Schule & Kino
Vorschläge für Schulvorstellungen im Viktoria

Alle Kinder dieser Welt
(I 2005, 130 Minuten, ab 12, )
In sieben Kurzfilmen erinnern weltberühmte Regisseure wie Emir Kusturica, Spike Lee, Ridley Scott und John Woo an die vielen „unsichtbaren“ Kinder dieser Welt: Vom afrikanischen Kindersoldaten bis zum chinesischen Straßenmädchen werden unterschiedliche Nöte von Kindern sichtbar.


Auf dem Weg zur Schule
(F 2013, 77 Minuten, ab 0, )
Vier Kinder auf ihren ungewöhnlichen Wegen zur Schule: Jackson und seine Schwester Salome müssen 15 Kilometer quer durch die Savanne von Kenia laufen, immer in der Angst, Elefanten zu begegnen. Zahira aus Marokko muss mit ihren Freundinnen vier Stunden auf schmalen Pfaden durch die Berge kraxeln, um ins Internat zu gelangen. Carlito aus Argentinien reitet hingegen auf dem eigenen Pferd zur Schule. Samuel aus Indien wird von seinen Brüdern in einem verrosteten Rollstuhl zur Schule geschoben. Die vier Geschichten werden parallel und mit viel Schwung von den Kindern selbst erzählt. „Ein bildgewaltiger und sehr berührender Film. Ein wunderbares Lehrstück aus dem wahren Leben.“ (ZDF Heute Journal)


Das radikal Böse
(D/A 2013, 96 Minuten, ab 12, )
„Es gibt die Ungeheuer, aber sie sind zu wenig, als dass sie wirklich gefährlich werden könnten. Wer gefährlich ist, das sind die normalen Menschen." Mit diesem Zitat des Schriftstellers Primo Levi, einem KZ-Überlebenden, beginnt Regisseur Stefan Ruzowitzky (der 2008 den Oscar für den Film "Die Fälscher" gewann) seine Dokumentation. Fortan wird der Filmemacher die Täter zu Wort kommen lassen: In Briefen, Tagebuch-Einträgen oder Gerichtsprotokollen, die von Schauspielern wie Alexander Fehling, Benno Fürmann, Devid Striesow oder Nicolette Krebitz vorgelesen werden. Bebildert werden diese Originalaussagen mit nachgestellten Aufnahmen junger Soldaten, unschuldig wirkender Gesichter von unbekannten Komparsen in Großaufnahmen. So mögen sie ausgesehen haben, diese ganz normalen Menschen, die zu Massenmorden fähig waren, brave Familienväter, die Frauen und Kinder erschossen. Warum das möglich war, erläutern Psychologen und Historiker, die zu den hochkarätigen Fachleuten auf ihrem Gebiet gehören. Darunter Benjamin Ferencz, der Chefankläger im Nürnberger Einsatzgruppen-Prozess; Christopher Browning, einer der wichtigsten Holocaust-Forscher und Autor von „Ganz normale Männer“; Robert Jay Lifton, ein Begründer der „Psychohistory“ sowie der amerikanische Militärpsychologe Dave Gossman, der ein Standardwerk zur Psychologie des Soldaten im Kampfeinsatz verfasste.
"Ein beeindruckender und erschütternder Film über Täter, die auch zu Opfern eines Systems wurden, das radikal böse war. Eine intelligent aufbereitete Dokumentation mit eigenem stilistischen Konzept und wichtigen neuen Einsichten in die menschliche Psyche. " (Filmbewertungsstelle)
"Wenn es in diesem Kinojahr Pflichtfilme gibt, dann gehört diese radikale Meisterleistung absolut dazu." (Programmkino.de)


Der Fuchs und das Mädchen
(F 2007, 97 Minuten, ab 0, )
Die elfjährige Lila beobachtet bei ihren Streifzügen durch den Wald eine Füchsin. Der halbdokumentarische Spielfilm schildert, wie es dem Mädchen mit viel Geduld gelingt, die Freundschaft des Tieres zu gewinnen.


Die Fälscher
(D 2006, 98 Minuten, ab 12, )
Es war die größte Geldfälschaktion aller Zeiten. Als in den letzten Kriegsjahren die Lage zunehmend aussichtslos wurde, beschloss die Führung des Deutschen Reichs kurzerhand, die Banknoten der wichtigsten Kriegsgegner selbst herzustellen. Mit den Blüten wollte man die feindliche Wirtschaft überschwemmen und die eigenen leeren Kriegskassen füllen. Im KZ Sachsenhausen wurden hierfür unter dem Decknamen „Operation Bernhard“ zwei strikt vom restlichen Lager und der Außenwelt abgeschottete Baracken in eine perfekt ausgestattete Fälscherwerkstatt umgerüstet. Aus anderen Lagern brachte man Häftlinge nach Sachsenhausen, die den Plan umsetzen sollten. Professionelle Drucker, preußisch korrekte Bankbeamte und Vorstadt-Handwerker machte man zu Mitgliedern des streng geheimen Fälscherkommandos. Die Häftlinge hatten die Wahl: die Geldfälscheraktion zu sabotieren (damit das eigene Leben aufs Spiel zu setzen), um das Kriegsende herbeizuführen, wie der Kommunist Adolf Burger (August Diehl) es forderte, oder perfekte Blüten zu produzieren, um das eigene Leben und das der Mitgefangenen zu retten, wie Salomon Sorowitsch (Karl Markovics), der Meisterfälscher, es verlangte. Zwei Haltungen, wie sie gegensätzlicher nicht sein konnten. Basierend auf dem Buch „Des Teufels Werkstatt“ von Adolf Burger schuf Regisseur Stefan Ruzowitzky „ein kammerspielartig inszeniertes Drama, das den Gewissenskonflikt seiner Protagonisten ins Zentrum der Handlung stellt.“ (film-dienst)
„Die Fälscher“ erhielt 7 Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2007 (u.a. Bester Film und Bestes Drehbuch)!


Die Welle
(D 2007, 107 Minuten, ab 12, )
Der kumpelhafte Lehrer Rainer Wenger (Jürgen Vogel) ist frustriert. Ausgerechnet er, der liebenswerte Anarchist, soll eine Unterrichtseinheit zum Thema „Autokratie“ leiten. Auch seine Schüler sind wenig begeistert von dem altbackenen Lehrstoff. Zumal sie autokratische Strukturen wie den Nationalsozialismus für völlig überholt erachten. Um den Unterricht etwas aufzupeppen, startet Wenger daher ein kleines Experiment. Von seinen Schülern fordert er plötzlich bedingungslose Gehorsamkeit und Disziplin. Und er ist überrascht, wie schnell sich die Teenager mit dem autoritären Stil anfreunden. Bereits nach einem Tag verwandelt sich der Versuch in eine massive Bewegung, die den gesamten Schulhof infiziert.
Das Jugendbuch „Die Welle“ von Morton Rhues ist seit über 20 Jahren einer der Klassiker der Schullektüre. Dabei basiert der Roman durchaus auf Tatsachen: Bereits 1967 führte der Geschichtslehrer Ron Jones an einer kalifornischen High School einen derartigen Schulversuch durch, der unter den Schülern zu Anfeindungen, Ausgrenzungen und tätlichen Übergriffen führte. Im Rahmen der spannenden Geschichte hinterfragt Regisseur Dennis Gansel („Napola - Elite für den Führer“) gleichgeschaltetes Verhalten und stellt das Für und Wider einer solchen Geisteshaltung zur Diskussion.
„’Die Welle’ geht gewaltig unter die Haut.“ (Programmkino.de)


Edelweisspiraten
(D 2004, 100 Minuten, ab 12, )
„Edelweisspiraten“ nennen sich die Arbeiterkinder in Köln, die sich mit der Hitler-Jugend prügeln und Anti-Nazi-Parolen an die Wand schmieren. Als die Brüder Karl und Peter auf den entflohenen KZ-Häftling Hans stoßen, wird aus dem spielerischen Widerstand blutiger Ernst. „Das bewegende Drama von Niko von Glasow räumt mit der Diskreditierung der ‚Edelweisspiraten’ als Kleinkriminelle auf und setzt dem proletarischen Widerstand ein Denkmal.“ (film-dienst)


Eine unbequeme Wahrheit
(USA 2005, 96 Minuten, ab 0, )
"Mein Name ist Al Gore - und ich sollte der nächste US-Präsident sein“, beginnt er seinen Vortrag. Das Publikum lacht, „ich finde das nicht besonders lustig“, reagiert er mit souveräner Selbstironie. Seit seiner umstrittenen Wahlniederlage im Jahr 2000 gegen Bush hat sich Gore aus der aktiven Politik zurückgezogen. Der einst eher farblose Vizepräsident im Schatten von Bill Clinton widmete sich fortan der politischen Aufklärung – und fand hier seine neue Heimat. Wie ein Wanderprediger zog er mit seiner grandios komponierten Multimedia-Show durch die Lande, über 1000 Mal zeichnete er mit seiner „traveling global warming show“ in Schulen, Hotels oder Vortragssälen ein Schreckensszenario der Zukunft: Meeresspiegel steigen, Küstengebiete versinken in Fluten zugleich steigt die Zahl von Hurrikans und Hitzewellen. Zudem droht weltweit ein sprunghafter Anstieg von Krankheiten und Seuchen, ausgelöst durch Insekten, die sich immer stärker vermehren. „Klingt nach öder Öko-Show für Gutmenschen? Nach bekanntem Betroffenheits-Blabla zum Abnicken? Keineswegs: diese Doku wird zu einer furiosen Mischung aus realem Horror-Thriller, Politkrimi und unterhaltsamer Aufklärung – ein charismatischer Kopf wie Gore macht’s möglich.“ (programmkino.de) „Ein brisanter und packender Dokumentarfilm, nicht ohne den nötigen Trost einer kleinen Anleitung zum Umdenken.“ (KulturSPIEGEL) „Jeder, der einen Kinofilm für möglich gehalten hätte, der im wesentlichen aus einem Mann auf einer Bühne besteht, der Grafiken auf einer Großleinwand hinter sich erklärt, wäre für verrückt erklärt worden. Doch ‚Eine unbequeme Wahrheit’ funktioniert, im wesentlichen, weil sich Gore als eloquenter, humorvoller und leidenschaftlicher herausstellt als das steife Hemd, zu dem er im Wahlkampf zurechtgebügelt worden war.“ (Die Welt)


Fast Food Nation
(GB 2006, 113 Minuten, ab 12, )
Als in einem Hamburger der Fast-Food-Kette „Mickey’s“ Koli-Bakterien gefunden werden, begibt sich deren Marketing-Chef (Greg Kinnear) auf eine Reise in den amerikanischen Westen zu den Viehweiden und Schlachthöfen, wo er mit unhaltbaren Zuständen konfrontiert wird. Basierend auf dem Sachbuch „Fast Food Nation“ drehte Richard Linklater („Before Sunrise“) ein „politisch explizites Dokudrama.“ (Tip Berlin)
In Gastrollen treten u.a. Bruce Willis und Ethan Hawke auf.


Hannah Arendt
(D 2012, 113 Minuten, ab 6, )
Die durch zahlreiche Publikationen und Lehraufträge bekannte deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt (Barbara Sukowa) wird von der renommierten Zeitschrift „The New Yorker“ beauftragt, über den Prozeß gegen den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann zu berichten. Als sie 1961 in Jerusalem den Gerichtssaal betritt, erwartet sie, auf ein Monster zu treffen. Stattdessen erlebt sie einen Niemand. Die geistlose Mittelmäßigkeit Eichmanns passt nicht zum abgrundtief Bösen seiner Taten. Dieser Widerspruch beschäftigt Hannah Arendt sehr. Zurück in New York liest sie Hunderte Prozessakten, recherchiert, diskutiert mit ihrem Mann Heinrich Blücher (Axel Milberg) und ihren Freunden. Als im Februar 1963 unter dem Titel „Eichmann in Jerusalem“ ihre Artikelserie erscheint, ist die Welt von ihrer These von der „Banalität des Bösen“ schockiert. Die Reaktionen sind verheerend und niederschmetternd. Hannah Arendt wird geächtet, angefeindet, verliert lebenslange Freunde. Dennoch bleibt sie konsequent bei ihrer Haltung, sie kämpft und scheut keine Auseinandersetzung, wenn es um für sie so wichtige Themen wie Totalitarismus und Macht geht. Denn sie will verstehen. Auch wenn das bedeutet, „dahin zu denken, wo es weh tut“. Regisseurin Margarethe von Trotta („Rosa Luxemburg“) zeichnet hier das Bild einer mutigen und entschlossenen Frau, die bereit ist, trotz aller Hindernisse und Oppositionen ihre Meinung überlegt und unabhängig zu äußern. „Ihre Hannah Arendt repräsentiert ein starkes Frauenbild, welches sich weder durch persönliche Rückschläge noch durch Drohungen einschüchtern lässt und somit auch heute noch als Vorbild und Inspirationsquelle dienen kann.“ (FBW) „Ein überragendes Spielfilmporträt!“ (SPIEGEL)


Hannas Reise
(D/IL 2013, 99 Minuten, ab 0, )
Im Lebenslauf der ehrgeizigen Studentin Hanna (Karoline Schuch) fehlt ein ehrenamtliches Engagement. Weil ihre Mutter, die als Leiterin der „Aktion Friedensdienste“ arbeitet, sich weigert, ihrer Tochter ein gefälschtes Zeugnis über einen Freiwilligendienst auszustellen, muss Hanna widerwillig einen Job in einem Behindertendorf in Tel Aviv annehmen. „Starke Akteure, hübsche Bilder sowie witzige Dialoge machen aus dem Stoff eine lässige Lovestory, die auf Tiefgang nicht verzichtet.“ (Programmkino.de)


Kaddisch für einen Freund
(D 2011, 94 Minuten, ab 12, )
Der 14-Jährige Ali, der mit seiner palästinensischen Familie in Deutschland nur geduldet ist, wird erwischt, als er mit Freunden die Wohnung des 84jährigen russischen Juden Alexander verwüstet. Um der Abschiebung zu entgehen, muss Ali sich bei dem alten Mann entschuldigen und ihm bei der Renovierung helfen. Berührend und humorvoll zugleich erzählt Regisseur Leo Khasin in seinem Debütfilm die Geschichte der Entstehung einer Freundschaft zwischen zwei Angehörigen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Religionen. „Ein klug erzähltes, sehenswertes Drama..“ (ARD)


Krabat
(D 2008, 120 Minuten, ab 12, )
Nachdem er im Dreißigjährigen Krieg seine Familie verloren hat, zieht der junge Krabat (David Kroß) bettelnd durch die Lande. In einer einsamen Mühle findet er Aufnahme als Lehrling; unter den elf anderen Gesellen ist ihm nur der Vorarbeiter Tonda (Daniel Brühl) wohlgesonnen. Langsam erkennt Krabat, dass der Meister (Christian Redl) ihnen nicht nur das Müllerhandwerk lehrt, sondern sie auch in schwarzer Magie unterrichtet. Nach dem Roman von Otfried Preußler schuf Regisseur Marco Kreuzpaintner („Sommersturm“) einen deutschen Fantasy-Film, der dank der herausragenden Schauspieler, der opulenten Bilder und Landschaftsaufnahmen sowie der beeindruckenden Kulissen „einen enormen Sog entwickelt, der das Publikum in seinen Bann zieht.“ (Filmbewertungsstelle)


Lauf Junge lauf
(D/F/PL 2013, 107 Minuten, ab 12, )
Der achtjährige jüdische Junge Skrulik irrt im Winter 1942/43 nach der Flucht aus dem Warschauer Ghetto allein durch Polen. Gezwungen, seine Identität zu verleugnen, trifft er auf Menschen, die ihm helfen. Letztlich findet er vor allem in der Erinnerung an seinen Vater die Kraft, um zu über-leben. Basierend auf dem Kinderbuch von Uri Orlev inszenierte Regisseur Pepe Danquart („Am Limit“) eine wahre Geschichte: „Eine fesselnde und bewegende Erzählung. Keine einzige Minute ist überflüssig." (Süddeutsche Zeitung) „Eine Ode an das Leben!" (ARD)


Let's Make MONEY
(A 2008, 107 Minuten, ab 0, )
In den Dschungel der internationalen Finanzwelt und ihrer dubiosen Praktiken wagt sich Regisseur Erwin Wagenhofer („We Feed The World“) mit seinem neuen Dokumentarfilm: Prominente Manager und Wirtschaftsexperten aus dem neoliberalen Lager erläutern anschaulich, wie Banken und Investmentfirmen das Kapital ihrer Kunden in die globalen Geldströme einspeisen: D.h. jeder der sein Geld einem Global Player anvertraut, unterstützt die klar verteilten Rollenverhältnisse zwischen Erster und Dritter Welt. „Spannend wie ein Wirtschaftsthriller.“ (KulturSPIEGEL)


Sophie Scholl - Die letzten Tage
(D 2005, 116 Minuten, ab 12, )
Das bewegende Drama schildert die letzten Tage (17.-22. Februar 1943) der Studentin Sophie Scholl (Julia Jentsch) aus ihrer Perspektive – die bewundernswerte Stärke einer jungen, lebenslustigen Frau, die für ihre Idee der „Weißen Rose“ den Tod in Kauf nimmt. Durch ihr Aufbegehren gegen den Nationalsozialismus wurden Sophie Scholl und die anderen Widerstandskämpfer zum Inbegriff von Zivilcourage. Erstmals standen dem Drehbuch die originalen Verhörprotokolle zur Verfügung, die in die Dialoge eingearbeitet wurden. „Ein erschütterndes Zeitdokument." (film-dienst)
Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären der Filmfestspiele Berlin 2005!


Taste the Waste
(D 2010, 91 Minuten, ab 0, )
Warum schmeißen wir unser Essen auf den Müll? Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg – so viel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen, das wir in Europa weg werfen, würde zwei Mal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Regisseur & Drehbuchautor Valentin Thurn hat den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu haarsträubenden Ergebnissen: Jeder zweite Kopfsalat wird aussortiert, jedes fünfte Brot muss ungekauft entsorgt werden. Kartoffeln, die der offiziellen Norm nicht entsprechen, bleiben auf dem Feld liegen und kleine Schönheitsfehler entscheiden über ein Schicksal als Ladenhüter. In den Abfall-Containern der Supermärkte findet man überwältigende Mengen einwandfreier Nahrungsmittel, original verpackt, mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. Auf der Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen deckt er ein weltweites System auf, an dem sich alle beteiligen.
Die Folgen reichen weit, denn die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. „Taste The Waste“ zeigt, dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegen treten. „Ein wichtiger und aufklärender Film, denn er beschreibt nicht nur eine absurde Welt. Er versucht auch zu zeigen, wie es zumindest in Ansätzen möglich ist, anders zu handeln.“ (STERN) „Ein erschreckender Film, den jeder Verbraucher sehen müsste.“ (programmkino.de)


Unsere Erde
(GB 2007, 99 Minuten, ab 6, )
Fünf Jahre lang waren 40 Kamerateams an über 200 Schauplätzen in der ganzen Welt unterwegs, um mit eigens konstruierten Kameras für den britischen Fernsehsender BBC die preisgekrönte Serie „Planet Erde“ zu drehen. Der Kinofilm, der die Höhepunkte der Serie versammelt, zeigt die grandiose Vielfalt der Landschaften, den Artenreichtum von Flora und Fauna, den Wandel der Jahreszeiten und die Gegensätze von Hitze und Kälte. Außerdem beobachtet der Film eine Eisbärenfamilie in der Antarktis, eine Elefantenmutter und ihr Junges in der Kalahari-Wüste und eine Buckelwal-Mutter mit ihrem Jungtier auf der gefahrvollen Reise vom Äquator bis zur Arktis. „Unsere Erde“ gilt als die erfolgreichste Naturdokumentation der letzten Jahre.