Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 10 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 3356 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


Andrea lässt sich scheiden
(A 2023, 93 Minuten, ab 6)
Die Polizistin Andrea (Birgit Minichmayr) arbeitet in einem kleinen Ort mitten in Niederösterreich. Sie beschließt, sich endlich von ihrem Mann Andy scheiden zu lassen und eine neue Stelle in der Landeshauptstadt St. Pölten anzutreten. Als ihr nach einer feuchtfröhlichen Geburtstagsfeier ausgerechnet ihr Noch-Ehemann vors Auto läuft und bei dem Unfall verstirbt, begeht sie in Panik Unfallflucht. Umso überraschter ist Andrea, als plötzlich der Religionslehrer Franz (Josef Hader) auf der Wache erscheint und behauptet, er habe hinterm Steuer gesessen.
Mit seiner zweiten Regiearbeit schuf der österreichische Kabarettist Josef Hader („Wilde Maus“) eine in der kleinbürgerlichen Provinz angesiedelte Tragikomödie: „Famos schrullige Figuren. Situationskomik vom Feinsten. Pointenreiche Dialoge. Schuld und Sühne in Niederösterreich. Gut. Besser. Hader!“ (Programmkino.de)
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Die einfachen Dinge
(F 2023, 95 Minuten, ab 0)
Bei einem Ausflug mit dem schicken Cabrio gerät der selbst-bewusste Unternehmer Vincent (Lambert Wilson) in Not: Mitten in den Alpen, ohne Mobilnetz, erleidet er eine Autopanne. Sein Retter in der Not ist der schroffe Einsiedler Pierre (Grégory Gadebois), der als Selbstversorger in einer idyllischen Berghütte lebt. Doch so schnell wird Pierre den ungebetenen Gast nicht los, denn Vincent erleidet mehrere Panikattacken und beschließt, eine Auszeit zu nehmen - ausgerechnet auf dem Hof von Pierre.
„Eine liebenswert ironische Zeitgeist-Buddy-Komödie mit vielen unerwarteten Wendungen. Gute Laune garantiert!“ (Programmkino.de)

Der Eintritt beträgt im Parkett nur 6,00 EUR und auf dem Balkon nur 8,00 EUR.

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Die Insel der Zitronenblüten
(E 2021, 121 Minuten, ab 12)
Vor vielen Jahren haben sich die beiden Schwestern Anna (Eva Martín) und Marina (Elia Galera) zerstritten: Während Anna die Insel Mallorca nicht verlassen hat und immer noch mit einem Mann verheiratet ist, den sie nicht mehr liebt, ist Marina als Ärztin um die Welt gereist. Eine geheimnisvolle Erbschaft bringt Marina nach Mallorca zurück, denn die Schwestern haben eine Bäckerei geerbt. Aber weder kennen sie die verstorbene Besitzerin, noch gibt es irgendwelche Hinweise darauf, warum diese ausgerechnet sie beide als Erbinnen eingesetzt hat. Nach dem gleichnamigen Bestseller von Cristina Campos entstand ein warmherziges Familiendrama, das min berauschenden Bildern und unvergleichlicher Farbenpracht aufwartet.

Der Eintritt beträgt im Parkett nur 6,00 EUR und auf dem Balkon nur 8,00 EUR.

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Ein Becken voller Männer
(F 2018, 122 Minuten, ab 12)
Acht Männer im besten Alter, die mit unterschiedlichen Lebenskrisen zu kämpfen haben, lernen sich in der örtlichen Badeanstalt kennen. Um nicht einfach nur im Becken hin- und herzuschwimmen, gründen sie kurzerhand das erste männliche Synchronschwimmteam der Stadt. Mit Badekappe und Badehose bewaffnet, lassen sie sich fortan regelmäßig von ihrer Trainerin Delphine drillen. Doch erst als die Männer beschließen, an der Synchronschwimm-Weltmeisterschaft in Norwegen teilzunehmen, packt sie der Ehrgeiz und aus den acht Individuen wird endlich ein synchronschwimmendes Team!
„Die einfallsreiche, leicht melancholische Ensemble-Komödie begegnet ihren sorgfältig konturierten Figuren mit Ernst, Sympathie und Mitgefühl. Eine einfühlsame Inszenierung und überzeugende Darsteller sorgen für eine außergewöhnliche Anteilnahme an dem Plot, der mit abwechslungsreichem Humor von der Entdeckung neuen Lebensmutes erzählt.“ (Filmdienst)
Der Eintritt beträgt im Parkett 7,00 EUR und auf dem Balkon 9,00 EUR.

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Ein ganzes Leben
(D 2023, 115 Minuten, ab 12)
Die österreichischen Alpen um 1900. Niemand weiß genau, wie alt der Waisenjunge Andreas Egger ist, als er ins Tal auf den Hof vom Kranzstocker (Andreas Lust) kommt. Dem gottesfürchtigen, aber gewalttätigen Bauern taugt der Knabe nur als billige Hilfskraft. Allein die alte Ahnl (Marianne Sägebrecht) bringt ihm etwas Fürsorge entgegen. Als sie stirbt, schließt sich der inzwischen erwachsene Egger (Stefan Gorski) einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Seilbahnen baut, die auch Elektrizität und Touristen ins Tal bringen soll. Mit seinem Lohn pachtet Egger eine schlichte Holzhütte hoch oben in den Bergen, wo er sich und seiner großen Liebe Marie (Julia Franz Richter) ein Zuhause schafft. Doch das gemeinsame Glück ist nur von kurzer Daue.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Robert Seethaler schuf Regisseur Hans Steinbichler („Das Tagebuch der Anne Frank“) eine beklemmende Passionsgeschichte, die „bis zur Schmerzgrenze kantig von einem einfachen Mann erzählt, der sich trotz aller Katastrophen das Staunen über die Schönheit des Daseins bewahrt hat. Eine existenzielle Achterbahnfahrt von hoher schauspielerischer und inszenatorischer Qualität, die auch eine Ode an die Südtiroler Berge und ihren eigenwilligen Menschenschlag ist.“ (Filmdienst)

Der Eintritt beträgt im Parkett nur 6,00 EUR und auf dem Balkon nur 8,00 EUR.

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Es sind die kleinen Dinge
(F 2023, 90 Minuten, ab 12)
Nur 400 Einwohner leben in dem kleinen Dorf Kerguen in der Bretagne. Die Bürgermeisterin Alice (Julia Piaton) kümmert sich aufopferungsvoll um alle Belange der Einwohner: So sucht sie übers Internet einen Bäcker für ihren Ort oder repariert in der großen Pause schon mal selbst ein Schlagloch. Im Hauptberuf ist Alice nämlich Lehrerin an der örtlichen Schule, der wegen Schülermangel allerdings die Schließung droht. Als wäre das alles noch nicht genug, sitzt neuerdings der mürrische Émile (Michel Blanc) in ihrer Klasse: Der 65-jährige Rentner (Michel Blanc) will auf seine alten Tage noch Lesen und Schreiben lernen, weil sein Bruder, der bisher seinen Schriftverkehr erledigt hat, verstorben ist.
„Eine knuffige Provinzkomödie mit hohem Wohlfühlfaktor." (Filmstarts)
„Die liebenswerte Geschichte wird allen Kinogästen ein Lächeln ins Gesicht zaubern." (Programmkino.de)
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Garfield: Eine Extra Portion Abenteuer
(USA 2024, 102 Minuten, ab 0)
Der Kater Garfield wird aus seinem geruhsamen Alltag gerissen, als sein verschollen geglaubter Vater Vic, ein alter Straßenköter, und dessen Freundin Jinx, eine Perserkatze, plötzlich vor der Türe stehen. Ehe Garfield weiß, wie ihm geschieht, müssen er und sein Hundekumpel Odi bei einem gefährlichen Raubzug mithelfen.
Der Animationsspaß erweist sich als „eine geglückte Mischung aus Abenteuer, Spaß und Gefühl, die von waghalsigen Aktionen und extravaganten Nebenfiguren profitiert!“ (Filmdienst)
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Schmetterlinge im Ohr
(F 2022, 94 Minuten, ab 0)
Der 50jährige Lehrer Antoine (Pascal Elbé) hat nur Ärger: Seine Schüler fordern mehr Aufmerksamkeit, seine Kollegen beklagen sein Desinteresse und seine Freundin verlässt ihn. Vor allem aber nervt ihn seine neue Nachbarin Claire (Sandrine Kiberlain), die sich über seine laute Musik und das permanente Klingelns eines Weckers aufregt. Was Antonie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: er ist schwerhörig! Dank des neuen Hörgeräts erlebt Antoine die Welt um ihn herum viel eindringlicher - was ihn gleichermaßen fasziniert wie abschreckt. Die romantische Komödie punktet nicht nur mit viel Charme und liebenswertem Humor, sie zeigt auch mit Hilfe der Tonspur, wie es für einen Menschen ist, durch das Wieder-Hören die Welt neu zu erleben!

Der Eintritt beträgt im Parkett nur 6,00 EUR und auf dem Balkon nur 8,00 EUR.

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Sterben
(D 2024, 182 Minuten, ab 16)
Die 70-jährige Lissy Lunies (Corinna Harfouch) ist froh darüber, dass ihr dementer Mann Gerd (Hans-Uwe Bauer) endlich ins Heim gekommen ist. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs und beginnende Blindheit geben ihr selbst nicht mehr viel Zeit. Im Zentrum des Panoptikums der Tod-geweihten steht ihr Sohn, der Dirigent Tom Lunies (Lars Eidinger). Mit seinem depressiven besten Freund Bernard (Robert Gwisdek) arbeitet er an einer Komposition namens „Sterben“ und der Name wird zum Programm. Gleichzeitig macht ihn seine Ex-Freundin Liv (Anna Bederke) zum Ersatzvater ihres Kindes, das auch sein eigenes hätte sein können. Toms Schwester Ellen (Lilith Stangenberg) beginnt währenddessen eine wilde Affäre mit einem verheirateten Zahnarzt.
Regisseur Matthias Glasner („Gnade“) schuf einen Film, „der dank eines exzellenten Drehbuchs, eines großartigen Ensembles und einer auf den Punkt zugespitzten Dramaturgie das Publikum einlädt, sich existenziellen Fragen zu stellen. (FBW)
Ausgezeichnet mit vier Deutschen Filmpreisen 2024 (u.a. als Bester Film und für die Beste weibliche Hauptrolle)!

Aufpreis 3,00 EUR wegen Überlänge (das gilt in diesem besonderen Fall auch für Fünfer-Tickets)!
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The Fall Guy
(USA 2024, 127 Minuten, ab 12)
Nach einem schweren Unfall zieht sich der Stuntman Colt Seavers (Ryan Gosling) aus der Filmbranche zurück, um in Ruhe zu gesunden. Selbst seine Freundin Jody Moreno (Emily Blunt) weiß nicht, wo er steckt. Ein Jahr später erhält Colt einen Anruf der Produzentin Gail Meyer (Hannah Waddingham): Der Star ihres aktuellen Filmprojekts, Tom Ryder (Aaron Taylor-Johnson), ist spurlos verschwunden! Zunächst hat Colt keine Lust auf die Reise nach Australien, als er aber hört, dass Jody die Regisseurin des Science-Fiction-Thrillers ist, macht er sich auf den Weg und heuert wieder als Stuntman an.
Regisseur David Leitch („Bullet Train“) schuf eine lässige Actionkomödie mit jeder Menge 1980er-Musik, die dem undankbaren Beruf des Stuntmans sein wohlverdientes Denkmal setzt: „Ein mit markigen Sprüchen und virtuosen Actionszenen garniertes Leinwandspektakel!“ (Filmdienst)
PS. Wer beim Abspann sitzen bleibt, kann sich über ein Wiedersehen mit Lee Majors und Heather Thomas freuen!
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