Kaddisch nach einem Lebenden

(D 1969, 65 Minuten, ab 0)

In seinen Filmen verarbeitete der jüdische Filmemacher Karl Fruchtmann (1915 – 2003) seine Erlebnisse als Häftling im KZ Sachsenburg und Dachau. Er dokumentiert damit auf eindrucksvolle Weise seinen Kampf gegen das Vergessen. Durch den Fernsehfilm „Kaddisch nach einem Lebenden“ von 1969 wurde er weltweit bekannt. Der 60-minütige Film zeigt wie drei Menschen, die die Konzentrationslager überlebt haben ganz unterschiedlich mit ihren Erlebnissen und Erinnerungen umgehen. Zufällig begegnen sich zwei von ihnen in einem Café in Tel Aviv. Sie erinnern sich an ihre gemeinsame Haft und an einen Mithäftling, der von der SS besonders schikaniert wurde. Sein Schicksal lässt ihnen keine Ruhe und sie begeben sich auf die Suche nach ihm.
An diesem Abend sind der Kameramann des Films, Günther Wedekind, und Prof. Dr. Karl Prümm, Medienwissenschaftler und Co-Autor des 2019 erscheinenen Buches „Karl Fruchtmann. Ein jüdischer Erzähler“, anwesend; beide stehen im Anschluss an die Vorstellung zum Gespräch zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei! Aus diesem Grund sind auch keine Karten- bzw. Platzreservierungen möglich.
Achtung: Die Veranstaltung findet am 11. Mai 2022 statt!

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Wir zeigen diesen Film zu den folgenden Terminen:

Mittwoch, den 11.5., um 00:00* Uhr.

*) Gesell. für CJZ Siegerland  

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