Filme

Hier finden Sie die Besprechungen der 22 Filme des aktuellen Programms. Wenn Sie sich Besprechungen aus früheren Programmen ansehen möchten steht Ihnen unser 2985 Einträge umfassendes Filmarchiv zur Verfügung.


Bombshell - Das Ende des Schweigens
(USA 2019, 110 Minuten, ab 12)
Megyn Kelly (CHARLIZE THERON) ist das Aushängeschild von Fox News: blond, attraktiv, sexy. Schöne Beine sind bei dem konservativen Nachrichtensender gefragter als investigativer Journalismus und unbequeme Fragen. Als sich die Starmoderatorin vor laufenden Kameras mit Präsidentschaftsbewerber Donald Trump anlegt, hat sie keine Rückendeckung von oben zu erwarten: Senderchef Roger Ailes (JOHN LITHGOW) ist mit Trump befreundet, außerdem beschert der Krawallkandidat Fox News Topquoten – so auch mit seiner sexistischen Twitter-Kampagne gegen Megyn. Ihre gestandene Kollegin Gretchen Carlson (NICOLE KIDMAN) weigert sich, noch länger die „TV-Barbie“ zu geben. Daraufhin wird ihr Vertrag „wegen enttäuschender Einschaltquoten“ nicht verlängert – während die ehrgeizige Redakteurin Kayla Pospisil (MARGOT ROBBIE) nach einem Meeting hinter Roger Ailes´ verschlossener Bürotür aufsteigt… Als Gretchen ihren langjährigen Boss wegen sexueller Belästigung verklagt, formiert sich bei Fox News sofort „Team Roger“. Nur Megyn bleibt verdächtig neutral, auch Kayla schweigt. Aber wie lange noch?
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Das geheime Leben der Bäume
(D 2019, 100 Minuten, ab 0)
Basierend auf dem 2015 erschienen Sachbuch von Peter Wohlleben beleuchtet der Film das „Sozialleben“ der Bäume als Lebewesen, die in Kooperation und Kommuni-kation mit Artgenossen und Umwelt existieren. Dabei widmet sich der Film einerseits der eindrucksvollen Bebilderung des Beziehungsnetzwerks der Bäume, andererseits begleitet er den Förster und Autor Wohlleben, der erklärend in die Ökosphäre Wald einführt und auch auf die Gefahren hinweist, die ihr durch den Menschen drohen. Dabei formuliert die Dokumentation eine vehemente Kritik an der herkömmlichen Forstwirtschaft und ganz allgemein an der mensch-lichen Einstellung, die Bäume lediglich als Ressourcen ansieht.
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David Garrett: Unlimited - Live in Verona
(D 2020, 123 Minuten, ab 0)
Seit über 10 Jahren begeistert David Garrett mit seinem Crossover-Programm aus Rock-/Popsongs und klassischer Musik ein weltweites Publikum. 24 Gold- und 16 Platin-Auszeichnungen stehen für eine einmalige musikalische Erfolgsgeschichte, die den gebürtigen Aachener rund um die Welt führt. Sein jetzt schon legendäres Konzert 2019 vor tausenden begeisterten Fans in der historischen Kulisse der Arena in Verona ist ein musikalischer Höhepunkt seiner UNLIMITED Tour, auf der er seine Greatest Hits präsentiert.
Der Rockstar-Geiger nutzt neue Technologien, um das Musikalische und Visuelle zu einem überwältigenden und fast filmischen Konzerterlebnis zu verschmelzen und begeistert seine Fans mit einer Mischung aus neuen Songs, Unplugged-Arrangements und den mitreißendsten Versionen seiner größten Hits. Ob Popsongs oder Stücke aus seiner musikalischen Heimat, der klassischen Musik, David Garrett brilliert mit seiner atemberaubenden Virtuosität. Seine neue Show, die ebenso elektrisierend wie intim ist, hat bereits über 200.000 Fans während der Tournee 2019 begeistert.
Nun können Sie dieses spektakuläre Konzert bequem von Ihrem Kinosessel aus genießen - nur am 30. August 2020 in ausgewählten Kinos!
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Der Fall Collini
(D 2019, 123 Minuten, ab 12)
Über 30 Jahre lang hat der 70jährige Italiener Fabrizio Collini (Franco Nero) unbescholten in Deutschland gearbeitet und dann tötet er anscheinend grundlos den angesehenen Industriellen Hans Meyer (Manfred Zapatka). Mit der Pflichtverteidigung wird ausgerechnet der junge, unerfahrene Anwalt Caspar Leinen (Elyas M’Barek) beauftragt. Für Caspar steht weit mehr auf dem Spiel als seine Karriere, denn das Opfer ist der Großvater seiner Jugendliebe Johanna (Alexandra Maria Lara) und war wie ein Ersatzvater für ihn. Zudem hat er mit dem Strafverteidiger Richard Mattinger (Heiner Lauterbach) einen Gegner, der ihm haushoch überlegen scheint. Caspar muss herausfinden, warum Collini ausgerechnet einen vorbildlichen Menschen wie Meyer ermordet hat. Auch das öffentliche Interesse an dem Fall ist immens, doch Collini schweigt beharrlich zu seinem Motiv.
Basierend auf dem Justiz-Roman des Bestsellerautors Ferdinand von Schirach beleuchtet Regisseur Marco Kreuzpaintner („Die Wolke“) einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte: „Eine Story voller Wendungen und eine große inszenatorische Raffinesse machen aus ‚Der Fall Collini‘ einen packenden Film, der nicht nur Unterhaltung bietet, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit einem hochkomplexen und wichtigen Thema.“ (FBW)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR.

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Der Fall Richard Jewell
(USA 2020, 129 Minuten, ab 12)
Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta alarmiert der Wachmann Richard Jewell (Paul Walter Hauser) die Polizei, dass in einem Park eine Rucksackbombe liegt und wird schnell als Held gefeiert. Auf der Suche nach den Tätern überprüft das FBI allerdings auch Jewell als möglichen Bombenleger, was von den Medien gierig aufgegriffen wird. Nur seine Mutter Bobi (Kathy Bates) und der Anwalt Watson Bryant (Sam Rockwell) sind von Jewells Unschuld überzeugt.
„Das von Regisseur Clint Eastwood nach Tatsachen inszenierte Drama lässt sich sowohl als dezidierte Gesellschafts- wie Medienkritik lesen.“ (Filmdienst)
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Die Blechtrommel
(D 1979, 142 Minuten, ab 16)
Danzig 1927. Der äußerst frühreife und hellwache Oskar (David Bennent) ist gerade erst drei Jahre alt geworden. Und doch ist ihm bereits klar: Das kleinbürgerliche Leben der Erwachsenen kann und will er so nicht akzeptieren. Er hört einfach auf zu wachsen. Leidenschaftlich protestiert der anarchische Zwerg fortan auf seiner Blechtrommel gegen fanatische Nazis und deren feige Mitläufer. Immer wieder erhebt er seine Stimme gegen die muffigen Spießer der Weimarer Republik und deren derbe Erotik. So schrill, bis Glas springt. Erst als nach dem Krieg eine menschlichere Zeit beginnt, beschließt Oskar wieder am Leben teilzunehmen und wächst weiter.
Die brillant inszenierte Verfilmung des Romans von Günter Grass durch Regisseur Volker Schlöndorff wurde mit mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele Cannes (1979) sowie mit dem Oscar für den Besten Ausländischen Film (1980) ausgezeichnet!
Zum 40. Jubiläum des Oscar-Gewinns kommt das Meisterwerk zurück auf die Leinwand - restauriert mit komplett überarbeitetem Bild und Ton!
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Die Wolf-Gäng
(D 2019, 97 Minuten, ab 6)
An der Penner-Akademie, der berühmten magischen Schule, lernen sich drei Verlierer kennen: Der Jungvampir Vlad kann kein Blut sehen, die Fee Faye hat Flugangst und der Werwolf Wolf hat eine Tierhaarallergie. Die drei sympathischen Anit-Helden werden zu Freunden und kommen einer Verschwörung auf die Spur, die nicht nur ihre Schulkameraden, sondern die ganze Stadt Crailsfelden gefährdet. Das ebenso spannende wie humorvolle Fantasy-Abenteuer basiert auf der gleichnamigen Jugendroman- und Hörspielreihe von Wolfgang Hohlbein.

Der Eintritt kostet für Kinder nur 5,00 EUR und für Erwachsene nur 6,00 EUR (im Parkett und auf dem Balkon)!

Für Kinder unter 6 Jahren verboten - auch in Begleitung der Eltern!

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Edie - Für Träume ist es nie zu spät
(GB 2017, 102 Minuten, ab 0)
Edith Moor (Sheila Hancock), genannt Edie, ist eine forsche aber liebenswerte Frau in ihren Achtzigern. Ein Leben lang hat sie sich stets nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-Jährige, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen und sich einen lang ersehnten Traum zu erfüllen: Sie wollte schon immer den Berg Suilven in den schottischen Highlands erklimmen. Kurzerhand engagiert sie den jungen Jonny (Kevin Guthrie), Besitzer eines Campingladens, als Führer. Während die beiden ungleichen Wanderer den Berg zu besteigen versuchen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen.
„Eine anrührende, in der Titelrolle bravourös gespielte Tragikomödie, der durch atemberaubende Landschaftsaufnahmen und die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die die Generationen verbindet, überzeugt.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Enkel für Anfänger
(D 2020, 104 Minuten, ab 6)
Die Rentner Karin (Maren Kroymann) und Gerhard (Heiner Lauterbach) wollen der Langeweile ihres Alltags entfliehen, haben aber keine Lust auf typische Senioren-Aktivitäten. Von ihrer Freundin Philippa (Barbara Sukowa), die seit einiger Zeit die kleine Leonie als Paten-Oma betreut, lassen sie sich überreden, ebenfalls als Leih-Oma bzw. Leih-Opa auszuhelfen. Ehe sie sich versehen, stecken Karin und Gerhard bis zum Hals in der Enkelbetreuung: ihre Wohnungen werden von tobenden Kindern auf den Kopf gestellt und sie müssen sich mit Allergien, Helikoptereltern und einsamen Single-Müttern herumschlagen. In der turbulenten Komödie treten außerdem Günther Maria Halmer, Dominic Raacke, Lavinia Wilson, Palina Rojinski und Julius Weckauf ("Der Junge muss an die frische Luft") auf.
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Fridas Sommer
(E 2017, 98 Minuten, ab 0)
Spanien 1993: in Barcelona ist es Sommer, doch für die sechsjährige Frida (Laia Artigas) ist es eine traurige Zeit. Ihre Mutter ist erst kürzlich gestorben, ihren Vater hat sie schon vor längerem verloren. Jetzt muss sich das Mädchen fernab der Heimat auch noch an ein neues Zuhause gewöhnen. Denn die Familie ihres Onkels holt sie zu sich aufs Land. Das Dasein in der Ferne und die Umstellung auf das Leben in einer fremden Familie, fallen der Sechsjährigen alles andere als leicht. Erst langsam kann sie sich etwas öffnen, was auch daran liegt, da Frida immer mehr Zeit mir ihrer Cousine Anna (Paula Robles) verbringt. Doch obwohl sich Frida bei ihrem Onkel nun immer wohler fühlt, bleibt Ihr Verhalten unvorhersehbar und launisch. Wird sie sich je voll und ganz heimisch fühlen?
"Das feinfühlige, stark autobiografisch gefärbte Drama 'Fridas Sommer' kehrt auf behutsame Weise das fragile Seelenleben eines Mädchens nach außen. Mit nachhaltigem Gespür folgt Regie-Debütantin Carla Simón der kleinen Frida bei ihrem Versuch, ihren Platz in der neuen Umgebung abseits der Heimat zu finden. Ein ergreifender, sehr sensibel umgesetzter Film, der die Geschehnisse aus kindlichem Blickwinkel schildert." (Programmkino.de)
Siegerländer Erstaufführung.
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Harriet - Der Weg in die Freiheit
(USA 2020, 125 Minuten, ab 12)
Auf einer Plantage in Dorchester County, Maryland, im Jahr 1849 träumt die Sklavin Araminta „Minty“ Ross (Cynthia Erivo) von einem Leben in Freiheit mit ihrem Mann und ihrer Familie. Mit dem Tod ihres Besitzers steht ihr ein hartes Schicksal bevor, denn sie soll von ihrer Familie getrennt und an einen neuen Besitzer im Süden des Landes verkauft werden. Bevor es soweit kommt, ergreift Minty die Flucht. Sie schafft es nach Pennsylvania, wo ihr die Unternehmerin Marie Buchanon dabei hilft, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Doch sie kann ihr neues Leben nicht genießen, weshalb sie den Plan fasst, ihren Ehemann John Tubmann zu retten - der ist zwar ein freier Mann, aber als Afroamerikaner in Maryland Freiwild. Sie reist in ihre alte Heimat zurück und macht sich einen Namen als Flüchtlingshelferin.
„Das gelungene BioPic“ (Filmecho) errichtet der historischen Sklavenbefreierin und Frauenrechtlerin Harriet Tubman ein filmisches Denkmal!
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Intrige
(F 2019, 132 Minuten, ab 12)
Paris, 1895: Der französische Hauptmann Alfred Dreyfus (Louis Garrel) ist vielen ein Dorn im Auge, denn er ist Jude, der einzige im gesamten französischen Generalstab. Am 22. Dezember 1884 erreichen seine Gegner ihr Ziel: Weil er Militärgeheimnisse verraten haben soll, wird Dreyfus wegen Landesverrat von einem nichtöffentlichen Militärgericht zu lebenslanger Haft verurteilt und auf die sogenannte Teufelsinsel vor der Küste von Französisch-Guayana verbannt. Weil Dreyfus seine Unschuld beteuert und es Hinweise gibt, wonach das zentrale Schriftstück, auf dem seine Verurteilung basiert, gar nicht von ihm selbst geschrieben wurde, nimmt der neue Geheimdienstchef, der Oberstleutnant Marie-Georges Picquart (Jean Dujardin) auf eigene Faust Ermittlungen auf.
Der 86-jährige Regisseur Roman Polanski („Der Gott des Gemetzels“, „Der Pianist“) schuf „einen glänzenden historischen Justizthriller über die berüchtigte Dreyfus-Affäre, der angesichts eines wieder erstarkten Antisemitismus in Europa höchst aktuell wirkt und reichlich Denkanstöße zu Missständen in Geheimdiensten, falscher Autoritätshörigkeit, gezielter Medienmanipulation und ideologisch geprägter Volksverhetzung liefert.“ (Filmecho)
Aufpreis 1,00 EUR wegen Überlänge.
Siegerländer Erstaufführung.
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Jonas Kaufmann: Mein Wien
(A 2019, 101 Minuten, ab 0)
„Mein Wien“ ist Jonas Kaufmanns zutiefst persönliche Hommage an die weltberühmten Melodien aus dem Geburtsort des Walzers und der Operetten. In diesem Konzertmitschnitt aus dem weltberühmten Wiener Konzerthaus, live aufgezeichnet im Oktober 2019, präsentiert er ein populäres Programm Wiener Musik voller unvergleichlicher Gänsehautmomente. Ein einmaliges Ereignis auf der großen Kinoleinwand!
Zusätzlich führt Jonas Kaufmann uns zu seinen Lieblingsorten in der Donaumetropole, die die Stadt für ihn so einzigartig machen.
Jonas Kaufmann hatte schon immer eine besondere Beziehung zu Österreich und Wien. Seine Großmutter hatte eine Vorliebe für die leichten Klassiker und sang gerne die Evergreens von Johann Strauss, Franz Léhar und Robert Stolz – ein schöner Kontrast zur Leidenschaft seines Großvaters für Wagner.
„Diese Musik versetzte mich immer in gute Stimmung“, erinnert er sich. „Wenn ich als Schüler unangenehme Arbeiten zu erledigen hatte, wie putzen oder Staub saugen, musste ich nur Carlo Kleibers Die Fledermaus auflegen und hatte sofort ein Lächeln im Gesicht.“
Nur am 20. September 2020 im Kino!
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Lara
(D 2019, 98 Minuten, ab 0)
Die frühpensionierte Beamtin Lara (Corinna Harfouch) erwacht am Morgen ihres 60. Geburtstages und lässt sich in einer Mischung aus Schwermut und sarkastischem Humor durch den Tag treiben. Eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor (Tom Schilling) gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch seine Mutter hat Viktor nicht eingeladen, dafür aber seinen Vater und dessen neue Lebensgefährtin. Aber so leicht lässt sich Lara nicht entmutigen: Sie hebt all ihr Geld ab, leistet sich ein Galakleid und kauft sämtliche Restkarten des Konzertes auf, die sie im Laufe des Tages nach Gutdünken verteilt. Ein zufälliges Zusammentreffen mit ihrem Ex-Mann Paul (Rainer Bock), Viktors Vater, verläuft nicht harmonisch, ebenso wenig wie eine Begegnung mit ihrer betagten Mutter (Gudrun Ritter). Auch als sie ihren Sohn schließlich ein paar Stunden vor dem Konzert trifft, reißen alte Wunden auf. Wird die Begegnung das Konzert beeinflussen?
Sieben Jahre nach seinem gefeierten Debüt „Oh Boy“ liefert Regisseur Jan-Ole Gerster wieder ein Meisterwerk ab: „Atmosphärisch dicht, visuell verspielt sowie bestens besetzt bis in die Nebenrollen, entsteht ein packend intensives Drama!“ (Programmkino.de) „Der außer-gewöhnliche Film über Kunst, Familie und Einsamkeit handelt als kluge Selbstkritik des Bildungsbürgertums von Disziplin, Gewalt und Selbstverletzung.“ (Filmdienst)

Der Eintritt kostet im Parkett 6,00 EUR und auf dem Balkon 7,00 EUR. Kaffee, Kuchen und Waffeln kosten extra. Einlass ist um 16.00 Uhr, Filmbeginn um 17.00 Uhr.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Senioren-Service-Stellen der Städte Hilchenbach und Netphen sowie der "Regiestelle Leben im Alter" der Universitätsstadt Siegen.

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Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich
(USA 2019, 125 Minuten, ab 12)
Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie ist die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, elegant und attraktiv - er ist ein talentierter Journalist mit Hang zum Chaos. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie einst sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nach 20 Jahren wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein, um ihrem Wahlkampf um die Präsidentschaft mehr Humor und Esprit zu verleihen. Fred sieht hingegen die Chance seines Lebens, endlich seine Traumfrau zu erobern. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine derart mächtige Frau zu beeindrucken?
„Der Titel ist sperrig, doch keine Sorge: ‚Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich‘ ist eine pfiffige Komödie, mit Hirn, Herz und einer perfekten Portion von derbem Humor. Charlize Theron & Seth Rogen sind die Traumbesetzung.“ (STERN)
„Einer der gelungensten Unterhaltungsfilme des laufenden Jahres! Der interessanteste Clou ist der Wechsel von Rollen und Geschlechterstereotypen: ‚Long Shot‘ präsentiert ein herrlich utopisches Amerika, wo Männer neidlos in der zweiten Reihe stehen, Wähler rückhaltlose Ehrlichkeit schätzen und Frauen alles haben dürfen: eine tolle Karriere und Liebe.“ (epd Film)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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Meine Freundin Conni - Geheimnis um Kater Mau
(D 2020, 76 Minuten, ab 0)
Das Mädchen Conni darf mit ihren Freundinnen ein paar Tage ohne Eltern auf einer Jugendherberge in einer pittoresken Burg verbringen. Mit dabei ist ihr Kater, der sich heimlich in den Bus geschlichen hat und für allerhand turbulente Situationen sorgt. Das erste (animierte) Leinwandabendteuer der populären Kinderbuchfigur, ein farbenfrohe Mix aus komödiantischen Momenten und einfachen Action-Elementen, richtet sich mit seiner klaren Figurenzeichnung an die jüngsten Zuschauer.
Der Eintritt für Kinder kostet (wie sonst auch) 5,00 EUR im Parkett bzw. 6,00 EUR auf dem Balkon, aber die Erwachsenen bezahlen in bei diesem Film nur 7,00 im Parkett und nur 8,00 EUR auf dem Balkon!
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Narziss und Goldmund
(D 2019, 118 Minuten, ab 12)
Im mittelalterlichen Kloster Mariabronn lernen sich der asketische Narziss (Sabin Tambrea) und der temperamentvolle Goldmund (Jannis Niewöhner) kennen. Schnell entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Jungen. Doch Narziss erkennt, dass Goldmund für das karge Klosterleben nicht geschaffen ist, und bestärkt ihn darin, sich auf Wanderschaft zu begeben.
„Regisseur Stefan Ruzowitzky gelingt es, die Erzählung Hermann Hesses in modernes Kino zu verwandeln: Er kreiert eine abenteuerreiche Geschichte und Charaktere, mit denen sich das Publikum leicht identifizieren kann.“ (Filmecho)
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Paw Patrol: Mighty Pups
(USA 2018, 46 Minuten, ab 0)
"Kein Einsatz zu groß, keine Pfote zu klein!" Das ist normalerweise das Motto der "Paw Patrol" und ihres zweibeinigen Anführers Ryder. Doch dieses Mal kommt alles anders: Als die jungen Hunde und ihr menschlicher Anführer von einem Meteoriten getroffen werden, entwickeln Chase, Marshall, Everest und die anderen plötzlich Superkräfte. Doch nicht nur sie – auch Harold, der Neffe von Bürgermeister Besserwisser und verantwortlich für den Einschlag des Meteoriten, profitiert von der mysteriösen grünen Energie - er mutiert zum Riesenroboter und nimmt Ryder in Gefangenschaft. Sein Plan ist es, der Super-Bürgermeister der Abenteuerbucht zu werden! Der Kinder-Abenteuerfilm ist ein Special der "Paw Patrol"-TV-Reihe, das zum ersten Mal im Kino zu sehen ist!

Eintritt 5,00 EUR je Person auf allen Plätzen.

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Scooby! Voll verwedelt
(USA 2020, 93 Minuten, ab 6)
Das animierte Actionabenteuer erzählt, wie sich die Dogge Scooby und ihr Freund Shaggy zum ersten Mal treffen und zusammen mit den Detektiven Fred, Velma und Daphne die „Mystery Inc.“ gründen. Jetzt stehen die Freunde vor ihrer größten Herausforderung: Eine obskure Verschwörung plant, den Geisterhund Cerberus auf die Welt loszulassen - und nur Scooby scheint in der Lage zu sein, den Weltuntergang zu verhindern!
Für Kinder unter 6 Jahren verboten - auch in Begleitung der Eltern!
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Styx
(D 2018, 95 Minuten, ab 12)
Auf einem Segeltörn von Gibraltar Richtung Südatlantik trifft die deutsche Ärztin Rike (Susanne Wolff) mit ihrer Yacht auf ein havariertes, überladenes Flüchtlingsschiff. Mehrere Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, muss Rike eine folgenschwere Entscheidung treffen.
„Ein beeindruckendes, in seiner Konsequenz auch beklemmendes Drama, das die aktuelle Flüchtlingskrise auf einen moralischen Konflikt herunterbricht, für den es keine Lösung gibt.“ (Programmkino.de) „Der richtige Film zur rechten Zeit!“ (Süddeutsche Zeitung)
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The Gentlemen
(USA 2020, 114 Minuten, ab 16)
Der Exil-Amerikaner Mickey Pearson (Matthew McConaughey) hat im Laufe der Jahre ein millionenschweres Marihuana-Imperium in London aufgebaut und exportiert feinsten Stoff nach ganz Europa. Doch Mickey will aussteigen, endlich mehr Zeit mit seiner Frau Rosalind (Michelle Dockery) verbringen und auf legalem Weg das Leben genießen. Gerne würde Mickey seine Hanf-Plantagen an den exzentrischen Milliardär Matthew Berger (Jeeremy Strong) verkaufen, doch auch der Triaden-Boss Lord George (Tom Wu), der Gangster Dry Eye (Henry Golding) und der Rapper „Coach“ (Colin Farrell) haben Interesse. Weil Mickeys rechte Hand Ray (Charlie Hunnam) zudem noch von dem schmierigen Privatdetektiv Fletcher (Hugh Grant) erpresst wird, lässt sich die Lawine aus Bestechung, Erpressung und Mord nicht mehr aufhalten.
Regisseur Guy Ritchie („Snatch“) schuf „ein vergnügliches und packendes Gangsterstück, bei dem Genre- und Filmfans gleichermaßen auf ihre Kosten kommen!“ (Filmecho)
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Über Grenzen - Der Film einer langen Reise
(D 2019, 114 Minuten, ab 12)
Mit 64 erfüllt sich Margot Flügel-Anhalt einen lang gehegten Traum und bricht von ihrem nordhessischen Dorf Thurnhosbach zum Hindukusch auf. Die Rentnerin fährt nach kurzer Einweisung durch ihren Sohn auf einer robusten Reiseenduro los. Die studierte Sozialpädagogin hat zwar keinen Motorradführerschein, darf die Honda XR 125 aber mit ihrem alten grauen Pkw-„Lappen“ nutzen. Zu der Mammutreise gehören Mut und Selbstvertrauen: Vier Zeitzonen, 18 Länder, 117 Tage, 18 046 Kilometer. Große Teile der Reise durch Osteuropa und Zentralasien absolviert Flügel-Anhalt allein, erst vor dem zentralen Pamir-Highway stoßen der Regisseur und Kameramann Johannes Meier sowie der zweite Kameramann Paul Hartmann dazu, die die Strapazen der Fahrt, aber auch grandiose Hochgebirgspanoramen aufnehmen und zuweilen aus dem Off Erläuterungen beisteuern. Wenn die Bikerin allein unterwegs ist, filmt sie mit Handy oder Helmkamera.
"Für das Publikum entpuppt sich dieses charmante Road-Movie als unterhaltsames Kinoerlebnis. Einmal mehr gilt zweitens: Der Weg ist das Ziel. Und erstens: Wer eine Reise tut, der hat auch im Kino viel zu erzählen." (Programmkino.de)
Achtung: Frau Margot Flügel-Anhalt ist bei beiden Vorstellungen persönlich anwesend!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Hilchenbach und Kreuztal.
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