kluges, zeitloses und emotional reifes Erzählkino bietet.“ (Filmdienst)
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