Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 23 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2825 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


25 km/h
(D 2018, 117 Minuten, ab 6)
Die Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) treffen nach über 30 Jahren bei der Beerdigung ihres Vaters wieder aufeinander: Georg ist ein schüchterner Tischler, der den Vater bis zum Schluss gepflegt und den Schwarzwald nie verlassen hat, Christian ein oberflächlicher Manager, der seit Jahren nicht mehr zu Hause war. Trotz Groll und Entfremdung entschließen sie sich nach einer durchzechten Nacht, eine Idee umzusetzen, die sie als Teenager fasziniert hat: auf dem Mofa quer durch Deutschland zu knattern, vom Marktplatz in Löchingen bis zum Timmendorfer Strand an der Ostsee!
„Ein unterhaltsames, mitunter sehr komisches Road Movie, das die Versatzstücke des Genres gegen den Strich bürstet und immer wieder mit optischem Slapstick überrascht … die lebendig geschriebenen Dialoge werden von den beiden Hauptdarstellern spielfreudig interpretiert.“ (Filmdienst) Im Laufe ihrer Reise begegnen die Brüder Alexandra Maria Lara, Franka Potente, Jella Haase, Jördis Triebel und Wotan Wilke Möhring!
Ein Hinweis für alle Mofa-Fans: Christian fährt eine mit hohem Lenker und Rückenlehne zum Chopper umgebaute Puch Maxi S, während Georg auf einer Zündapp ZD 25 TS reist!
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A Star Is Born
(USA 2018, 136 Minuten, ab 12)
USA 2018, 136 Min., ab 12 Jahren): Auf dem Höhepunkt seiner Karriere lernt der Country-Musiker Jackson Maine (Bradley Cooper) die Kellnerin Ally (Lady Gaga) kennen, deren großes musikalisches Talent er sofort erkennt. Nach einer romantischen Nacht, die die beiden mit Philosophieren und Liedertexten auf einem verlassenen Parkplatz verbracht haben, lädt Jackson Ally zu seinem seiner Konzerte ein und holt sie dann überraschend auf die Bühne. Der grandiose Auftritt der Nachwuchssängerin geht viral und Ally wird durch das im Internet kursierende Video schlagartig berühmt. Während ihr Stern nun unaufhaltsam steigt, beginnt der von Jackson zu sinken und er verfällt immer mehr dem Alkohol.
Die Geschichte von Abstieg und Aufstieg im Showbusiness hat etwas Musterhaftes, das dazu einlädt, sie immer wieder neu zu verfilmen. Was die bisherigen Versionen bei gleicher Handlung so unterschiedlich macht, ist schließlich die Besetzung: Janet Gaynor und Frederic March im Film von 1937, Judy Garland und James Mason 1954, Barbra Streisand und Kris Kristofferson 1976. Und nun also Bradley Cooper und Lady Gaga. „Ein grandios inszeniertes und gespieltes Musiker-Drama von und mit Bradley Cooper“ (FBW)
Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge.
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Alles ist gut
(D 2018, 94 Minuten, ab 12)
Die junge Janne (Aenne Schwarz) fährt zu einem Klassentreffen, quatscht mit alten Bekannten und lernt per Zufall Martin (Hans Löw) kennen. Sie verbringen einen lustigen Abend zusammen, trinken und lachen, bis Martin plötzlich mehr möchte. Janne sagt Nein, erst amüsiert, dann energischer, dann ungläubig - doch Martin holt sich, was er will. Von widersprüchlichen Gefühlen gequält, verheimlicht sie das Geschehen vor ihrer Umwelt und versucht zur Tagesordnung überzugehen. Doch dann begegnet sie Martin als ihrem neuen Kollegen wieder; der sichtlich beschämte Mann ist bereit, sich ihrem Willen unterzuordnen, verstärkt die Unsicherheit seines Opfers aber damit erst recht. Und so schleichen sich immer mehr Änderungen in Jannes Leben, nichts ist so, wie es vorher war. Der neue Job, die Beziehung zu ihrem Freund, zur Mutter, zu ihrem Chef – alles scheint miteinander verbunden zu sein, und die Verbindungen haben immer etwas mit Martin und mit dieser einen Nacht zu tun.
„Ein sorgfältig entwickeltes, von nuancierten Dialogen und komplexen Charakteren profitierendes Drama, das vor allem den Konflikt zwischen äußerer Fassade und innerer Aufwühlung nach einer sexuellen Gewalttat psychologisch genau erfasst.“ (Filmdienst)
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Anna und die Apocalypse
(GB 2018, 98 Minuten, ab 16)
Einen Tag vor Weihnachten bricht in der schottischen Kleinstadt Little Haven eine Seuche aus, durch die fast alle Menschen in Zombies verwandelt werden. Um ihre Familie und Freunde zu retten, müssen sich Anna und ihr bester Freund John singend, tanzend und kämpfend ihren Weg durch eine rasant wachsende Horde von Zombies bahnen, um zu ihrer Schule zu gelangen, wo sie angeblich in Sicherheit sein sollen. „Eine aberwitzige Mischung aus Zombiefilm und Musical!“ (Filmdienst)
Achtung: Englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln!
Siegerländer Erstaufführung.
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Astrid
(SWE 2018, 123 Minuten, ab 6)
Astrid Lindgren wächst als Tochter einer streng protestantischen Familie im südschwedischen Vimmerby auf. Sie hat für die damalige Zeit, Anfang der 1920er Jahre, viele Freiheiten, ist mutig, blitzgescheit und optimistisch, ein ziemlich temperamentvoller Wirbelwind. Nach der Schule, mit 17 Jahren, erhält Astrid eine Anstellung in der Zeitungsredaktion des benachbarten Städtchens: Sie stürzt sich voller Begeisterung in die Arbeit als Reporterin und verliebt sich Hals über Kopf in ihren Chef Reinhold Blomberg, der ebenfalls ein Freigeist ist, allerdings einer von der verheirateten Sorte. Als Astrid schwanger wird, geht sie, um einen Skandal zu vermeiden, nach Stockholm und macht eine Ausbildung als Sekretärin. Ihr Kind bringt sie in Dänemark zur Welt, da dort die Mütter, im Gegensatz zu Schweden, den Namen des Vaters nicht bekanntgeben müssen. Um Blombergs Ehescheidung zu beschleunigen und ein drohendes Strafverfahren wegen Ehebruchs gegen ihn zu vermeiden, lässt Astrid den neugeborenen Sohn Lasse bei einer Pflegemutter in Kopenhagen. Doch die Trennung von ihrem Kind erweist sich als traumatisch und so entschließt sich Astrid, gegen alle gesellschaftlichen Widerstände, ihren eigenen Weg zu gehen.
„Das Biopic über die Jugend von Astrid Lindgren und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt. Allerbestes skandinavisches Erzählkino.“ (Programmkino.de)
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Ballon
(D 2018, 125 Minuten, ab 12)
Thüringen, Sommer 1979: Die Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg einen waghalsigen Plan geschmiedet: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Doch der Ballon stürzt kurz vor der westdeutschen Grenze ab. Die Stasi findet Spuren des Fluchtversuchs und nimmt sofort die Ermittlungen auf, während die beiden Familien sich gezwungen sehen, unter großem Zeitdruck einen neuen Flucht-Ballon zu bauen. Mit jedem Tag ist ihnen die Stasi dichter auf den Fersen – ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Mit „Ballon“ hat Regisseur Michael Bully Herbig den wohl spektakulärsten Fluchtversuch aus der DDR für die große Kinoleinwand verfilmt. Basierend auf dieser wahren Geschichte entstand ein fesselnder Thriller, bei dem man als Zuschauer (auch wenn man das Ende kennt) bis zur letzten Minute mitfiebert!

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Bohemian Rhapsody
(USA/GB 2018, 135 Minuten, ab 6)
England in den 1970er Jahren: Der 19-jährige Farrouk (Rami Malek) hat große Träume: Er will auf die Bühne, singen - und zur Legende werden. Doch noch arbeitet er am Flughafen als Kofferträger. Als er allen Mut zusammennimmt und sich bei einer Band als deren neuer Leadsänger bewirbt, hat er noch keine Ahnung, dass dies der Beginn einer musikalischen Ära ist. Denn die Band heißt „Queen“ und er selbst nennt sich Freddie Mercury. Als charismatischer, leidenschaftlicher Performer erobert er das Publikum im Sturm. Doch je mehr er sich auf der Bühne zu finden beginnt, desto mehr verliert er den Halt im Leben.
„‘Bohemian Rhapsody‘ ist ein spannend erzählter mitreißender Musikfilm voller großer Emotionen. Mit großer Power, Opulenz und Dramatik inszeniert.“ (FBW) „Das hier ist genau das filmische Denkmal, das sowohl der legendäre Queen-Sänger, als auch seine Band verdient haben!“ (Programmkino.de)
Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge.

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Book Club - Das Beste kommt noch
(USA 2018, 105 Minuten, ab 0)
Die Freundinnen Vivian (Jane Fonda), Diane (Diane Keaton), Carol (Mary Steenburgen) und Sharon (Candice Bergen) treffen sich seit vielen Jahren regelmäßig im Rahmen eines Buchclubs, um einander Bücher vorzustellen und gemeinsam darüber zu diskutieren. Nun ist „Fifty Shades of Grey“ dran - der skandalumwitterte Erotikroman von E.L. James. Bis zum nächsten Treffen wollen die Frauen den ersten Roman gelesen haben, um sich anschließend darüber auszutauschen. Doch obwohl sich vor allem Diane an der literarischen Qualität des Buches stört, erwecken die darin geschilderten Sexfantasien den sexuell abgekühlten Alltag der Damen wieder zum Leben und sie beginnen, ihre Beziehungen und Lebensentwürfe neu zu überdenken. „Eine Best-Ager-Komödie mit einem hochengagierten Ensemble und jeder Menge zündender Pointen!“ (Programmkino.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten
(D 2018, 90 Minuten, ab 0)
Der als „Checker Tobi“ bekannte „KiKA“-Fernsehmoderator Tobi Krell reist um die halbe Erde, weil er das Geheimnis des Planeten ergründen will. Dabei entdeckt er nicht nur speiende Vulkane, seltsame Unterwasserwesen oder das ewige Eis, sondern er wirbt auch überzeugend für einen sorgsameren Umgang mit der Erde. Der auf liebenswerte Weise altmodische Dokumentarfilm bereitet jedes Thema kindgerecht auf und nimmt die Neugier der kleinen Zuschauer absolut ernst. „Spannendes Unterhaltungskino für junge Entdecker, Nachwuchswissenschaftler und die Reiselustigen von morgen.“ (FBW)
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Colette
(GB 2018, 112 Minuten, ab 6)
Die junge Sidonie Gabrielle Colette (Keira Knightley) wächst behütet in der burgundischen Provinz auf. Sie heiratet den deutlich älteren Pariser Autor und Salonlöwen Henry Gauthier-Villars (Dominic West) und folgt ihm in die Hauptstadt. Schnell entdeckt sie, dass ihr Ehemann seinen Lebensunterhalt vornehmlich dadurch bestreitet, eine ganze Armada von Ghostwritern unter seinem Namen schreiben zu lassen. Als Henry das schriftstellerische Talent seiner Ehefrau entdeckt, überzeugt er sie, ebenfalls für ihn zu arbeiten. In ihrem Debütroman erzählt Colette die Geschichte einer selbstbewussten, jungen Frau namens Claudine. Der halb-autobiografische Roman, der unter dem Namen Henrys erscheint, avanciert zum Bestseller und beschert ihm Reichtum und Ruhm. Schnell entstehen, geschrieben von Colette, weitere Claudine-Bestseller. Als Colette sich endlich als wahre Autorin der erfolgreichen Bücher offenbaren will, stößt sie auf den erbitterten Widerstand ihres Mannes.
„Der Film ist nicht nur ein überzeugendes Biopic über die erfolgreichste französische Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts, Colette selbst taugt auch 64 Jahre nach ihrem Tod noch immer als relevante Inspiration und erstaunlich moderne Ikone.“ (Filmstarts)
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Der Junge muss an die frische Luft
(D 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen.
Basierend auf der Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" von Hape Kerkeling schuf die Regisseurin & Oscar-Gewinnerin Caroline Link ("Jenseits der Stille", "Nirgendwo in Afrika") ein ebenso bewegendes wie humorvolles Drama über die Kindheit des beliebten Entertainers.
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Der kleine Drache Kokosnuss 2 - Auf in den Dschungel!
(D 2018, 80 Minuten, ab 0)
Der kleine Drache Kokosnuss und sein bester Freund, der Fressdrache Oskar, fahren zusammen ins Ferienlager! Die beiden Freunde finden es aber unfair, dass sie die Sommerferien ohne ihre beste Freundin, das Stachelschwein Matilda, verbringen sollen. Also schmuggeln sie Matilda kurzerhand als blinde Passagierin an Bord. Die Reise wird nicht nur für die drei Freunde, sondern für alle Teilnehmer zur Bewährungsprobe! „Ein kindgerechter Zeichentrickfilm über Kameradschaft und gegenseitiges Vertrauen.“ (Filmdienst)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Die Berufung
(USA 2018, 120 Minuten, ab 6)
In den 1950er Jahren sind in den USA Frauen und Männer zwar in der Theorie gleichgestellt, doch gibt es immer noch zahlreiche Bereiche, die Frauen nicht offenstehen. So dürfen sie zum Beispiel weder Polizistin noch Richterin werden – wie die junge Anwältin Ruth Bader Ginsberg (Felicity Jones) schmerzhaft erfahren muss. Nachdem sie ihr Jura-Studium in Harvard als Jahrgangsbeste abgeschlossen hat, kann sie zwar Professorin werden, aber eben nicht Richterin. Da stößt sie dank eines Hinweises ihres Mannes Marty (Armie Hammer) auf den Fall Charles Moritz: Der Mann kümmert sich aufopferungsvoll um seine kranke Mutter, erhält allerdings aufgrund seines Geschlechts nicht den eigentlich üblichen Steuernachlass. Ruth sieht ihre Chance gekommen, einen Präzedenzfall zur Gleichstellung von Frau und Mann zu schaffen.
Die spannende Filmbiografie erzählt die Geschichte der heute 85-jährigen Juristin Ruth Bader Ginsburg, die seit 1993 als erste Frau als Richterin am Supreme Court, dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, tätig ist.
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Die Frau des Nobelpreisträgers
(GB 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce) und seine Ehefrau Joan (Glenn Close) sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller zuteilwird, in vollen Zügen die (diverse Affären inklusive). Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Ausgerechnet dort, kurz vor dem Höhepunkt des gemeinsamen Lebens, werden die Risse der Ehe sichtbar und Joans stoische Fassade beginnt zu bröckeln. Grund hierfür ist der Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater), der an einer Biographie über ihren Ehemann Joe arbeitet, und der den Verdacht hegt, Joan habe einen viel größeren Anteil an dem literarischen Erfolg ihres Mannes als allgemein angenommen. „Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung.“ (Filmdienst)
Siegerländer Erstaufführung.
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Die göttliche Ordnung
(CH 2017, 96 Minuten, ab 6)
Nora (Marie Leuenberger) ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann Hans, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier herrscht die Meinung, Emanzipation sei eine Sünde gegen Natur und göttliche Ordnung. Als Nora wieder arbeiten möchte, verweigert ihr Mann die Erlaubnis - mit Berufung auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Da platzt Nora der Kragen und sie beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer (!) abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und gemeinsam proben sie den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.
„Eine hintersinnige Tragikomödie, die auf authentischen Erlebnissen beruht … Die erfrischende, ausgesprochen unterhaltsame Lektion in Sachen direkter Demokratie erzählt nebenbei die Geschichte der sexuellen Revolution in der Schweiz." (film-dienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt
(USA 2018, 104 Minuten, ab 6)
Der junge Wikinger Hicks hat als Häuptling von Berk eine Welt geschaffen, in der Drachen und Menschen friedlich zusammenleben. Eines Tages lernt sein Drache, der Nachtschatten Ohnezahn, ein ungezähmtes Drachenweib-chen kennen, das allerdings weiß ist und somit wohl ein Tagschatten sein muss. Als der finstere Drachenjäger Grimmel das Dorf bedroht, machen sich die Drachenreiter auf die gefahrvolle Suche nach der „verborgenen Welt“, in der alle in Frieden leben können. „Der Animationsfilm verbindet geschickt spektakuläre Actionszenen mit Elementen einer romantischen Komödie!“ (Filmdienst)

Für Kinder unter 6 Jahren verboten (auch in Begleitung der Eltern)!

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Feuerwehrmann Sam - Plötzlich Filmheld!
(GB 2018, 64 Minuten, ab 0)
Als der Feuerwehrmann Sam einen aus der Kontrolle geratenen Öl-Tankwagen zum Stehen bringt, wird seine Rettungsaktion von Mandy & Sarah gefilmt. Dank des Internets erfährt die ganze Welt von Sams Heldentat und auch in Hollywood ist man beeindruckt, denn dort sucht man nach einem neuen Filmhelden! Eigentlich hat Sam keine Lust darauf, doch Brandmeister Boyce überredet ihn, die Rolle des Hollywood-Helden anzunehmen.
Achtung: Der Eintritt kostet je Person (egal ob Kind oder Erwachsener) nur 5,00 EUR auf allen Plätzen!
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Green Book - Eine besondere Freundschaft
(USA 2018, 131 Minuten, ab 6)
Im Jahr 1962 engagiert der schwarze Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) den Italo-Amerikaner Chauffeur Tony Vallelonga (Viggo Mortensen) für eine Konzerttour durch die Südstaaten, wo Rassismus, Diskriminierung und Gewalt gegen Schwarze an der Tagesordnung sind. Damit gehen zwei Männer auf eine gemeinsame Reise, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite der vornehme, leicht gezierte Musiker, der sich einiges auf seine klassische Ausbildung und sein umfassendes Wissen einbildet, doch in praktischen Dingen unbeholfen ist. Auf der anderen Seite der proletenhafte Tony Lip, der die Namen klassischer Komponisten nie gehört hat, aber dafür eine Menge von - schwarzer! - Popmusik versteht, ständig quasselt und Konflikte gern mit den Fäusten löst.
Die auf einer realen Begebenheit beruhende Tragikomödie von Regisseur Peter Farrelly „skizziert die Annäherung und Freundschaft zweier gegensätzlicher Charaktere, ohne die bitteren Seiten, Zynismus, Hass & Häme, zu unterschlagen. Das von herausragenden Darstellern und einem warmherzigen Humor getragene Road Movie zeigt einen Lernprozess in beide Richtungen.“ (Filmdienst) „Vergnügliches Arthaus-Kino in Bestform!“ (Programmkino.de)
Ausgezeichnet mit 3 Golden Globes und 3 Oscars für den besten Film, das beste Drehbuch und den besten Nebendarsteller!
Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge.
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Tanz ins Leben
(GB 2017, 111 Minuten, ab 0)
Nach 35 Ehejahren organisiert Sandra Abbott (Imelda Staunton) die Ruhestandsparty ihres Manns Mike (John Sessions), der es als hoch dekorierter Polizeibeamter zu einem Adelstitel gebracht hat. Während der Feier entdeckt Sandra jedoch, dass ihr Mann sie seit Jahren mit ihrer besten Freundin betrügt. Enttäuscht verlässt Sandra den untreuen Gatten und zieht zu ihrer älteren Schwester Elizabeth (Celia Imrie) nach London - und damit in eine völlig andere Welt. Denn die nur „Bif“ genannte Schwester ist das genaue Gegenteil zur versnobten Sandra: Als Hippie-Girl hat sie einst viel von der Welt gesehen; jetzt in ihren Sechzigern lebt sie immer noch einen aufregenden Alltag, denn sie engagiert sich mit gleichgesinnten Freunden in einer schmissigen Senioren-Tanzgruppe. Nur widerstrebend lässt sich Sandra zum Besuch der Tanzstunden überreden; erst nach und nach realisiert sie, welch neuen Schwung diese in ihr Leben bringen. „Ein Wohlfühlfilm mit Humor und Charme für Senioren.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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The Lego Movie 2
Die Bürger von Steinstadt werden einmal mehr von einer großen Gefahr bedroht: Lego-Duplo-Invasoren aus dem All zerstören die Lego-Welt schneller, als man sie wiederaufbauen kann. Im Kampf für die Harmonie im Lego-Universum geraten Emmet, Lucy, Batman und ihre Freunde in unerforschte Welten wie jene seltsame Galaxie, in der alles ein Musical ist. Dabei müssen sie ihren ganzen Mut und ihre Kreativität als Meisterbauer einsetzen! „Die inszenatorisch gewagte Mischung aus kind-lichen Lego-Abenteuern, Musical-Einlagen und actionreichen Science-Fiction-Kapriolen überfordert die jüngere Zielgruppe.“ (Filmdienst) Aus diesem Grund ist „The Lego Movie 2“ auch für Kinder unter 6 Jahren verboten!
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Thilda und die beste Band der Welt
(NOR 2018, 94 Minuten, ab 0)
Zwei norwegische Freunde werden mit ihrer Band „Los Bando Immortale“ zu einem Rockwettbewerb eingeladen! Leider fehlt ihnen für eine echte Band ein Bassist. Als beim Casting nur die neunjährige Thilda mit ihrem altbackenen Cello auf-taucht, scheint der große Traum zu platzen. Doch die trotzige Thilda beweist, dass man auch mit einem Cello ordentlich rocken kann! „Ein unterhaltsamer Film über Träume, Freundschaft und den langen Weg zu sich selbst.“ (Filmdienst)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Weil Du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour
(D 2019, 112 Minuten, ab 6)
Die Toten Hosen sind ein Phänomen. Anfang der 1980er Jahre in einer brodelnden Düsseldorfer Szene aus der Punk-Bewegung entstanden, füllen ihre Konzerte seit vielen Jahren große Hallen und Stadien. Selbst wer kein ausgewiesener Fan der Band ist, kann viele ihrer Lieder mitsingen. Und dabei haben sich Campino, Breiti, Kuddel, Andi und der später hinzugekommene Vom immer ihre Haltung bewahrt. Eine Einstellung, die den Punk-Ethos widerspiegelt – stets mit einer starken Meinung zu gesellschaftlichen Entwicklungen, die sie öffentlich kundtun. Ohne zu leugnen, dass Musik auch ein Geschäft ist.
Die Filmemacher Cordula Kablitz-Post und Paul Dugdale waren 2018 mit den Toten Hosen auf Tour. Kablitz-Post entwickelte das Konzept, filmte die Hintergrundgeschichten und führte die Interviews, während Dugdale die Shows dokumentierte. Zusammen zeigen diese sehr persönlichen Bilder von "Weil Du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour" das Phänomen »Hosen«, das sich die Band womöglich selbst nicht so ganz erklären kann. Die Toten Hosen spielen auf Mega-Bühnen und liefern grandiose Shows in kleinen Clubs – ob im legendären Berliner SO36 oder vor ihren Fans in Buenos Aires. Sie bieten intoleranten politischen Strömungen beim Chemnitzer #wirsindmehr-Konzert gegen Rechts die Stirn und zeigen sich verschwitzt und ungeschminkt. Authentisch. Wenn man sich also fragt, warum es die Toten Hosen heute noch gibt und weshalb sie so erfolgreich sind, gibt dieser Film die Antwort: Ehrlich währt am längsten!

Der Eintritt beträgt im Parkett 10,00 EUR und auf dem Balkon 12,00 EUR.
FünferTickets, KinoPässe, Gästekarten o.ä. können nicht eingelöst werden, da es sich nicht um einen normalen Kinoeinsatz, sondern um sog. "Alternativen Content" handelt!

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Wunder
(USA 2017, 114 Minuten, ab 0)
August Pullmann (Jacob Tremblay) ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Isabell (Julia Roberts) und Nate (Owen Wilson), sowie seiner etwas älteren Schwester Olivia (Izabela Vidovic) in New York. Auggie wurde mit einem genetischen Defekt geboren, der vor allem im Gesicht zu Fehlbildungen führt. 26 Operationen hat Auggie zwar schon hinter sich, “normal” sieht er dennoch nicht aus, weswegen er bislang von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde und sich nur im Schutz eines Astronauten-helms in die Öffentlichkeit wagte. Doch nun soll er eine reguläre Schulklasse besuchen; Auggie nimmt all seinen Mut zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält.
„Ein aufrichtiger und wichtiger Appell für mehr Toleranz und Feingefühl im Umgang mit von der Natur Benachteiligten, der geschickt zwischen Ernst und Humor angesiedelt ist und mitunter das Geschehen auch aus den Blickwinkeln der anderen beobachtet.“ (filmdienst.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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