Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 28 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2949 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


A Rainy Day in New York
(USA 2019, 93 Minuten, ab 0)
Der reiche College-Student Gatsby Welles (Timothée Chalamet) plant mit seiner Freundin Ashleigh (Elle Fanning) ein romantisches Wochenende in New York. Ashleigh will für die College-Zeitung nur kurz den berühmten Regisseur Roland Pollard (Liev Schreiber) interviewen; doch dann wird sie zu einem Screening seines neuesten Films eingeladen und schlittert, zusammen mit dem Drehbuchautor Ted Davidoff (Jude Law) und dem Filmstar Francisco Vega (Diego Luna), von einer unerwarteten Situation in die nächste. Auf sich allein gestellt, lässt Gatsby sich im Regen durch New York treiben, wird auf offener Straße als Komparse für Dreharbeiten angeworben, bei denen er die schlagfertige Chan (Selena Gomez) küsst und engagiert, als Ersatz für Ashleigh, das Escort-Girl Terry (Kelly Rohrbach) als Begleitung für ein Familientreffen.
„Ein ungewöhnliches Kunstwerk, das mit viel Selbstironie und einer großen Portion Melancholie aufwartet.“ (Programmkino.de)
„Diese Liebeserklärung an New York ist Woody Allens bestes Drehbuch seit „Blue Jasmine“, die Dialoge sind im Original von einer bestechenden Brillanz, Schärfe und Originalität, die fließende Narration ist aus einem Guss, und das überwiegend junge Darsteller-Ensemble übertrifft sich selbst!“ (Filmecho)

"A Rainy Day In New York" läuft in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln!

Siegerländer Erstaufführung.
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Astrid
(SWE 2018, 123 Minuten, ab 6)
Als die junge Reporterin Astrid Lindgren von dem verheirateten Chef ihrer Zeitung schwanger wird, geht sie, um einen Skandal zu vermeiden, nach Stockholm und macht eine Ausbildung als Sekretärin. Ihr Kind bringt sie in Dänemark zur Welt, da dort die Mütter, im Gegensatz zu Schweden, den Namen des Vaters nicht bekanntgeben müssen. Um die Ehescheidung ihres Geliebten zu beschleunigen und ein drohendes Strafverfahren wegen Ehebruchs gegen ihn zu vermeiden, lässt Astrid ihren Sohn bei einer Pflegemutter.
„Das Biopic über die Jugend von Astrid Lindgren und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt.“ (Programmkino.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Capernaum - Stadt der Hoffnung
(RL/F 2018, 126 Minuten, ab 12)
Zain ist gerade einmal zwölf Jahre alt. Zumindest wird er auf dieses Alter geschätzt. Der Junge hat keine Papiere und die Familie weiß auch nicht mehr genau, wann er geboren wurde. Nun steht er vor Gericht und verklagt seine Eltern, weil sie ihn auf die Welt gebracht haben, obwohl sie sich nicht um ihn kümmern können. Dem Richter schildert er seine bewegende Geschichte: Was passierte, nachdem er von zu Hause weggelaufen ist und bei einer jungen Mutter aus Äthiopien Unterschlupf fand und wie es dazu kam, dass er sich mit ihrem Baby mittellos und allein durch die Slums von Beirut kämpfen musste. Ein Kind klagt seine Eltern an und mit ihnen eine ganze Gesellschaft, die solche Geschichten zulässt.
"Mit großer Zugewandtheit, aber relativ nüchtern schildert das auf intensiven Recherchen beruhende Drama den ausweglosen Kampf ums Überleben. Der von einer großen Menschlichkeit getragene Film konfrontiert mit erschütterndem Elend, hält Sentimentalität wie Zynismus aber gleichermaßen auf Distanz. Ein ebenso bewegender wie kluger, weitgehend von Laienschauspielern grandios gespielter Film."(Filmdienst)
"Ein authentischer, herzzerreißender Film, den man nicht so schnell vergisst. Unbedingt sehenswert!” (ZDF heute journal)
Siegerländer Erstaufführung.
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Das geheime Leben der Bäume
(D 2019, 100 Minuten, ab 0)
Basierend auf dem 2015 erschienen Sachbuch von Peter Wohlleben beleuchtet der Film das „Sozialleben“ der Bäume als Lebewesen, die in Kooperation und Kommuni-kation mit Artgenossen und Umwelt existieren. Dabei widmet sich der Film einerseits der eindrucksvollen Bebilderung des Beziehungsnetzwerks der Bäume, andererseits begleitet er den Förster und Autor Wohlleben, der erklärend in die Ökosphäre Wald einführt und auch auf die Gefahren hinweist, die ihr durch den Menschen drohen. Dabei formuliert die Dokumentation eine vehemente Kritik an der herkömmlichen Forstwirtschaft und ganz allgemein an der mensch-lichen Einstellung, die Bäume lediglich als Ressourcen ansieht.
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Der Fall Collini
(D 2019, 123 Minuten, ab 12)
Über 30 Jahre lang hat der 70jährige Italiener Fabrizio Collini (Franco Nero) unbescholten in Deutschland gearbeitet und dann tötet er anscheinend grundlos den angesehenen Industriellen Hans Meyer (Manfred Zapatka). Mit der Pflichtverteidigung wird ausgerechnet der junge, unerfahrene Anwalt Caspar Leinen (Elyas M’Barek) beauftragt. Für Caspar steht weit mehr auf dem Spiel als seine Karriere, denn das Opfer ist der Großvater seiner Jugendliebe Johanna (Alexandra Maria Lara) und war wie ein Ersatzvater für ihn. Zudem hat er mit dem Strafverteidiger Richard Mattinger (Heiner Lauterbach) einen Gegner, der ihm haushoch überlegen scheint. Caspar muss herausfinden, warum Collini ausgerechnet einen vorbildlichen Menschen wie Meyer ermordet hat. Auch das öffentliche Interesse an dem Fall ist immens, doch Collini schweigt beharrlich zu seinem Motiv.
Basierend auf dem Justiz-Roman des Bestsellerautors Ferdinand von Schirach beleuchtet Regisseur Marco Kreuzpaintner („Die Wolke“) einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte: „Eine Story voller Wendungen und eine große inszenatorische Raffinesse machen aus ‚Der Fall Collini‘ einen packenden Film, der nicht nur Unterhaltung bietet, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit einem hochkomplexen und wichtigen Thema.“ (FBW)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Der Vorname
(D 2018, 91 Minuten, ab 6)
Es hätte so ein schönes Abendessen werden können, zu dem der Literatur-wissenschaftler Stephan (Christoph Maria Herbst) und seine Frau Elisabeth (Caroline Peters) eingeladen haben. Doch als ihr Bruder Thomas (Florian David Fritz) verkündet, dass er und seine schwangere Freundin Anna (Janina Uhse) ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund René (Justus von Dohnanyi) das Essen im Hals stecken.
„Eine hitzige Sittenkomödie mit geschliffenen Dialogen und boshafter Polemik, zwischen hochtönender Moral und kleingeistiger Gehässigkeit. Schöner wurde in deutschen Komödien selten gestritten!“ (epd Film)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Die drei !!!
(D 2019, 99 Minuten, ab 0)
Sportskanone Franzi (Alexandra Petzschmann), Leseratte Kim (Lilli Lacher) und die modebegeisterte Marie (Paula Renzler) sind beste Freundinnen - und Nachwuchs-Detektivinnen! In den Sommerferien nehmen sie an einem Theaterprojekt zu „Peter Pan“ teil. Während der Probe mit dem schrulligen Regisseur Robert Wilhelms (Jürgen Vogel) ertönen plötzlich seltsame Geräusche im Saal, das Licht beginnt bedrohlich zu flackern, Kostüme werden zerschnitten und auf dem Schminkspiegel erscheint eine Drohbotschaft. Spukt hier wirklich ein einsames Phantom und sinnt auf Rache? Das erste Leinwand-Abenteuer der Jugendbuch-Reihe „macht Lust auf mehr!“ (FBW)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Die kleine Hexe
(D 2017, 103 Minuten, ab 0)
Die kleine Hexe (Karoline Herfurth) hat ein großes Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das Hexenfest – und wird erwischt! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem großen magischen Buch auswendig lernen! Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas (Stimme: Axel Prahl) macht sich die kleine Hexe an die Arbeit; doch die böse Hexe Rumpumpel (Suzanne von Borsody) versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass sie die Prüfung besteht.
„Die frech-lustige Adaption der Geschichte von Otfried Preußler entpuppt sich durch ihre liebevolle Ausstattung, charmante Einfälle und eine ideale Hauptdarstellerin als prächtiger Kinderfilm aus einem Guss. Kindgerecht, witzig und magisch-poetisch!“ (filmdienst.de)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Die schönste Zeit unseres Lebens (Seniorenkino)
(F 2019, 116 Minuten, ab 12)
Der ewig mürrische Karikaturist Victor (Daniel Auteuil) wird von seiner genervten Ehefrau Marianne (Fanny Ardant) vor die Tür gesetzt. Zum Trost schenkt ihm der gemeinsame Sohn Maxime einen Gutschein für eine „Zeitreise“ seiner Wahl: Eine Eventfirma ermöglicht reichen Nostalgikern, einen oder mehrere Tage in der Vergangenheit zu verbringen. Dekors, Drehbuch und Schauspieler richten sich ganz nach dem Kunden. Victor entscheidet sich für den 16. Mai 1974, den Tag, an dem er Marianne kennenlernte. Mit Schnurrbart, Lederjacke und Schlaghosen sitz er in einem Café und findet so großen Gefallen an der Schauspielerin, die Marianne verkörpert, dass er die Vergangenheit nicht mehr loslassen will.
„Die dynamische Komödie reflektiert originell und charmant über Illusionen, Nostalgie und Langzeitbeziehungen und zeigt deutlich, wie Erinnerungen mit zeitlichem Abstand ihr Wesen verändern oder sogar ein Eigenleben entwickeln.“ (Filmecho)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Edie - Für Träume ist es nie zu spät
(GB 2017, 102 Minuten, ab 0)
Edith Moor (Sheila Hancock), genannt Edie, ist eine forsche aber liebenswerte Frau in ihren Achtzigern. Ein Leben lang hat sie sich stets nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-Jährige, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen und sich einen lang ersehnten Traum zu erfüllen: Sie wollte schon immer den Berg Suilven in den schottischen Highlands erklimmen. Kurzerhand engagiert sie den jungen Jonny (Kevin Guthrie), Besitzer eines Campingladens, als Führer. Während die beiden ungleichen Wanderer den Berg zu besteigen versuchen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen.
„Eine anrührende, in der Titelrolle bravourös gespielte Tragikomödie, der durch atemberaubende Landschaftsaufnahmen und die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die die Generationen verbindet, überzeugt.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Enkel für Anfänger (Seniorenkino)
(D 2020, 104 Minuten, ab 6)
Die Rentner Karin (Maren Kroymann), Gerhard (Heiner Lauterbach) und Philippa (Barbara Sukowa) wollen der Langeweile ihres Alltags entfliehen. Weil sie auf „typische“ Senioren-Aktivitäten wie Nordic Walking keine Lust haben, lassen sich die kinder- und enkellosen Karin und Gerhard von Philippa dazu überreden, sich als Leih-Oma bzw. Leih-Opa anzubieten. Philippa betreut seit einiger Zeit die kleine Leonie als Paten-Oma und ist damit sehr glücklich. Ehe sich Karin und Gerhard versehen, stecken auch sie bis zum Hals in der Enkelbetreuung: ihre Wohnungen werden von tobenden Kindern auf den Kopf gestellt und sie müssen sich mit unbekannten Allergien, anstrengenden Helikoptereltern und Single-Müttern mit Tinder-Profilen herumschlagen.
In der ebenso turbulenten wie bewegenden Komödie treten neben dem Hauptdarsteller-Trio noch Günther Maria Halmer, Dominic Raacke, Lavinia Wilson, Palina Rojinski sowie Julius Weckauf („Der Junge muss an die frische Luft“) auf!

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Fishermans Friends
(GB 2019, 112 Minuten, ab 0)
Der Musikmanager Danny und seine Kollegen aus London verbringen ein Wochenende in dem idyllischen Fischerdorf Port Isaac in Cornwall. Als abends im Pub der Fischer Jim und seine Freunde als „Fisherman’s Friends“ die Bühne entern und ihre Shantys schmettern, machen sich die Großstädter über die kernige Gesangstruppe lustig. Danny erhält von seinem Chef den (nicht ernst gemeinten) Auftrag, den Chor unter Vertrag zu nehmen. So quartiert sich Danny guten Glaubens in der Herberge von Jims attraktiver Tochter Alwyn ein und versucht, die „Fisherman’s Friends“ für eine Musikkarriere zu begeistern. Während Danny immer mehr Respekt vor der Lebensweise der Menschen in Cornwall gewinnt, stellt sich ihm zunehmend die Frage, was Erfolg im Leben wirklich bedeutet.
Basierend auf einer wahren Geschichte entstand eine typisch britische Feelgood-Komödie mit viel Seefahrer-Romantik, die den wahren Erfolg nicht auf dem Konto, sondern im Zwischenmenschlichen verortet!“ (Programmkino.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Fridas Sommer
(E 2017, 98 Minuten, ab 0)
Spanien 1993: in Barcelona ist es Sommer, doch für die sechsjährige Frida (Laia Artigas) ist es eine traurige Zeit. Ihre Mutter ist erst kürzlich gestorben, ihren Vater hat sie schon vor längerem verloren. Jetzt muss sich das Mädchen fernab der Heimat auch noch an ein neues Zuhause gewöhnen. Denn die Familie ihres Onkels holt sie zu sich aufs Land. Das Dasein in der Ferne und die Umstellung auf das Leben in einer fremden Familie, fallen der Sechsjährigen alles andere als leicht. Erst langsam kann sie sich etwas öffnen, was auch daran liegt, da Frida immer mehr Zeit mir ihrer Cousine Anna (Paula Robles) verbringt. Doch obwohl sich Frida bei ihrem Onkel nun immer wohler fühlt, bleibt Ihr Verhalten unvorhersehbar und launisch. Wird sie sich je voll und ganz heimisch fühlen?
"Das feinfühlige, stark autobiografisch gefärbte Drama 'Fridas Sommer' kehrt auf behutsame Weise das fragile Seelenleben eines Mädchens nach außen. Mit nachhaltigem Gespür folgt Regie-Debütantin Carla Simón der kleinen Frida bei ihrem Versuch, ihren Platz in der neuen Umgebung abseits der Heimat zu finden. Ein ergreifender, sehr sensibel umgesetzter Film, der die Geschehnisse aus kindlichem Blickwinkel schildert." (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.
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Fritzi - Eine Wendewundergeschichte
(D 2019, 86 Minuten, ab 6)
Im Sommer 1989 lebt die 12jährige Fritzi zusammen mit ihren Eltern in Leipzig. Auch wenn sie ein schlaues, aufgewecktes Mädchen ist, hat sie sich für die politischen Ereignisse in ihrem Land bislang noch nicht interessiert. Das ändert sich, als am Ende des Sommers ihre beste Freundin Sophie nicht aus dem Urlaub in Ungarn zurückkehrt. So bleibt Fritzi allein mit Sophies Hund Sputnik zurück und dem Wissen, dass Sophie und ihre Mutter wohl „rüber gemacht“ haben.
Pünktlich zum 30. Jahrestags des Mauerfalls kam "Fritzi - Eine Wendewundergeschichte" im Herbst 2019 ins Kino: "Der nach dem Kinderbuch ´Fritzi war dabei´ entstandene Zeichentrickfilm erzählt liebenswert nostalgisch die Geschichte der deutsch-deutschen Wende im Jahr 1989 aus der Sicht eines 12-jährigen Mädchens." (FBW)
Für Kinder unter 6 Jahren verboten - auch in Begleitung der Eltern!

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Gegen den Strom
(IS/F 2018, 100 Minuten, ab 6)
Nach außen ist Halla eine patente, liebenswürdige Frau von fast 50 Jahren, die allein lebt und als Chorleiterin arbeitet. Doch der Eindruck täuscht, denn Halla führt ein geheimes Doppelleben: In ihrer Freizeit ist sie eine Umweltaktivistin, die zielstrebig die isländischen Berge durchstreift, um Stromleitungen zu zerstören. Sie will die Natur retten, indem sie die Machenschaften von Politik und Wirtschaft bekämpft und dafür sorgt, dass der Verkauf der isländischen Aluminiumindustrie nach China gestoppt wird. Auch wenn sie der Sympathien der Bevölkerung sicher sein darf - die Obrigkeit betrachtet sie als Bedrohung. Als Halla erfährt, dass sie nach vielen Jahren der Wartezeit tatsächlich ein Kind aus der Ukraine adoptieren darf, verstärkt sie ihre Aktivitäten.
„Ökothriller, Abenteuerfilm, Märchen und Komödie - der Film von Regisseur Benedikt Erlingsson ist all das und noch mehr: großes, originelles Arthouse-Kino!“ (Programmkino.de)

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Girl
(B/NL 201, 106 Minuten, ab 12)
Äußerlich sieht die 15-jährige Lara (Victor Polster) wie ein Mädchen aus. Doch unter ihrer Kleidung versteckt die Teenagerin einen Penis, der sie permanent daran erinnert, dass sie in einem männlichen Körper geboren wurde. An der Schwelle zum Erwachsenwerden sehnt sich Lara nach einer geschlechtsanpassenden Operation und will zugleich als Ballerina reüssieren. Zwei Ziele, die nicht leicht miteinander zu vereinen sind. Laras alleinerziehender Vater Mathias (Arieh Worthalter) zeigt Verständnis und zieht mit der Tochter und dem jüngerem Bruder Milo (Oliver Bodart) nach Brüssel, als Lara eine Zusage für eine angesehene Ballettschule erhält. An der Akademie steht sie als Transperson unter besonderem Druck, während Gespräche mit Medizinern und Psychologen die Operation vorbereiten.
"'Girl' nimmt sich der Herausforderungen seiner Protagonistin mit großem Verständnis und Feingefühl an. Gerade ein junges Publikum führt der Film so an das Thema Transsexualität he­ran, ohne Laras Entscheidung für eine Hormontherapie und Geschlechtsumwandlung zu vereinfachen oder zu heroisieren. Der zunehmend düstere Verlauf der Handlung weist zu Recht auf die oft fatalen Folgen des gesellschaftlichen Drucks auf Transpersonen hin." (epd Film)
Siegerländer Erstaufführung.
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Ich war noch niemals in New York
(D 2019, 128 Minuten, ab 0)
Für die Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg (Heike Makatsch) ist ihr Beruf das Wichtigste im Leben. Das ändert sich allerdings, als ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert und plötzlich nur noch eines weiß: Sie war noch niemals in New York! Kurzentschlossen flieht die resolute Dame aus dem Krankenhaus und schmuggelt sich als blinde Passagierin an Bord des Kreuzfahrtschiffs „MS Maximiliane“, um ihre Traumstadt endlich hautnah zu erleben. Ihrer Tochter bleibt nichts anderes übrig, als sich gemeinsam mit ihrem Maskenbildner Fred (Michael Ostrowski) auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen – und wird tatsächlich fündig! Das einzige Problem an der ganzen Sache: Das Schiff legt ab, bevor Lisa und ihr Mutter Maria von Bord kommen. So beginnt eine chaotische Reise quer über den Atlantik, auf der Lisa nicht nur den charmanten Axel (Moritz Bleibtreu) und dessen Sohn (Marlon Schramm) kennenlernt, auch ihre Mutter macht mit dem Gigolo Otto (Uwe Ochsenknecht) eine aufregende Bekanntschaft!
„Die Verfilmung des gleichnamigen Musicals, basierend auf den großen Hits von Udo Jürgens, ist von der ersten Minute an schillernd, bunt und rasant - ein Film voller Lebensfreude!“ (FBW)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Lara
(D 2019, 98 Minuten, ab 0)
Die frühpensionierte Beamtin Lara (Corinna Harfouch) erwacht am Morgen ihres 60. Geburtstages und lässt sich in einer Mischung aus Schwermut und sarkastischem Humor durch den Tag treiben. Eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor (Tom Schilling) gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch seine Mutter hat Viktor nicht eingeladen, dafür aber seinen Vater und dessen neue Lebensgefährtin. Aber so leicht lässt sich Lara nicht entmutigen: Sie hebt all ihr Geld ab, leistet sich ein Galakleid und kauft sämtliche Restkarten des Konzertes auf, die sie im Laufe des Tages nach Gutdünken verteilt. Ein zufälliges Zusammentreffen mit ihrem Ex-Mann Paul (Rainer Bock), Viktors Vater, verläuft nicht harmonisch, ebenso wenig wie eine Begegnung mit ihrer betagten Mutter (Gudrun Ritter). Auch als sie ihren Sohn schließlich ein paar Stunden vor dem Konzert trifft, reißen alte Wunden auf. Wird die Begegnung das Konzert beeinflussen?
Sieben Jahre nach seinem gefeierten Debüt „Oh Boy“ liefert Regisseur Jan-Ole Gerster wieder ein Meisterwerk ab: „Atmosphärisch dicht, visuell verspielt sowie bestens besetzt bis in die Nebenrollen, entsteht ein packend intensives Drama!“ (Programmkino.de) „Der außer-gewöhnliche Film über Kunst, Familie und Einsamkeit handelt als kluge Selbstkritik des Bildungsbürgertums von Disziplin, Gewalt und Selbstverletzung.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Lindenberg! Mach Dein Ding
(D 2019, 135 Minuten, ab 12)
Hamburg, Anfang der 1970er Jahre. Der junge Musiker Udo Lindenberg (Jan Bülow) trommelt auf der Reeperbahn in der Band eines Striplokals und träumt davon, eine Platte aufzunehmen. Mit seiner Freundin Paula (Ruby O. Fee), einer Prostituierten, und seinem Mitmusiker Steffi Stephan (Max von der Groeben) lässt er sich durchs Nachtleben treiben. Eigentlich wollen Steffi und Udo aber ihre Karrieren vorantreiben. Doch Udo ist alles andere als zielstrebig; immer wieder überkommen ihn Selbstzweifel und er kämpft mit dem Alkohol. Erst als es zum Bruch mit Steffi kommt, begreift Udo, dass er sein Ziel nicht alleine erreicht und seine wahre Berufung wohl eher das Singen als das Trommeln ist.
„Für Udo-Lindenberg-Fans ein absolutes Muss, und für alle anderen eine spannende und überaus unterhaltsame Geschichte über einen Jungen aus der Provinz, der genau weiß, wohin er will, und alles dafür tut. Ein starker Film über eine starke Persönlichkeit mit viel Zeitkolorit, Musik und tollen Darstellern!“ (Programmkino.de)
Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge.
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Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich
(USA 2019, 125 Minuten, ab 12)
Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie ist die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, elegant und attraktiv - er ist ein talentierter Journalist mit Hang zum Chaos. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie einst sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nach 20 Jahren wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein, um ihrem Wahlkampf um die Präsidentschaft mehr Humor und Esprit zu verleihen. Fred sieht hingegen die Chance seines Lebens, endlich seine Traumfrau zu erobern. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine derart mächtige Frau zu beeindrucken?
„Der Titel ist sperrig, doch keine Sorge: ‚Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich‘ ist eine pfiffige Komödie, mit Hirn, Herz und einer perfekten Portion von derbem Humor. Charlize Theron & Seth Rogen sind die Traumbesetzung.“ (STERN)
„Einer der gelungensten Unterhaltungsfilme des laufenden Jahres! Der interes-santeste Clou ist der Wechsel von Rollen und Geschlechterstereotypen: ‚Long Shot‘ präsentiert ein herrlich utopisches Amerika, wo Männer neidlos in der zweiten Reihe stehen, Wähler rückhaltlose Ehrlichkeit schätzen und Frauen alles haben dürfen: eine tolle Karriere und Liebe.“ (epd Film)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Mein Lotta-Leben - Alles Bingo mit Flamingo!
(D 2019, 93 Minuten, ab 0)
Die elfjährige Lotta hat es zu Hause nicht leicht: die beiden „Blöd-Brüder“ sind echte Nervensägen und die Eltern haben nie Zeit. Zum Glück gibt es ihre beste Freundin Cheyenne, die ihr immer zur Seite steht, wenn es darum geht, sich gegen böse Mitschüler durchzusetzen, es mit der Klassenzicke Berenike aufzunehmen oder sich gegenseitig bei den Hausaufgaben zu helfen. Eines Tages plant Berenike eine große Party und lädt ausgerechnet Lotta und Cheyenne nicht ein!
Die Verfilmung der Buchreihe von Alice Pantermüller erweist sich als „erstklassiges Family Entertainment, intelligent und amüsant!“ (Filmecho)

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Mystische Orte - Mörderische Geschichten
(D 2019, 96 Minuten, ab 12)
Rätselhafte Geschichten um scheinbar Übersinnliches übten schon immer eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Der Paderborner Filmemacher Peter Schanz und seine Frau Anke haben sich erneut auf Spurensuche begeben. Nach dem großen Erfolg von “Jäger und Gejagter – Der Wilddieb Hermann Klostermann” im Vorjahr zeigen 7 Kino in der Region OWL den neuen Film. Das sehenswerte Stück Heimatgeschichte nimmt die Zuschauer mit auf eine Bildreise durch ganz Ostwestfalen-Lippe. Sie reicht vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal und von den alten Windmühlen im Norden bis zum Desenberg im Süden bei Warburg . Überall finden sich mystische Orte und Schauplätze grausiger Freveltaten in Hülle und Fülle. Ein Drache soll den erloschenen Vulkan über der Warburger Börde solange bewohnt haben, bis ein listenreicher Ritter mit drei Spiegeln auf seinem Schild das Monster besiegte – und das westfälische Geschlecht derer von Spiegel begründete. Weitere Motive sind die Geisterprozession im Paderborner Dom, die Hexen von Barntrup mit Lemgos Hexenbürgermeisterhaus, originalgetreu gerüstete römische Legionäre sowie das Grab von Sachsen-Herzog Widukind in der Stiftskirche von Enger. Schanz: “Anhand des martialischen Reiterdenkmals in Herford würdigen wir auch die heroische Gegenwehr der Sachsen während der Christianisierungs-Kriege der Franken”. Dabei fehlt nicht, wie Karl der Große zuerst die sagenhafte Irminsul vernichtete. Das germanische Heiligtum — vermutlich bei Bad Driburg – wird ein Raub der Flammen.

Die beiden Filmemacher sind an diesem Tag persönlich anwesend!

Anke Schanz, geborene Fröhlich wurde in Hilchenbach geboren, machte 1985 im Gymnasium Stift-Keppel Abitur. Danach Ausbildung zur Glas-und Porzellanmalerin. Seit 1989 als Glasmalerin in der weltgrößten Glasmalerei Peters in Paderborn tätig – heute als Mediengestalterin, Projekt- und Künstlerbetreuerin. Dazu eigene kleine Filmagentur zusammen mit Ihrem Ehemann, Peter Schanz. Beide haben zahlreiche Image- und Werbefilme als Auftragsarbeiten ausgeführt, u.a. einen Film über den Paderborner Dom, das Paderborner Liborifest, zahlreiche Ausstellungen im Diözesanmuseum Paderborn, Imagefilme für die Glasmalerei Peters und die Glashütte Lamberts in Waldsassen, Werbefilme über Wanderwege, Kurbäder, Künstler etc.
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Nur eine Frau
(D 2019, 97 Minuten, ab 12)
Am 7. Februar 2005 wird mitten in Berlin die Deutschtürkin Aynur von ihrem Bruder Nuri auf offener Straße erschossen - der erste (zumindest öffentlich wahrgenommene) Ehrenmord mitten in Deutschland. Arglos hat Aynur den Bruder zur Bushaltestelle begleitet; wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung schläft ihr fünfjähriger Sohn Can. Wie ist es zu dieser Tat gekommen? Das von der Journalistin Sandra Maischberger produzierte und von der Regisseur Sherry Hormann („Wüstenblume“) inszenierte Drama rekonstruiert die Hintergründe dieses Ehrenmordes: Der Film porträtiert Aynur (Almila Bagriaçik) als eine lebenslustige, starke junge Frau und Mutter, die „wie eine Deutsche“ lebte, was ihre patriarchalische Familie nicht hinnehmen wollte.
"In ihrem aufrüttelnden Drama zeigt Regisseurin Sherry Hormann die Hintergründe dieses realen Frauen-Schicksals im Berlin unserer Tage. Mit ungewöhnlichen Stilmitteln und einer außergewöhnlichen Erzählstruktur gelingt ihr ein authentischer Einblick in diese erschütternde Tragödie. Gleichzeitig ist ihr Film auch eine Hommage an die ungeheure Stärke einer jungen Frau, die im gnadenlosen Patriarchat um Selbstbestimmung kämpft." (Programmkino.de)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Rotschühchen und die sieben Zwerge
(ROK 2019, 91 Minuten, ab 6)
Als ihr Vater spurlos verschwindet, macht sich seine Tochter Schneewittchen auf die Suche nach ihm. Dabei nimmt sie versehentlich die roten Zauberschuhe ihrer Stiefmutter, der bösen Hexe Regina, an sich, die mit ihren magischen Kräften das pummelige Mädchen in eine umwerfende Schönheit verwandeln. Schneewittchen begegnet auf ihrer Reise den sieben Zwergen, denen sie sich als „Rotschühchen“ vorstellt. Die Zwerge wiederum waren einst Menschen, die als „Die furchtlosen Sieben“ bekannt waren: Sie bewahrten das Märchenreich vor allerhand Gefahren, bis sie von einer potthässlichen Prinzessin verflucht wurden. Nun sind sie auf der Suche nach der schönsten Frau der Welt, denn nur deren Kuss kann den Fluch brechen!
„Das Trickfilmmärchen überrascht durch respektlose Pointen und ein gutes dramaturgisches Timing und kreist inhaltlich um die Relativierung von Schönheitsidealen.“ (Filmdienst)

Für Kinder unter 6 Jahren verboten - auch in Begleitung der Eltern!

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Shaun das Schaf - Der Film: UFO-Alarm
(GB 2019, 87 Minuten, ab 0)
Seltsame Lichter über dem verschlafenen Städtchen Mossingham kündigen geheimnisvollen Besuch aus einer fernen Galaxie an: Eine intergalaktische Besucherin, eine verspielte, liebenswerte Außerirdische namens LU-LA, legt in der Nähe der Mossy Bottom Farm eine Bruchlandung hin. Mit ihren magischen Alien-Kräften, die zumeist darin bestehen Chaos zu verbreiten und galaktisch laut zu rülpsen, hat sie schnell die ganze Schafherde für sich gewonnen. Shaun begibt sich mit seiner neuen Freundin auf einen Trip in Richtung Mossingham Forest, um gemeinsam ihr verschollenes Raumschiff zu finden, mit dem sie ihre Heimreise antreten kann. Was Shaun und LU-LA nicht ahnen: Fiese Alien-Jäger sind den beiden auf der Spur!
Auch das zweite Kino-Abenteuer von "Shaun das Schaf" erweist sich als detailreich inszenierter Stop-Motion-Animationsfilm, der seine Story wieder mit viel Witz & Tempo erzählt!

Der Eintritt beträgt nur 4,00 EUR je Person auf allen Plätzen!

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Sterne über uns
(D 2019, 101 Minuten, ab 12)
Die alleinerziehende Melli (Franziska Hartmann) hatte die Miete einbehalten, denn die Wände ihrer Wohnung waren feucht und schimmelig. Statt Abhilfe zu schaffen, kündigte der Vermieter fristlos. In die Obdachlosigkeit gedrängt, zieht die alleinerziehende Melli mit ihrem neunjährigen Sohn Ben (Claudio Magno) in den Wald. Hier improvisieren sie ein notdürftig eingerichtetes Lager, abgelegen von den Wegen, damit sie niemand entdecken kann. Für Melli ist das Waldleben nur eine Notlösung, für den Übergang, bis sie wieder eine Wohnung gefunden hat. Grund genug auf Besserung zu hoffen hat sie allemal, denn in wenigen Tagen tritt sie ihre neue Stelle als Flugbegleiterin an. Anders als Melli findet Ben das Waldleben aufregend. Das Leben unter den extremen Bedingungen zwingt die beiden noch enger zusammen, auch weil Melli und Ben stets auf der Hut sind, denn niemand soll von ihrer Obdachlosigkeit erfahren, da Melli große Sorge hat, dass man ihr ansonsten den Jungen wegnimmt. Mit enormer Kraft strengt sich Melli Tag für Tag an, um einen Weg aus ihrer Misere zu finden.
"Ein herausragend gespieltes, mitreißendes Drama über den hartnäckigen Kampf gegen sozialen Abstieg und den drohenden Zerfall einer Familie. Der Film will keine Ursachenforschung betreiben, sondern erzählt mit großer Nähe zu den Figuren und dynamischer Handkamera und höchst authentisch von beklemmenden Lebensumständen." (Filmdienst)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Styx
(D 2018, 95 Minuten, ab 12)
Auf einem Segeltörn von Gibraltar Richtung Südatlantik trifft die deutsche Ärztin Rike (Susanne Wolff) mit ihrer Yacht auf ein havariertes, überladenes Flüchtlingsschiff. Mehrere Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, muss Rike eine folgenschwere Entscheidung treffen.
„Ein beeindruckendes, in seiner Konsequenz auch beklemmendes Drama, das die aktuelle Flüchtlingskrise auf einen moralischen Konflikt herunterbricht, für den es keine Lösung gibt.“ (Programmkino.de) „Der richtige Film zur rechten Zeit!“ (Süddeutsche Zeitung)
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Über Grenzen - Der Film einer langen Reise
(D 2019, 114 Minuten, ab 12)
Mit 64 erfüllt sich Margot Flügel-Anhalt einen lang gehegten Traum und bricht von ihrem nordhessischen Dorf Thurnhosbach zum Hindukusch auf. Die Rentnerin fährt nach kurzer Einweisung durch ihren Sohn auf einer robusten Reiseenduro los. Die studierte Sozialpädagogin hat zwar keinen Motorradführerschein, darf die Honda XR 125 aber mit ihrem alten grauen Pkw-„Lappen“ nutzen. Zu der Mammutreise gehören Mut und Selbstvertrauen: Vier Zeitzonen, 18 Länder, 117 Tage, 18 046 Kilometer. Große Teile der Reise durch Osteuropa und Zentralasien absolviert Flügel-Anhalt allein, erst vor dem zentralen Pamir-Highway stoßen der Regisseur und Kameramann Johannes Meier sowie der zweite Kameramann Paul Hartmann dazu, die die Strapazen der Fahrt, aber auch grandiose Hochgebirgspanoramen aufnehmen und zuweilen aus dem Off Erläuterungen beisteuern. Wenn die Bikerin allein unterwegs ist, filmt sie mit Handy oder Helmkamera.
"Für das Publikum entpuppt sich dieses charmante Road-Movie als unterhaltsames Kinoerlebnis. Einmal mehr gilt zweitens: Der Weg ist das Ziel. Und erstens: Wer eine Reise tut, der hat auch im Kino viel zu erzählen." (Programmkino.de)
Achtung: Frau Margot Flügel-Anhalt ist an diesem Abend persönlich anwesend!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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