Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 11 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 3008 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


972 Breakdowns - Auf dem Landweg nach New York
(D 2020, 115 Minuten, ab 0)
Fünf Freunde, Anne, Elisabeth, Efy, Kaupo und Johannes, allesamt Absolventen europäischer Kunsthochschulen, fassen einen tollkühnen Plan: Von Halle (Saale) aus wollen sie zehntausende Kilometer quer durch Eurasien auf dem Landweg bis nach New York fahren. Nachdem alle ihren Motorradführerschein gemacht haben, kaufen sie sich vier alte russische „Ural“-Motorräder und die Reise beginnt!
„Das Road-Movie präsentiert viele spektakuläre Aufnahmen aus den unwirtlichen Weiten Russlands präsentiert!“ (Filmdienst) „Ein Film über die Lust am Abenteuer, der vor allem Freunde von waghalsigen Motorrad-Touren ansprechen dürfte.“ (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.
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Die kleine Hexe
(D 2017, 103 Minuten, ab 0)
Die kleine Hexe (Karoline Herfurth) hat ein großes Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das Hexenfest – und wird erwischt! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen! Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas (Stimme: Axel Prahl) macht sich die kleine Hexe an die Arbeit; doch die böse Hexe Rumpumpel (Suzanne von Borsody) versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass sie die Prüfung besteht.
„Die frech-lustige Adaption der Geschichte von Otfried Preußler entpuppt sich durch ihre liebevolle Ausstattung, charmante Einfälle und eine ideale Hauptdarstellerin als prächtiger Kinderfilm aus einem Guss. Kindgerecht, witzig und magisch-poetisch!“ (filmdienst.de)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Edie - Für Träume ist es nie zu spät
(GB 2017, 102 Minuten, ab 0)
Edith Moor (Sheila Hancock), genannt Edie, ist eine forsche aber liebenswerte Frau in ihren Achtzigern. Ein Leben lang hat sie sich stets nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-Jährige, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen und sich einen lang ersehnten Traum zu erfüllen: Sie wollte schon immer den Berg Suilven in den schottischen Highlands erklimmen. Kurzerhand engagiert sie den jungen Jonny (Kevin Guthrie), Besitzer eines Campingladens, als Führer. Während die beiden ungleichen Wanderer den Berg zu besteigen versuchen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen.
„Eine anrührende, in der Titelrolle bravourös gespielte Tragikomödie, der durch atemberaubende Landschaftsaufnahmen und die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die die Generationen verbindet, überzeugt.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Erde
(A 2019, 121 Minuten, ab 0)
Durch Wind und Wetter werden jeden Tag gut 60 Millionen Tonnen Erde bewegt - durch den Menschen dagegen täglich 156 Millionen Tonnen mit Baggern, Bohrern oder Dynamit. Diese nackten Zahlen stehen zu Beginn der Dokumentation „Erde“, mit ihnen ist zwar alles gesagt, aber wie es aussieht, wenn der Mensch solch unvorstellbare Mengen an Erde bewegt, ist in den folgenden zwei Stunden zu sehen. Regisseur Nikolaus Geyrhalter ("Abendland", "Homo Sapiens") beobachtet in Minen und Steinbrüchen, an Großbaustellen und Kohleabbaugebieten die Menschen bei ihrem ständigen Bestreben, sich die Rohstoffe des Planeten anzueignen. In sieben Kapiteln führt er an Stätten des Tage- und Tiefbaus in Europa und Nordamerika; zwischen der abstrakten Choreographie der maschinellen Abläufe und Arbeitsprozesse kommen auch die daran beteiligten Menschen zu Wort.
„Einer der wichtigsten und ergreifendsten umweltpolitischen Dokumentarfilme der vergangenen Jahre!“ Cineuropa "Mit schneidend scharfen Bildern protokolliert der Dokumentarfilm die Zerstörung der Erde, die rational kaum mehr gerechtfertigt werden kann." (Filmdienst)
Siegerländer Erstaufführung.
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Gott, Du kannst ein Arsch sein!
(D 2020, 98 Minuten, ab 6)
Die 16-jährige Steffi (Sinje Irslinger) freut sich auf die bevorstehende Abschlussfahrt mit der Klasse nach Paris. Doch eine unheilbare Krebsdiagnose macht ihr von jetzt auf gleich einen Strich durch alle Pläne und Träume. Als sie den jungen Zirkusartisten Steve (Max Hubacher) kennenlernt, der auf der Flucht vor seinem Vater (Jürgen Vogel) ist, brennt sie kurzerhand mit ihm durch: Mit geklautem Auto, ohne Geld und verfolgt von den besorgten Eltern (Heike Makatsch & Til Schweiger) brechen die beiden zu einer Reise voller Lebenslust auf!
„Die Tragikomödie nach einer wahren Geschichte erzählt eine fulminante, witzig-lebenskluge Story. Ein unsentimentales Drehbuch, die stimmige Inszenierung, eine sorgfältig ausgewählte Musik und spielfreudige Darsteller tragen zum Gelingen bei.“ (Filmdienst)
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I Am Greta (OmU)
(SWE/D 2020, 101 Minuten, ab 6)
In nur wenigen Monaten wird aus einer jungen Schwedin namens Greta Thunberg eine weltbekannte Ikone der globalen Klimaschutzbewegung. Der Dokumentarfilm setzt mit Gretas Solostreiks im August 2018 ein, zeigt die Entwicklung der „Fridays For Future“-Bewegung, ihre stetig größer werdende Popularität und endet mit ihren Segeltörn zum UNO-Klimagipfel in New York im Herbst 2019. Greta war mit dem Ergebnis zufrieden; der Film zeige sie zum Glück als „shy nerdy person“ und nicht, wie sonst in den Medien, als wütendes naives Kind.
„Als Dokument einer Bewegung ist ‚I Am Greta‘ unbedingt sehenswert, er ist natürlich kein objektiver Film, ist stets auf der Seite seines Subjekts, aber was er dennoch zeigt ist, dass Greta Thunberg klüger ist als der Hype, der um sie entstanden ist - und das ist vielleicht ihre größte Tragik.“ (Programmkino.de)
"I Am Greta" läuft in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Siegerländer Erstaufführung.
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Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich
(USA 2019, 125 Minuten, ab 12)
Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie ist die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, elegant und attraktiv - er ist ein talentierter Journalist mit Hang zum Chaos. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie einst sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nach 20 Jahren wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein, um ihrem Wahlkampf um die Präsidentschaft mehr Humor und Esprit zu verleihen. Fred sieht hingegen die Chance seines Lebens, endlich seine Traumfrau zu erobern. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine derart mächtige Frau zu beeindrucken?
„Der Titel ist sperrig, doch keine Sorge: ‚Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich‘ ist eine pfiffige Komödie, mit Hirn, Herz und einer perfekten Portion von derbem Humor. Charlize Theron & Seth Rogen sind die Traumbesetzung.“ (STERN)
„Einer der gelungensten Unterhaltungsfilme des laufenden Jahres! Der interessanteste Clou ist der Wechsel von Rollen und Geschlechterstereotypen: ‚Long Shot‘ präsentiert ein herrlich utopisches Amerika, wo Männer neidlos in der zweiten Reihe stehen, Wähler rückhaltlose Ehrlichkeit schätzen und Frauen alles haben dürfen: eine tolle Karriere und Liebe.“ (epd Film)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Michel in der Suppenschüssel
(SWE 1970, 95 Minuten, ab 0)
Eigentlich will Michel ja gar nichts anstellen, aber was er auch tut, es wird immer ein Streich daraus. Da steckt er seinen Kopf in die Suppenschüssel, weil er die leckere Suppe bis zum letzten Tropfen kosten will - und prompt bleibt sein Kopf in der Schüssel stecken. Der Vater ärgert sich, weil er Angst um das gute Porzellan hat, die Mutter sorgt sich um Michel und schon ist wieder Aufregung in der Familie! Astrid Lindgren hat sich auch für diesen "Michel"-Film wieder viele lustige Geschichten ausgedacht.

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Stevie Nicks: 24 Karat Gold - The Concert
(USA 2017, 147 Minuten, ab 0)
Stevie Nicks gehört zu den wichtigsten und erfolgreichsten Frauenstimmen der Rockmusik: Sechs ihrer Alben erreichten die Top Ten, sie wurde acht Mal für den Grammy nominiert und ist die erste Frau, die gleich zweimal in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde – mit Fleetwood Mac 1998 und als Solokünstlerin 2019. Mit ihren Kompositionen und ihrer rauchigen Stimme prägte die "Rockgöttin" auf den Erfolgsalben "Fleetwood Mac" (1975), "Rumours" (1977) und "Tusk" (1979) einige der größten Hits von "Fleetwood Mac".
Der Konzertfilm "Stevie Nicks: 24 Karat Gold - The Concert" wurde im November 2017 an den beiden letzten Abenden der gleichnamigen Tournee aufgenommen und enthält eine Setlist voller Fan-Lieblingssongs und selten gespielter Musikjuwelen aus ihren Alben. Der Film zeigt außerdem Stevies intuitive und einfühlsame Fähigkeiten als Geschichtenerzählerin, die das Publikum mit persönlichen Hintergrundinformationen zu einigen der berühmtesten Songs der Musikgeschichte fesselt.

Der Eintritt kostet im Parkett 15,00 und auf dem Balkon 18.00 EUR.
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Systemsprenger
(D 2019, 125 Minuten, ab 12)
Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Benni fliegt raus, egal wo sie hinkommt. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen “Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Ihre Betreuer ahnen, dass hinter den Gewaltausbrüchen frühkindliche Traumata stecken, sind aber überfordert und nehmen die Aggression des Kindes persönlich.
„Der sorgfältig recherchierte und in den Hauptrollen überragend gespielte Film will weder anklagen noch urteilen, sondern wirbt mit großer Kraft um Verständnis für ein Kind, das nach Halt und Geborgenheit sucht.“ (Filmdienst)
"Systemsprenger" ist ein seltener Glücksfall: ein deutscher Film zu einem relevanten Thema, mit einer sorgfältig erzählten Geschichte und einer kraftvollen eigenen Handschrift." (epd Film)
Ausgezeichnet mit acht Deutschen Filmpreisen (u.a. Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin)!
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Yakari
(D/B/F 2020, 83 Minuten, ab 0)
Der kleine Indianerjunge Yakari hat einen Traum: Er möchte eines Tages auf Kleiner Donner reiten, dem Wildpferd, das noch von keinem Sioux gezähmt werden konnte. Als die Jäger seines Stammes eine Herde Mustangs einfangen, kann Kleiner Donner mit einem mächtigen Sprung wieder entkommen. Yakari folgt dem jungen Pferd und befreit es, als es seinen Huf unter einem Felsen eingeklemmt hat. Für diese mutige Tat verleiht ihm Großer Adler, Yakaris Totemtier, die Gabe, mit Tieren zu sprechen. Auf der Suche nach Kleiner Donner gerät Yakari in einen reißenden Fluss. Er klammert sich an einen Baumstamm, stürzt aber dennoch einen Wasserfall herab und treibt den Fluss hinunter, weit weg von seiner Heimat. Nun ist es Yakari, der die Hilfe von Kleiner Donner braucht: Gemeinsam machen sie sich auf den weiten und abenteuerlichen Rückweg durchs Gebirge.
"In seinem ersten Kinofilm erlebt der kleine Sioux-Junge Yakari viele Abenteuer mit seinen Freunden und den Tieren der Prärie, mit denen er dank einer ganz besonderen Gabe sprechen kann. Mit einer spannenden Geschichte, liebevollen Bildideen und unzähligen kleinen Einfällen begeistert Yakaris Ausflug auf die große Kinoleinwand nicht nur Fans der bekannten Figuri - ein bezaubernden Kinoerlebnis für die ganze Familie!" (FBW)
Bundesstart!
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