Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 15 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2856 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


25 km/h
(D 2018, 117 Minuten, ab 6)
Die Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) treffen nach über 30 Jahren bei der Beerdigung ihres Vaters wieder aufeinander: Georg ist ein schüchterner Tischler, der den Vater bis zum Schluss gepflegt und den Schwarzwald nie verlassen hat, Christian ein oberflächlicher Manager, der seit Jahren nicht mehr zu Hause war. Trotz Groll und Entfremdung entschließen sie sich nach einer durchzechten Nacht, eine Idee umzusetzen, die sie als Teenager fasziniert hat: auf dem Mofa quer durch Deutschland zu knattern, vom Marktplatz in Löchingen bis zum Timmendorfer Strand an der Ostsee!
„Ein unterhaltsames, mitunter sehr komisches Road Movie, das die Versatzstücke des Genres gegen den Strich bürstet und immer wieder mit optischem Slapstick überrascht … die lebendig geschriebenen Dialoge werden von den beiden Hauptdarstellern spielfreudig interpretiert.“ (Filmdienst) Im Laufe ihrer Reise begegnen die Brüder Alexandra Maria Lara, Franka Potente, Jella Haase, Jördis Triebel und Wotan Wilke Möhring!
Vom „Club der Filmjournalisten Berlin“ wurden Lars Eidinger & Bjarne Mädel mit dem „Ernst-Lubitsch-Preis“ 2019 ausgezeichnet!
Ein Hinweis für alle Mofa-Fans: Christian fährt eine mit hohem Lenker und Rückenlehne zum Chopper umgebaute Puch Maxi S, während Georg auf einer Zündapp ZD 25 TS reist!
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Apocalypse Now - Final Cut
Apocalypse Now – FINAL CUT Francis Ford Coppolas Meisterwerk kommt am 15. Juli in einem bundesweiten Kinoevent in aufwendig restauriertem 4K als Final Cut 10.05.2019 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, feiern Sie mit uns den heutigen 40. Jahrestag von FRANCIS FORD COPPOLAs visionärem Antikriegsfilm APOCALYPSE NOW – FINAL CUT, den Studiocanal hierzulande am 15. Juli 2019 in die Kinos bringt. Dabei wird Coppolas Meisterwerk erstmalig als Final Cut-Version und vom Regisseur persönlich aufwendig in 4K restauriert und in Dolby Atmos auf der großen Leinwand zu sehen sein. Insgesamt wurde APOCALYPSE NOW – FINAL CUT für acht Oscars® nominiert, mit drei Golden Globes® (darunter Beste Filmmusik, Beste Regie und Bester Nebendarsteller) ausgezeichnet und vom American Film Institut zu einem der 100 besten Filme gekürt! APOCALYPSE NOW – FINAL CUT Regie: Francis Ford Coppola; mit: Marlon Brando, Robert Duvall, Martin Sheen, Dennis Hopper, Laurence Fishburne, Harrison Ford u.v.a. KINOSTART: 15. JULI 2019 Der Vorverkauf startet am 13. Juni 2019. Zum Inhalt: In „Apocalypse Now“ versetzt Francis Ford Coppola Joseph Conrads Klassiker „Herz der Finsternis“ ins vom Krieg gezeichnete Vietnam von 1969. Die Geschichte folgt dem Militärpolizisten Captain Willard (Martin Sheen) auf seiner Mission durch die gewaltverseuchten Kampfgebiete Vietnams in Richtung der kambodschanischen Grenze. Ziel ist es, den hochrangigen US-Colonel Kurtz (Marlon Brando) zu liquidieren, der im Dschungel einen schrecklichen Kult für sich erschaffen hat. Auf Willards Reise durch den Wahnsinn und die Absurditäten des Krieges fühlt er sich jedoch mehr und mehr zum Dschungel selbst hingezogen, und dessen urtümlicher, geheimnisvoller Macht … APOCALYPSE NOW – FINAL CUT ist hochkarätig besetzt: An der Seite von Oscar®-Gewinner Marlon Brando (1972, Bester Hauptdarsteller, Der Pate), Oscar®-Preisträger Robert Duvall (1983, Bester Hauptdarsteller, Comeback der Liebe), Golden Globe®-Gewinner Martin Sheen (2001, Bester Hauptdarsteller – TV Serie, The West Wing- Im Zentrum der Macht) brillieren Oscar®-Nominee Dennis Hopper (1986, Bester Nebendarsteller, Freiwurf), Oscar®-Nominee Laurence Fishburne (1993, Bester Hauptdarsteller, Tina - What’s Love Got to Do with It), und der Oscar® Nominierte Harrison Ford (1985, Bester Hauptdarsteller, Der einzige Zeuge) Über die Restauration von APOCALYPSE NOW – FINAL CUT: Die finale Version des Meisterwerks wurde von Francis Ford Coppola höchstpersönlich restauriert. Der Fokus der Überarbeitung lag vor allem auf einem ultimativen Realismus durch eine bestmögliche Bild- und Audioqualität. • erstmalig wurde ein 4K Scan der Originalnegative erstellt • über 300.000 Einzelbilder wurden bereinigt • Die Audiospur wurde komplett restauriert (mit aktuellem 48khz Standard und 96khz) • Die Dolby Atmos Mischung sorgt für einen atemberaubenden Realismus
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Christo - Walking On Water (OmU)
(USA/I 2018, 105 Minuten, ab 0)
Vor dem malerischen Bergpanorama der italienischen Alpen realisierte der Installationskünstler Christo 2016 auf dem Lago d‘Iseo seine „Floating Piers“. Mit leuchtend gelben Stoffbahnen bespannte Stege aus schwankenden Pontons verbanden die beiden Inseln Monte Isola und San Paolo mit dem Ufer und zeichneten ein abstraktes Kunstwerk in die Landschaft. Das Werk existierte nur für 16 Tage, ermöglichte es aber über 1,2 Millionen Besuchern auf dem Wasser zu laufen.
„Regisseur Andrey Paounov zeichnet in seinem Dokumentarfilm die Entstehung der 15 Millionen teuren Installation nach und porträtiert den bulgarischen Künstler als Realisator eines hochkomplexen, von vielen Hindernissen erschwerten Großprojekts. Neben dem Kunstprojekt geht es um den Künstler zwischen Beruf und Berufung, Inspiration und Energie, Stille und Trubel sowie um eine überwältigende Schönheit zwischen Orange und Dahlienblau.“ (Filmdienst)
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Siegen e.V.
Der Film läuft in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln! Siegerländer Erstaufführung.
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Der Junge muss an die frische Luft
(D 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was sowohl bei den Kunden im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegesgott) als auch bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret (Luise Heyer) wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert und verliert ihren Geruchs- und Geschmackssinn, wodurch sie in eine tiefe Depression stürzt. Sein Vater Heinz (Sönke Möhring) ist ratlos, aber Hans-Peter fühlt sich dadurch nur noch umso mehr angetrieben, sein komödiantisches Talent auszubauen.
Basierend auf der Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" von Hape Kerkeling schuf die Regisseurin & Oscar-Gewinnerin Caroline Link ("Jenseits der Stille", "Nirgendwo in Afrika") ein ebenso bewegendes wie humorvolles Drama über die Kindheit des beliebten Entertainers.
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Der König der Löwen
(USA 2019, 0 Minuten, ab 0)
Am 18. Juli 2019 kommt "Der König der Löwen" in die deutschen Kinos - die Realverfilmung des Animationsfilmklassikers aus dem Jahr 1994!
Aktuell stehen die Laufzeit des Films und dessen Altersfreigabe noch nicht fest.
Natürlich werden wir "Der König der Löwen" auch nachmittags zeigen, aber solange wir die Laufzeit nicht kennen, können wir die Nachmittagsvorstellungen noch nicht planen.
Kartenvorbestellungen sind erst in ein paar Wochen möglich, wenn die Walt Disney Studios offiziell den Vorverkauf freigeben!
Freuen Sie sich mit uns auf ein atenberaubendes Kinoerlebnis!
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Der Trafikant
(A/D 2018, 114 Minuten, ab 12)
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits vom Alter gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber feststellen, dass dem welt-bekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht immer noch ein großes Rätsel ist. Überhaupt gibt es Wichtigeres: Hitlers Truppen sind einmarschiert und der Jude Otto Trsnjek ist in den Kellern der Gestapo verschwunden, so dass Franz nun der neue Trafikant ist.
Mit viel Gespür für den bittersüßen, poetisch-leichtfüßigen Tonfall des Romans von Robert Seethaler erzählt Regisseur Nikolaus Leytner die anrührende Coming-of-Age-Geschichte des Provinzburschen, der viel zu schnell erwachsen werden muss.

Im Anschluss an die Vorstellung wird der Psychoanalytiker Alfred Rink den Film aus seiner Sicht interpretieren; anschließend können Film und Vortrag diskutiert werden.
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Die Berufung - Ihr Kampf für Gerechtigkeit
(USA 2018, 120 Minuten, ab 6)
In den 1950er Jahren sind in den USA Frauen und Männer zwar in der Theorie gleichgestellt, doch gibt es immer noch zahlreiche Bereiche, die Frauen nicht offenstehen. So dürfen sie zum Beispiel weder Polizistin noch Richterin werden – wie die junge Anwältin Ruth Bader Ginsberg (Felicity Jones) schmerzhaft erfahren muss. Nachdem sie ihr Jura-Studium in Harvard als Jahrgangsbeste abgeschlossen hat, kann sie zwar Professorin werden, aber eben nicht Richterin. Da stößt sie dank eines Hinweises ihres Mannes Marty (Armie Hammer) auf den Fall Charles Moritz: Der Mann kümmert sich aufopferungsvoll um seine kranke Mutter, erhält allerdings aufgrund seines Geschlechts nicht den eigentlich üblichen Steuernachlass. Ruth sieht ihre Chance gekommen, einen Präzedenzfall zur Gleichstellung von Frau und Mann zu schaffen.
Die spannende Filmbiografie erzählt die Geschichte der heute 85-jährigen Juristin Ruth Bader Ginsburg, die seit 1993 als erste Frau als Richterin am Supreme Court, dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, tätig ist.
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Die Frau des Nobelpreisträgers
(GB 2018, 100 Minuten, ab 6)
Der Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce) und seine Ehefrau Joan (Glenn Close) sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Joe genießt die Aufmerksamkeit, die ihm als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller zuteilwird, in vollen Zügen die (diverse Affären inklusive). Seine Frau Joan scheint dabei mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie die perfekte Unterstützung im Hintergrund. Als Joe für sein literarisches Oeuvre mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden soll, reisen sie gemeinsam nach Schweden. Ausgerechnet dort, kurz vor dem Höhepunkt des gemeinsamen Lebens, werden die Risse der Ehe sichtbar und Joans stoische Fassade beginnt zu bröckeln. Grund hierfür ist der Journalist Nathaniel Bone (Christian Slater), der an einer Biographie über ihren Ehemann Joe arbeitet, und der den Verdacht hegt, Joan habe einen viel größeren Anteil an dem literarischen Erfolg ihres Mannes als allgemein angenommen. „Das bittersüße Drama über die Abgründe eines Künstlerpaars skizziert so packend wie präzise die Dynamik einer kreativen Verbindung.“ (Filmdienst)
Siegerländer Erstaufführung.
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Die göttliche Ordnung
(CH 2017, 96 Minuten, ab 6)
Nora (Marie Leuenberger) ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann Hans, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier herrscht die Meinung, Emanzipation sei eine Sünde gegen Natur und göttliche Ordnung. Als Nora wieder arbeiten möchte, verweigert ihr Mann die Erlaubnis - mit Berufung auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Da platzt Nora der Kragen und sie beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer (!) abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und gemeinsam proben sie den Aufstand. Beherzt kämpfen die züchtigen Dorfdamen bald nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch gegen eine verstaubte Sexualmoral. Doch in der aufgeladenen Stimmung drohen Noras Familie und die ganze Gemeinschaft zu zerbrechen.
„Eine hintersinnige Tragikomödie, die auf authentischen Erlebnissen beruht … Die erfrischende, ausgesprochen unterhaltsame Lektion in Sachen direkter Demokratie erzählt nebenbei die Geschichte der sexuellen Revolution in der Schweiz." (film-dienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Doktor Schiwago

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Menashe
(USA 2017, 83 Minuten, ab 6)
Der orthodoxe Jude Menashe (Menashe Lustig) kämpft nach dem Tod seiner Frau darum, seinen Sohn Rieven (Ruben Niborski) allein erziehen zu können. Die Voraussetzungen dafür stehen schlecht: Menashe lebt in der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in Borough Parkin Brooklyn, New York. Die dortigen Erwartungen an die Bewohner folgen einem rigiden Verhaltenskodex, alleinerziehende Väter sind nach strenger Auslegung der Thora nicht vorgesehen. Der tollpatschige Supermarktverkäufer Menashe passt auch sonst nicht recht in das konforme Bild der Gemeinde. Er ist ein klassischer Schlimasel, vergesslich und chaotisch, der den chassidischen Hut nicht trägt und seine Schläfenlocken hinter den Ohren versteckt. Mit seinem kleinen Gehalt kommt er dazu kaum über die Runden, und so bestimmt der Rabbi, dass der Sohn Rieven besser bei der Familie des Onkels aufwächst - solange bis Menashe wieder heiratet und sein Leben in geordnete Bahnen führt.
Regisseur Joshua Z. Weinstein ist es mit viel Geduld gelungen, mitten in der chassidischen Gemeinde zu drehen und alle Rollen mit Haredim zu besetzen. Mit dokumentarischer Präzision hält sein Film das Leben in der Enklave fest: Er erforscht die Menschen und ihr Leben; Rituale und Feiern sind ebenso präsent wie die Gewohnheiten und Lebensumstände der Haredim, von denen heute noch etwa 200.000 in Brooklyn/New York leben, als größte chassidische Gemeinschaft außerhalb Israels. Der Film wurde komplett in jiddischer Sprache gedreht – und für deutsche Ohren ist die Sprache tatsächlich ziemlich gut zu verstehen, obwohl die jiddisch-jüdische Kultur in Deutschland mehr als 70 Jahre nach dem Holocaust kaum mehr präsent ist. Es ist ein merkwürdiges Gefühl zu wissen, dass diese Sprache einmal Teil der deutschen und europäischen Kultur war.
„Die leise, warmherzige Komödie mit extrem dokumentarischem Charakter erzählt authentisch von einer in sich geschlossenen Gemeinschaft: eine kleine, abgeschottete Welt für sich in der tobenden, lauten Metropole New York. Dies und eine anrührende, tragikomische Geschichte machen den komplett auf Jiddisch gedrehten Film spannend und sehenswert. ‘Menashe‘ ist bei allem Willen zur höchstmöglichen Authentizität nicht nur ein interessantes Zeitdokument, sondern vor allem eines: eine sehr warmherzige, tragikomische Geschichte.“ (Programmkino.de)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V.
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Monsieur Claude 2
(F 2019, 99 Minuten, ab 0)
Aus Liebe zu ihren Töchtern haben Monsieur Claude (Christian Clavier) und seine Frau Marie (Chantal Lauby) die Familien ihrer Schwiegersöhne in den jeweiligen Heimatländern besucht. Nach ihrer Rückkehr freuen sich die beiden auf ihr Großeltern-Dasein in der geliebten französischen Provinz: Aber erneut haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht! Die offenbaren ihnen nämlich, dass ihre Ehemänner überlegen in ihre Herkunftsländer auszuwandern, da sie in Frankreich unter Vorurteilen leiden und auch keine berufliche Perspektive sehen. Claude und Marie befürchten, dass sie ihre Töchter und Enkelkinder dann kaum noch zu Gesicht bekommen werden. Kurzerhand laden sie ihre Schwiegersöhne samt Familien zu einer Landpartie ein, um sie von den Vorzügen ihrer französischen Heimat zu überzeugen!
Die Fortsetzung des Überraschungserfolgs „Monsieur Claude und seine Töchter“ „zündet erneut ein Feuerwerk an pointiertem Witz und erfrischender, schonungsloser Provokation. Ein idealer ‚Gute-Laune-Film‘, den sich niemand entgehen lassen sollte.“ (Programmkino.de)
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Tanz ins Leben
(GB 2017, 111 Minuten, ab 0)
Nach 35 Ehejahren organisiert Sandra Abbott (Imelda Staunton) die Ruhestandsparty ihres Manns Mike (John Sessions), der es als hoch dekorierter Polizeibeamter zu einem Adelstitel gebracht hat. Während der Feier entdeckt Sandra jedoch, dass ihr Mann sie seit Jahren mit ihrer besten Freundin betrügt. Enttäuscht verlässt Sandra den untreuen Gatten und zieht zu ihrer älteren Schwester Elizabeth (Celia Imrie) nach London - und damit in eine völlig andere Welt. Denn die nur „Bif“ genannte Schwester ist das genaue Gegenteil zur versnobten Sandra: Als Hippie-Girl hat sie einst viel von der Welt gesehen; jetzt in ihren Sechzigern lebt sie immer noch einen aufregenden Alltag, denn sie engagiert sich mit gleichgesinnten Freunden in einer schmissigen Senioren-Tanzgruppe. Nur widerstrebend lässt sich Sandra zum Besuch der Tanzstunden überreden; erst nach und nach realisiert sie, welch neuen Schwung diese in ihr Leben bringen. „Ein Wohlfühlfilm mit Humor und Charme für Senioren.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Wir sind Juden aus Breslau
(D 2016, 113 Minuten, ab 12)

Siegerländer Erstaufführung.
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Wunder
(USA 2017, 114 Minuten, ab 0)
August Pullmann (Jacob Tremblay) ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern Isabell (Julia Roberts) und Nate (Owen Wilson), sowie seiner etwas älteren Schwester Olivia (Izabela Vidovic) in New York. Auggie wurde mit einem genetischen Defekt geboren, der vor allem im Gesicht zu Fehlbildungen führt. 26 Operationen hat Auggie zwar schon hinter sich, “normal” sieht er dennoch nicht aus, weswegen er bislang von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde und sich nur im Schutz eines Astronauten-helms in die Öffentlichkeit wagte. Doch nun soll er eine reguläre Schulklasse besuchen; Auggie nimmt all seinen Mut zusammen und beschließt, sich den Abenteuern zu stellen, die das Leben für einen so außergewöhnlichen Jungen wie ihn bereithält.
„Ein aufrichtiger und wichtiger Appell für mehr Toleranz und Feingefühl im Umgang mit von der Natur Benachteiligten, der geschickt zwischen Ernst und Humor angesiedelt ist und mitunter das Geschehen auch aus den Blickwinkeln der anderen beobachtet.“ (filmdienst.de)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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